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"Falschinformation durch KI: 45 Prozent der Antworten fehlerhaft"
seestern47 antwortete vor 4 Monaten, 3 Wochen 14 Mitglieder · 76 Antworten
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Wieso sollte die Kommunikation zerstört sein? Kinder lernen spielend eine 2., sogar 3. Sprache. Zu Hause kann sich die Familie natürlich in der Muttersprache verständigen, und die mitgebrachte Kultur muss auch nicht aufgegeben werden. Im Gegenteil, andere Kulturen sind eine Bereicherung für die Mehrheitskultur. Integration bedeutet nicht automatisch Assimilation. Bei den Nachkommen der in die USA ausgewanderten Deutschen werden noch heute kulturelle Mitbringsel der Vorfahren gepflegt und trotzdem ist bei ihnen „America first“. 😉 Ich meine, wenn aus irgend welchen Gründen das Elternhaus nicht in der Lage ist, ein Kind zur sprachlichen Schulreife zu führen, dann ist der Staat, die Gemeinschaft gefragt.
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Ich kann die Ausführungen von Dir @Heigi und @ricarda01 nur zustimmen. Doch Schwarz-Weiß-Denker werden diese Ausführungen kaum akzeptieren – schlimmer verstehen.
Dazu kommt, selbst wenn man in das Heimatland zurückkehrt sind Fremdsprachen bestimmt kein Nachteil.

Ich habe das Gefühl, die Einstellung zu Ausländern wird in diesem Land immer „unterirdischer“. Für mich nicht diskussionsfähig.
GeSa
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Die Deutschen haben ein Problem mit Fremden, das ist allgemein bekannt, sicher nicht alle, aber die meisten. Sie mögen Leute nicht, deren Furz nicht genauso riecht wie ihr eigener. Das kann zur Isolation führen, davor haben sie Angst und deshalb gemeinsame Sache mit den Eigenen und alles Fremde ist bedrohlich. Das kann man als schwarzweiß bezeichnen, denn es ist unangenehm, ich bezeichne es als Realität.
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Hallo @Yossarian und @happyday,
Mein GG und ich haben uns heute Nachmittag, die von Euch empfohlene Doku angeschaut:
https://www.arte.tv/de/videos/122187-000-A/ki-der-tod-des-internets/
Das Fazit ist für mich erschreckend, denn es bedeutet unter anderem, dass das Internet als Wissensquelle nicht mehr nutzbar ist, weil es überflutet wird von unsauberen und falschen Informationen.
Schaut Euch diese Doku an, kann ich nur sagen! 🙋♀️
LG und Danke Euch beiden noch einmal! 💐
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@seestern47 Mal sehen was so wird. Wenn „Grokipedia“ von Elon Musk zum Vorbild wird, dann sieht es düster aus. Zitat aus dem verlinkten Artikel „Bei Grokipedia läuft alles anders: Die Artikel werden nicht von Menschen erstellt, sondern von Grok, dem KI-Chatbot von xAI (vergleichbar mit ChatGPT). Der Bot durchforstet verschiedene Quellen und generiert daraus Texte.
Anschließend bewertet er die Inhalte als „wahr“, „teilweise wahr“, „falsch“ oder „fehlend“. Nutzer können keine Artikel direkt bearbeiten, sondern nur Korrekturen vorschlagen, die dann geprüft werden – allerdings bleibt bislang unklar, von wem.„
Vorsicht war bisher auch schon angesagt, meiner Meinung nach bei allen Quellen. Wikipedia ist nach wie vor gut als Einstieg zu einem Thema und ggf. kann man es als Stichwortgeber für weitere Suche benutzen. Wenn man sicher sein will sind immer mehrere Quellen sinnvoll.
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Da gehen wir ja verwirrten Zeiten entgegen @Yossarian.
Dein letzter Absatz ist ein wichtiger Hinweis! -
Stimmt @Yossarian und @SFath – Zeiten mit viel Slop, wie ich jetzt gelernt habe!
Wünsche einen guten Start in die Woche.

LG
seestern47
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seestern47 geändert.
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Diese Antwort wurde in vor 6 Monaten, 4 Wochen um
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Es gibt noch etwas anderes bei den KI-Systemen, über das im den Hype darum kaum gesprochen wird und das ist der immense Stromverbrauch. Es sind riesige Rechenzentren geplant und wir können uns kaum vorstellen, was die an Strom verbrauchen werden.
Aus dem Newsletter der Zeit zum Thema KI:
„Zu den Absonderlichkeiten des KI-Rennens gehört auch, dass die Rechenkapazität von KI inzwischen in Atomkraftwerken gemessen wird. Ein Atomkraftwerk hat etwa die Leistung von einem Gigawatt. Der vor einigen Wochen verkündete Deal von OpenAI mit Nvidia über zehn Gigawatt Rechenleistung entspricht also zehn Atomkraftwerken, der Deal mit AMD sechs Atomkraftwerken, mit Broadcom noch mal zehn Atomkraftwerken. Zum Vergleich: Auf ein Jahr entsprechen diese drei Abmachungen etwa 5 Prozent des jährlichen Stromverbrauchs der USA.
