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Archaismen - Wer kennt noch welche?
Fagus antwortete vor 1 Jahr, 10 Monaten 73 Mitglieder · 4,095 Antworten
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@Paesi Ja, wie von Fagus dargestellt, in den Anfängen war es Silber. Doch gleich womit gemischt wird – auch heute glänzen die Geldstücke noch.

GeSa
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@Paesi : „ …Musste sich wohl um ein glänzendes Metall gehandelt haben. Silber?…“( Batzen)
Ich weiß nicht, wann Hänsel und Gretel durch den Wald stromerten.
Bis zum 17. Jh war der Batzen tatsächlich aus Silber, dann mischte man man es mit Kupfer, wobei der Silbergehalt unter 50% lag – diese Legierung hieß : Billon
Später wurde dann noch das Kupfer mit unedleren Metallen gestreckt.
F@gus
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Ich wollte etwas genauer über den Geldbatzen nachlesen. Da fand ich zufällig bei den Gebrüdern Grimm (Hänsel und Gretel)
„Hänsel aber tröstete sie: „Wart nur ein Weilchen, bis der Mond aufgegangen ist, dann wollen wir den Weg schon finden.“ Und als der volle Mond aufgestiegen war, so nahm Hänsel sein Schwesterchern an der Hand und ging den Kieselsteinen nach, die schimmerten wie neugeschlagene Batzen und zeigten ihnen den Weg.“
Musste sich wohl um ein glänzendes Metall gehandelt haben. Silber?
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Lieber @forscher wenn das 15. Jahrhundert Spätmittelalter ist und Du die Münzen meinst – dann ja. Gebräuchlich bis ins 19. Jahrhundert. 1 Franken = 10 Batzen (glaube ich). Kleiner waren die Rappen. Und dann habe ich noch den „Louis d’or“ im Hinterkopf, der stand vor dem Franken. Ob es da schon die franz. Schweiz gab weiß ich nicht, doch bei Louis d’or könnte ich den Gedanken haben.

GeSa
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@flodderli – ein Batzen kenne ich nicht nur bei Geld, sondern allgemein für eine größere bis große Menge/Klumpen.
Allerdings aufgrund meines Berufes auch als alte Münze. Mmmm… Schweiz, Österreich… wo noch fällt mir nicht mehr ein. Gehirn anstrengen – dafür ist es zu warm.

GeSa
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@Paesi BelEtage ist heutzutage häufig im Zusammenhang mit Hotelnamen zu lesen, auch wird oftmals die Etage bezeichnet, in dem die Speiseräume sind.
Früher war das so definiert: (aus dem Internet)
Beletage ist ein früher gebräuchlicher Ausdruck für das erste Stockwerk eines mehrgeschossigen Wohngebäudes. Wörtlich übersetzt bedeutet es: „Schönes Stockwerk“.
Die Beletage galt seinerzeit als bevorzugte Wohnlage innerhalb eines Hauses.
F@gus
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Da brauch Forscher aber „seinen Pfeffer nicht mehr zu tun“