Startseite Foren Open house Archaismen - Wer kennt noch welche?

  • Zoe

    Mitglied
    25. Juli 2022 um 14:33

    Ich schließe mich meinen beiden Vorrednerinnen an. Null Ahnung, es sei denn „Firlefanz“.

  • Paesi

    Mitglied
    25. Juli 2022 um 14:28

    @Constantia

    Ich habe das Wort noch nie gehört. Mir kam aber sofort „Firlefanz“ in den Sinn, etwas Unwichtiges, Quatsch – so in die Richtung.

  • GSaremba61

    Mitglied
    25. Juli 2022 um 14:12

    Hiiilfe @Constantia was bitte ist das denn?

    Firlefanz kenne ich ja noch doch Alfanzereien Upside Down Firlefanz steht für Unsinn. Ob die Alfanzerei noch eine Steigerung für Blödsinn, Unsinn, Blödelei ist?

    GeSa

  • Constantia

    Mitglied
    25. Juli 2022 um 13:35

    Ich hätte noch

    Allfanzereien

    zu bieten.

    Constantia

  • Zoe

    Mitglied
    25. Juli 2022 um 12:36

    „Hudel“ muß ich -nach der Besprechung- in meinen Wortschatz neu aufnehmen, und eigentlich auch gleich wieder ausmisten, wenn niemand mehr auf Anhieb weiß, was ein „Hudel“ ist.

  • Zoe

    Mitglied
    25. Juli 2022 um 9:59

    … und ich habe nochmal nachgesehen „Pippifax“ und „Pipifax“ ist … Pip(p)ifax. Upside Down

  • forscher

    Mitglied
    24. Juli 2022 um 18:28

    Upps , was habe denn mit „Pippifax“ und einer Frage , hier „angekurbelt „… Stauning !

    Tipp : immer ruhig Blut und wir leben länger ;- gelle , ihr Lieben Smiley L.G. Forscher

  • GSaremba61

    Mitglied
    24. Juli 2022 um 14:54

    @Paesi für Schnuller kannte ich den Begriff nicht. Da hieß es bei uns – der Nuggel oder Nuckel. Also die Tätigkeit wurde zum Begriff. Slight Smile

    Doch bei dem „Stofflappen“ klingelte es bei mir. Wirf den „Hudel“ weg. Schmutziger Lappen oder Kleidung, die nicht mehr tragbar war. Im rheinischen Dialekt eben gerne mit 2 „d“. So ist es mit den Dialekten. Wink

    GeSa

  • Paesi

    Mitglied
    24. Juli 2022 um 14:40

    @GSaremba61 @Zoe @Mini

    Interessante Ausführungen, aber mir fehlt „das Hudel“.

    Ich dachte an den Schnuller. Wir gebrauchten/gebrauchen diesen Namen in Gegenden des sächsischen Sprachraums für das Nuckelwerkzeug.

    Mir kam es in den Sinn, weil meine Tochter mit Baby zu Besuch war und ich mich danach an etwas Gesehenes oder Gelesenes erinnerte. Eine Art Schnuller soll es schon in der Antike gegeben haben – ein Tontierchen, meist mit Honig gefüllt.

    Im Mittelalter nutzte man Stofflappen, die man mit etwas Süßem füllte und oft noch in Alkohol tauchte – nicht gerade hygienisch und gesund. Alte Lappen wurden damals „Hudel“ genannt. Daher etablierte sich der Begriff „Hudel“ auch für „Schnuller“. Erst viele Jahre später wurde der Schnuller entwickelt. In Sachsen überlebte umgangssprachlich in verschiedenen Gegenden das alte Wort „Hudel“ – im Dorf, wo ich aufwuchs, auf alle Fälle. („u“ lang gesprochen, kein „dd“ )

    Meine Kinder mochten ihr Hudel nur kurzzeitig.

  • Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer
    24. Juli 2022 um 14:19

    Huddeln hieß bei uns belästigen.“ Huddel mich nicht“.

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