[…]
Es fällt schwer, sich das Ausmaß dieses Energieverbrauchs vorzustellen. Das US-Energieministerium geht davon aus, dass der Energiebedarf von Datencentern sich in den USA bis 2028 verdreifachen wird und dann zwischen 325 und 580 Terawattstunden betragen dürfte. Ganz Deutschland hatte 2024 einen Verbrauch von 464 Terawattstunden. Lohnt sich dieser enorme Ressourcenverbrauch? Das kommt wohl darauf an, ob bald tatsächlich – siehe oben – eine AGI aus den Rechenzentren emporsteigt.“
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Yossarian geändert.
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@Yossarian , oh doch darüber wird in der Fachwelt stark nachgedacht und schon einiges bewirkt:
Es geht auch anders – das zeigen zwei deutsche Anbieter von Rechenzentren. Einer davon ist Vegasystems. Das Unternehmen arbeitet dank effizienter Anlagen und CO₂-Kompensation klimaneutral. Direkt neben dem Firmensitz in Paderborn betreibt Vegasystems seit 2020 ein eigenes Vorzeige-Rechenzentrum. Eine ältere Anlage in Bielefeld soll in den kommenden Jahren durch zwei neue, energieeffizientere Rechenzentren ersetzt werden.
Das Rechenzentrum in
Paderborn arbeitet besonders effizient, weil der Strom direkt aus der Region
stammt. „Paderborn hat einen sehr hohen Windkraftüberschuss, den nutzen wir gezielt“,
sagt Geschäftsführer Tobias Altemeier. „Wir beziehen nicht einfach Ökostrom von
einem Anbieter, sondern direkt von zwei Windkraftwerken in der Nähe und
ergänzen ihn durch Solarkraft am Standort.“ So erreicht das Rechenzentrum einen
Autarkiegrad von rund 85 Prozent; die übrigen 15 Prozent.Regio IT geht beim neuesten Rechenzentrum in Aachen, das Ende 2025 in Betrieb gehen soll, einen Schritt weiter. „Bereits in der Bauphase haben wir auf nachhaltige Materialien und eine möglichst abfallarme Umsetzung geachtet“, sagt Bernhard Barz, Projektleiter für die Errichtung von Rechenzentren bei Regio IT. Eine begrünte Fassade bietet Fläche für Vögel und Insekten, filtert Schadstoffe und trägt zur Kühlung des Gebäudes bei.
Neben dem Betrieb der Technik verbraucht vor allem die Kühlung von Rechenzentren viel Energie. Die Server erzeugen erhebliche Abwärme, die abgeführt werden muss, damit die Systeme nicht überhitzen und effizient laufen. In den Anlagen von Regio IT herrschen daher konstant 24 Grad. „Perspektivisch wollen die Betreiber die Temperatur auf 27 Grad erhöhen und damit weitere Energie einsparen“, sagt Barz.
Das Rechenzentrum nutzt Außenluft zur Kühlung, weil die Temperaturen dort den Großteil des Jahres niedriger sind. Rund 7000 Stunden jährlich arbeiten die Anlagen der Regio IT mit dieser sogenannten Freikühlung; in den verbleibenden 1760 Stunden übernimmt ein System zur Kälteerzeugung. Auch bei Vegasystems wird wo immer möglich mit Außenluft gekühlt.
Beim Paderborner Anbieter Vegasystems funktioniert die Abwärmenutzung dennoch. „Die meiste Zeit des Jahres reicht sie aus, um unsere Fußbodenheizung zu betreiben“, sagt Altemeier. Bei niedrigen Außentemperaturen erhitzt eine Wärmepumpe das Wasser zusätzlich. An das kleine Nahwärmenetz von Vegasystems ist zudem ein benachbartes Unternehmen mit einer großen Halle angeschlossen. Dort genügt die Abwärme des Rechenzentrums, um die 16 Grad Raumtemperatur während der gesamten Heizperiode zu halten.
und das ist nicht nur durch KI entstanden, das ist schon seit über 30 Jahren so…
Der größte Internetknoten der Welt ist der DE-CIX in Frankfurt am Main. Hier sind einige Fakten über diesen beeindruckenden Knoten:
- Datendurchsatz: Der DE-CIX hat einen Datendurchsatz von über 6 Terabit pro Sekunde erreicht und hat kürzlich sogar einen Rekord von 18 Terabit pro Sekunde geknackt!
- Geschichte: Der Knoten wurde vor etwa 30 Jahren gegründet und hat sich seitdem zu einem der wichtigsten Internetknoten weltweit entwickelt.
- Bedeutung: Er spielt eine zentrale Rolle im internationalen Datenverkehr und verbindet zahlreiche Internetdienstanbieter und Netzwerke.
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