Startseite Foren Politik - Zentrale Bundeskabinett hat heute beschlossen,die Beitragszahler zu rupfen…

  • Anele

    Mitglied
    6. Mai 2026 um 13:21

    Realo erzählt mal wieder übelsten Schwachsinn, vollkommen realitätsfremd. Der lebt doch in einer ganz anderen Welt! Auf seine Beiträge hier im FfS. sollte niemand mehr reagieren, vielleicht hört er dann endlich auf Schwachsinn zu verbreiten! 🙈🙉🙊

  • Momo37

    Mitglied
    6. Mai 2026 um 12:47

    Aha

    Ich zahle aber allein schon 995,-Euro Miete !! Und manche noch mehr !!

    Momo

  • realo

    Mitglied
    6. Mai 2026 um 12:34

    Ein Rentner in Deutschland der Steuern zahlt, hat mindestens ein Einkommen von 1.464 Euro, da kann man nicht mehr von Altersarmut sprechen. Wenn man bedankt, dass ein Rentner vieles nicht mehr anschaffen muss, weil er es hat, sollte so eine Summe die ja Netto ist, völlig ausreichen. Wenn dann aufgrund des demografischen Wandels die Kranken-, Pflege- und Rentenversicherungen steigen in den Beiträgen ist doch nur allzu verständlich. Jedoch der systembedingte Glaube, die Summe im Portmonee muss wachsen, ist nach wie vor groß. Geldvermehrung durch steigende Ausgaben, wie soll das gehen?

  • Carlinette

    Mitglied
    5. Mai 2026 um 19:04

    @Miez, 4. Mai 2026 um 17:53

    Dass manche Menschen Leistungen der KV erhalten, die nie eingezahlt haben, ist doch erstmal vollkommen normal. Ich denke da an ein Baby in meinem Bekanntenkreis, das mit so schweren Behinderungen zur Welt kam, dass die lebenslangen Beiträge der ganzen Familie wohl kaum reichen würden, um ihm zu helfen.

    Ergo, es lässt sich nicht so pauschal verfügen, was gerecht ist und was nicht, sondern muss schon fallweise geregelt werden. Das Problem ist am Schluss leider, dass nur noch absolute Spezialisten durch SGB und Durchführungsbestimmungen durchsteigen.

    Dass allerdings der Umfang der bezahlten Leistungen insgesamt nicht immer weiter die Beitragszahlungen übersteigen kann, scheint mir ebenfalls normal. Wer wird aber als erster protestieren? Ich wette, das wird die Pharma- und Geräteindustrie sein 🙃 Mir persönlich würde es reichen, wenn ich die medizinische Versorgung Stand 2000 genießen dürfte und eventuelle Überschüsse in die Vorsorge gesteckt würden. Sprich, Programme für gesunde Ernährung, Förderung von giftfreier Landwirtschaft, genug Sport in den Schulen und Erziehung zur Medien- und Kommunikationskompetenz. Klar, ich träum schön, weiß ich selbst. Wollte damit nur sagen, dass ich die fortlaufenden Fortschritte der Medizintechnik bezogen auf deren Nutzen überteuert finde. Und fast scheint mir, dass einige am Krebs so viel verdienen, dass sie richtig Angst vor der Vorsorge haben 😩

  • Aglo

    Mitglied
    5. Mai 2026 um 17:47

    Auch ich bin für eine Solidargemeinschaft, aber vermutlich haben deren Mitglieder, wenn es um Krankenversicherungsleistungen, Rente, Pflegeversicherung usw.usw. geht, alle unterschiedliche Ansichten, wenn sie Leistungen daraus erwarten. Und befürchten oder neiden anderen,dass sie mehr erhalten oder was auch immer.

    Unsere Gesellschaft altert seit Jahren und damit verschärft sich das Problem der immer häufiger auftretenden Krankheiten, teure Operationen bis hin zu Pflegefällen.

    Das kann die Nachfolgegeneration, die immer kleiner wird, nicht allein finanzieren und so schwer es fällt, müssen die alten Menschen Abschied nehmen von den Segnungen früherer Leistungen, wo sogar noch ein Fitness-Studio auf GKV-Kosten bezahlt wurde.

    Aber wer es etwas grosszügiger möchte, kann jederzeit eine Zusatzversicherung abschliessen ob nun für Zahnrepraturen o.ä. Diese werden natürlich auch mit zunehmendem Alter immer teurer, weil – siehe oben – das Risiko immer grösser wird.

