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Archaismen - Wer kennt noch welche?
Fagus antwortete vor 1 Jahr, 9 Monaten 73 Mitglieder · 4,095 Antworten
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Nicht ganz @rooikat , es waren „Beute-Germanen“! (ob mit-oder ohne Beutel)
https://de.wikipedia.org/wiki/Beutegermane -
@rooikat,ich glaub, da bringst du zweierlei durcheinander
<div>
</div><div>„Beutegermane“ ist ein Begriff, der seit der Annexion von Gebieten durch das Deutsche Reich im Jahr 1938 benutzt wird. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er, nicht nur von Deutschen, bis in die Gegenwart hinein benutzt. Wikipedia
und
Alles was früher in der DDR hergestellt wurde, galt bei uns im Osten als zweite Wahl
oder Imitat eines Westprodukt’s.
Im Westen gab es Perlon, bei uns nur Dederon, eine DDR-Kunstfaser aus der nicht nur
die komischen Kittelschürzen und die unverwechselbaren Einkaufsbeutel hergestellt wurden,
sondern auch Damenstrümpfe und Herrenoberhemden.
Als gelernter DDR-Bürger war man gut beraten, immer solch einen Dederonbeutel bei
sich zu haben.
Es konnte ja plötzlich was zu kaufen zu geben, was es sonst nicht gab.
Die Beutel waren klein und leicht, mann konnte sie problemlos in die Hosentasche stecken.Auch nach dem Fall der Mauer erkannte man uns daran und nannte uns „Beuteldeutsche.“
Manchmal auch „Beutelgermanen.“</div>
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Da habe ich noch:
altbacken, betuppen, stiebitzen, darben
Mondin
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Beitrag von 17:47
Ich denke, flodderli, diese Begriffe benutzt man heute nicht mehr, weil sie als abwertend und rassistisch gelten (ebenso wie einige andere für Angehörige anderer Ethnien). Ricarda
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