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Archaismen - Wer kennt noch welche?
Fagus antwortete vor 1 Jahr, 10 Monaten 73 Mitglieder · 4,095 Antworten
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Ich schließe mich meinen beiden Vorrednerinnen an. Null Ahnung, es sei denn „Firlefanz“.
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Ich habe das Wort noch nie gehört. Mir kam aber sofort „Firlefanz“ in den Sinn, etwas Unwichtiges, Quatsch – so in die Richtung.
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Hiiilfe @Constantia was bitte ist das denn?
Firlefanz kenne ich ja noch doch Alfanzereien
Firlefanz steht für Unsinn. Ob die Alfanzerei noch eine Steigerung für Blödsinn, Unsinn, Blödelei ist? GeSa
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„Hudel“ muß ich -nach der Besprechung- in meinen Wortschatz neu aufnehmen, und eigentlich auch gleich wieder ausmisten, wenn niemand mehr auf Anhieb weiß, was ein „Hudel“ ist.
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… und ich habe nochmal nachgesehen „Pippifax“ und „Pipifax“ ist … Pip(p)ifax.

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Upps , was habe denn mit „Pippifax“ und einer Frage , hier „angekurbelt „… Stauning !
Tipp : immer ruhig Blut und wir leben länger ;- gelle , ihr Lieben
L.G. Forscher -
@Paesi für Schnuller kannte ich den Begriff nicht. Da hieß es bei uns – der Nuggel oder Nuckel. Also die Tätigkeit wurde zum Begriff.

Doch bei dem „Stofflappen“ klingelte es bei mir. Wirf den „Hudel“ weg. Schmutziger Lappen oder Kleidung, die nicht mehr tragbar war. Im rheinischen Dialekt eben gerne mit 2 „d“. So ist es mit den Dialekten.

GeSa
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Interessante Ausführungen, aber mir fehlt „das Hudel“.
Ich dachte an den Schnuller. Wir gebrauchten/gebrauchen diesen Namen in Gegenden des sächsischen Sprachraums für das Nuckelwerkzeug.
Mir kam es in den Sinn, weil meine Tochter mit Baby zu Besuch war und ich mich danach an etwas Gesehenes oder Gelesenes erinnerte. Eine Art Schnuller soll es schon in der Antike gegeben haben – ein Tontierchen, meist mit Honig gefüllt.
Im Mittelalter nutzte man Stofflappen, die man mit etwas Süßem füllte und oft noch in Alkohol tauchte – nicht gerade hygienisch und gesund. Alte Lappen wurden damals „Hudel“ genannt. Daher etablierte sich der Begriff „Hudel“ auch für „Schnuller“. Erst viele Jahre später wurde der Schnuller entwickelt. In Sachsen überlebte umgangssprachlich in verschiedenen Gegenden das alte Wort „Hudel“ – im Dorf, wo ich aufwuchs, auf alle Fälle. („u“ lang gesprochen, kein „dd“ )
Meine Kinder mochten ihr Hudel nur kurzzeitig.
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Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer24. Juli 2022 um 14:19Huddeln hieß bei uns belästigen.“ Huddel mich nicht“.
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