    Aglo

  • Aglo

    Mitglied
    5. Mai 2026 um 17:39

    Ganz verstehe ich Ihren Bericht nicht – und vor allem den Hinweis auf Helmut Kohl. Ich nehme nicht an,dass Sie dessen persönliche Interna auch in Bezug auf Steuerzahlungen wirklich kennen. Ausserdem tut es doch nichts mehr zur Sache, wenn jemand längst verstorben ist und somit auch die Pflicht für Steuerzahlungen längst vorbei ist.

    Bei Renten vergessen oder übersehen Sie, dass unsere Renten nach wie vor nicht zu 100% steuerpfichtig sind – diese Spanne steigt zwar jährlich, ist aber längst noch nicht bei 100% angekommen.

    Ich bin seit 2009 Rentnerin – meine Rente wird nur zu 58% steuerpflichtig (aber ich bezahle Steuern seit Beginn der ersten Rentenzahlung).

    Darüber hinaus werden auch bei Rentnern noch evtl. andere Einkünfte wie Mieten usw angerechnet und ich denke nicht ,dass alle deutsche Rentner Flaschen sammeln müssen, wenn sie entsprechend vorgesorgt haben in den langen Jahrzehnten, die vorhergingen.

    Die Armutsquote bei Rentnern liegt bei 19%. Zudem dürften z.B. bei Rentner-Paaren auch oft zwei erwirtschaftete Renten ausbezahlt werden. Wenn nicht, hat es leider ein Teil versäumt, in die Rentenversicherung kontinuierlich einzubezahlen. Aglo

  • realo

    Mitglied
    5. Mai 2026 um 12:46

    Die bundesdeutsche gesetzliche Krankenversicherung ist eine Solidargemeinschaft. Davon gibt es im Kapitalismus nicht so viele, das Meiste sind Aktiengesellschaften. In diese Solidargemeinschaft zahlen alle den gesetzlichen Betrag vom Lohn ein und alle bekommen die uneingeschränkten Leistungen im Falle einer Notlage, jeder bekommt die Herz-OP, wenn sie notwendig sein sollte. Versicherungsfremde Leistungen gibt es wohl, aber sie erhöhen in dem Fall nicht das Privateigentum an Kapital, sie dienen auch sozialen Zwecken. Was also ist an so einer Solidargemeinschaft ungerecht? Dass ich auch als Rentner einzahle, aber als gesunder Mensch keine Leistungen in Anspruch nehme? Soll ich dem finanziellen System vorwerfen, dass ich gesund bin? Das ist ungerecht, die Kranken bekommen mehr Geld?

  • seestern47

    Mitglied
    5. Mai 2026 um 8:11

    Dito @Miez 🙋‍♀️

  • Maedchen

    Mitglied
    4. Mai 2026 um 19:58

    @Aglo

    Es ist doch nur gerecht, dass
    Privatversicherte, Beamten, Selbstständige, Rentner – also alle
    Steuerzahler sich daran beteiligen. Und mit Rentnern, die keine
    Steuern zahlen, weil ihr Einkommen so gering ist, erkläre ich mich
    solidarisch. Willst du die wirklich zur Kasse bitten? Sollen die dann
    eben 10 Cent von dem eingesammelten Flaschenpfand abgeben? Oder wie
    viel?

    Meiner Meinung nach sollen keine
    höheren Steuerzuschüsse gezahlt werden, sondern es sollen
    Verpflichtungen des Staates auf alle Steuerzahler gerecht verteilt
    werden. Helmut Kohl, der die Wiedervereinigung vollbracht hat ( ich
    habe mich als Wessifrau sehr darüber gefreut), hat mit keinem Cent
    seiner Bezüge die Finanzierung mitgetragen.

  • Aglo

    Mitglied
    4. Mai 2026 um 19:21

    Diese sog. Milchmädchenrechnung wird doch jetzt schon angewandt.

    All die Steuerzuschüsse für die ‚GKV (ca 15 Mrd Euro) werden auch von PKV-Mitgliedern, Beamten, Selbstständigen bezahlt – aber wenigen Rentnern, da von diesen nur enige steuerpflichtig sind.

    ABer wenn man doch höhere Steuerzuschüsse fordert, bedeutet das,d ass all die Fehler, die wir Älteren so machten und machen, auf die Zukunft und die jungen Menschen verlagert wird, die dann das alles zu finanzieren haben. Ist das gerecht? Aglo

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