Startseite Foren Open house Archaismen - Wer kennt noch welche?

  • forscher

    Mitglied
    14. März 2021 um 16:06

    Ja und so ganz verschwunden sind diese Waschbretter auch noch nicht;-(heute Deko) sie werden bloß nicht mehr zum ursprünglichen Zweck genützt. Habe selbst von meiner Mutter noch eins. Ist restauriert und dient als Blumendeko.

  • forscher

    Mitglied
    14. März 2021 um 15:51

    Hallo, @etaner34 Ja genau, das meine ich. Aber das mit dem „archaisch“, da solltest Du dich eigendlich an flodderli wenden, wenn,s um das Waschbrett geht.Innocent

  • etaner34

    Mitglied
    14. März 2021 um 15:02

    @forscher

    So was meinst Du?

    Oben kam die Bürste rein.

    Ist aber eigentlich kein Anarchismus. Der Gegenstand ist archaisch, und mit ihm verschwand das Wort aus dem Wortschatz.

    @etaner3

  • forscher

    Mitglied
    14. März 2021 um 14:53

    @flodderli Ja, ich bin noch im Besitz eines solchen Waschbrettes. Das geriffelte Reibblech war aus Kupfer oder Zink, in den ersten Nachkriegsjahren auch aus Aluminium. Das Waschbrett war auch mitverantwortlich für den Ausdruck: „Blechmusik“

  • forscher

    Mitglied
    14. März 2021 um 14:39

    Hallo, @Holzhacker Ja, das „Bruchband“ war eine sog. Bandage, welche dazu diente, das sich die Bruchbeule sich nicht noch weiter herausdrücken konnte. Zur damaligen Zeit wurde noch nicht soviel operiert. Und es spielte auch noch eine Rolle an welcher Stelle sich der Gewebe-Bruch-Riss befand.

  • flodderli

    Mitglied
    13. März 2021 um 18:25

    Hallo, forscher…zu der Kernseife wurde auch noch ein Waschbrett benutzt, auf der die Dreckwäsche gerubbelt wurde.

    Solch ein Rubbelbrett wurde dann von manchen Musikern zweckentfremdet

  • Holzhacker

    Mitglied
    13. März 2021 um 17:50

    @forscher , kennst du denn auch noch ein „Bruchband? Mein Opa trug oft eins vor 70 Jahren. Ich erinnere mich noch gut daran wie die Dinger aussahen. Wenn Opa es nicht trug, haben wir Kinder heimlich damit gepielt.

  • forscher

    Mitglied
    13. März 2021 um 17:32

    Und die eingemauerten Wäsche-Bottische hatten früher eine eigne Unterfeuerung mit Kamin. Sie konnten mit Kohle und Holz beheizt werden. Es dauerte viele Stunden bis die große Wassermenge überhaupt mal zum Kochen kam. Dann wurde sog. Kernseife benützt.

  • forscher

    Mitglied
    13. März 2021 um 17:18

    Ich erkläre hier das „Steckenpferd“. Es ist ursprünglich ein Stock mit Pferdekopf, (Kinderspielzeug) Und den „Henkelmann“ gibt es immer noch als Zubehör des Soldaten-Essgeschirrs.

  • Mondin

    Mitglied
    13. März 2021 um 16:36

    Jaja, das Steckenpferd und der Henkelmann sind mir bekannt. Aber für die Wäsche hatten wir einen eingemauerten Kessel im Keller, in dem sie gekocht wurde und in der Waschmaschine wurde sie mit den kochend heißen Wasser bewegt und dann zwischen zwei Rollen ausgewrungen. Mit frischem Wasser wurde dann in der gleichen Maschine gespült. Die nasse Wäsche wurde dann vom Keller auf den Speicher (59 Stufen!) zum Trocknen getragen. Da war meine Mutter immer froh, wenn sie draußen trocknen konnte! Es dauerte mehrere Tage bis alle Wäsche fertig war. In der Waschküche stand auch noch bis Ender der 50er Jahre unsere Badewanne!

    Mondin

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