Startseite Foren Open house Archaismen - Wer kennt noch welche?

  • GSaremba61

    Mitglied
    1. September 2022 um 19:36

    @Paesi Ja, wie von Fagus dargestellt, in den Anfängen war es Silber. Doch gleich womit gemischt wird – auch heute glänzen die Geldstücke noch.Wink

    GeSa

  • Fagus

    Mitglied
    1. September 2022 um 19:22

    @Paesi : „ …Musste sich wohl um ein glänzendes Metall gehandelt haben. Silber?…“( Batzen)

    Ich weiß nicht, wann Hänsel und Gretel durch den Wald stromerten.

    Bis zum 17. Jh war der Batzen tatsächlich aus Silber, dann mischte man man es mit Kupfer, wobei der Silbergehalt unter 50% lag – diese Legierung hieß : Billon

    Später wurde dann noch das Kupfer mit unedleren Metallen gestreckt.

    F@gus

  • Paesi

    Mitglied
    1. September 2022 um 19:09

    @Fagus @forscher

    Ich dachte zuerst an Bella Italia – schönes Italien und dann an das Schloss Belverdere bei Weimar, welches so viel bedeutet wie „Schöne Aussicht“ ( ital.: bel-schön, verdere-sehen)

  • Paesi

    Mitglied
    1. September 2022 um 19:03

    @GSaremba61

    Ich wollte etwas genauer über den Geldbatzen nachlesen. Da fand ich zufällig bei den Gebrüdern Grimm (Hänsel und Gretel)

    „Hänsel aber tröstete sie: „Wart nur ein Weilchen, bis der Mond aufgegangen ist, dann wollen wir den Weg schon finden.“ Und als der volle Mond aufgestiegen war, so nahm Hänsel sein Schwesterchern an der Hand und ging den Kieselsteinen nach, die schimmerten wie neugeschlagene Batzen und zeigten ihnen den Weg.“

    Musste sich wohl um ein glänzendes Metall gehandelt haben. Silber?

  • GSaremba61

    Mitglied
    1. September 2022 um 18:48

    Lieber @forscher wenn das 15. Jahrhundert Spätmittelalter ist und Du die Münzen meinst – dann ja. Gebräuchlich bis ins 19. Jahrhundert. 1 Franken = 10 Batzen (glaube ich). Kleiner waren die Rappen. Und dann habe ich noch den „Louis d’or“ im Hinterkopf, der stand vor dem Franken. Ob es da schon die franz. Schweiz gab weiß ich nicht, doch bei Louis d’or könnte ich den Gedanken haben. Wink

    GeSa

  • forscher

    Mitglied
    1. September 2022 um 17:52

    @GSaremba61 Ist der Batzen nicht Spät-mittelalterlich entstanden ? Forscher

  • forscher

    Mitglied
    1. September 2022 um 17:42

    @Paesi Dein Begriff ist wohl aus dem Französischen übernommen, denn : la belle = die schöne @Fagus

  • GSaremba61

    Mitglied
    1. September 2022 um 17:36

    @flodderli – ein Batzen kenne ich nicht nur bei Geld, sondern allgemein für eine größere bis große Menge/Klumpen.

    Allerdings aufgrund meines Berufes auch als alte Münze. Mmmm… Schweiz, Österreich… wo noch fällt mir nicht mehr ein. Gehirn anstrengen – dafür ist es zu warm. Wink

    GeSa

  • forscher

    Mitglied
    1. September 2022 um 17:32

    @Paesi u. @Fagus „BelEtage“? Das hat Fagus nun mal ordentlich erklärt Thumbsup Da brauch Forscher aber „seinen Pfeffer nicht mehr zu tun“

    Übrigens, dieser Begriff war mir völlig unbekannt. Chercheur Astonished

  • Fagus

    Mitglied
    1. September 2022 um 16:46

    @Paesi BelEtage ist heutzutage häufig im Zusammenhang mit Hotelnamen zu lesen, auch wird oftmals die Etage bezeichnet, in dem die Speiseräume sind.

    Früher war das so definiert: (aus dem Internet)

    Beletage ist ein früher gebräuchlicher Ausdruck für das erste Stockwerk eines mehrgeschossigen Wohngebäudes. Wörtlich übersetzt bedeutet es: „Schönes Stockwerk“.

    Die Beletage galt seinerzeit als bevorzugte Wohnlage innerhalb eines Hauses.

    F@gus

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