Erstellte Foren-Antworten

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  • Webra

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    4. Mai 2025 um 0:00 In Bezug auf: Gespräch mit KI

    Wir Menschen haben 5 Sinne, mit denen wir das Seiende wahrnehmen. Die Frage, gibt es einen Gott oder nicht, können wir nicht beantworten, weil uns dafür der entsprechende Sinn fehlt.

    Wir befinden uns vergleichsweise in der Situation, wie ein blind geborener Mensch. Wenn der mich fragt, was ist Licht, wie erkläre ich ihm das? Ich muss einen von den restlichen vier Sinnen finden, mit dem er eine Eigenschaft von Licht wahrnehmen kann. Eine Glühlampe, die Licht erzeugt, erzeugt auch Wärme. Ich schalte diese Lampe kurz ein und halte seine Hand an die Glühbirne und sage: Das ist Licht. Er wird jetzt davon ausgehen, dass immer da wo Wärme ist, ist auch Licht. Die Helligkeit kann er ja nicht wahrnehmen.

    So geht es uns mit der Frage: Gibt es einen Gott oder wer oder was ist Gott?

    Die Antwort können wir nicht geben, weil wir keinen Wahrnehmungssinn für Gott haben.

    So wie der Blinde die Wärme des Lichts spürt, aber nicht die Helligkeit wahrnimmt, so nehmen wir das Werk Gottes, die Natur wahr, aber auch nicht die Ursache.

    Die menschliche Vorstellung von Gott ist doch immer ein Etwas aus unserem Wahrnehmungsbereich. Entweder Tiere, Himmelskörper oder Naturereignisse.

    Erst in der jüngeren Menschheitsgeschichte entstand die Vorstellung von Gott als Vaterfigur.

    Die Intelligenz des Menschen hat künstliche Sinne erschaffen.

    Diese wandeln Bestandteile unseres Seins so um, dass wir sie mit unseren 5 Sinnen wahrnehmen können. Zum Beispiel Neutronenmonitoren oder Teilchendetektoren, die für uns dann die Weltraumstrahlung sichtbar machen.

    Vielleicht kann in naher oder ferner Zukunft die KI diese Frage beantworten. Wissenschaftler

    gehen davon aus, dass KI irgendwann eine eigene, emotionslose Intelligenz entwickeln wird.

    Sie wollen eine biologische KI schaffen.

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  • Webra

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    1. Mai 2025 um 21:20 In Bezug auf: Gespräch mit KI

    Hallo Zoe,

    Christen sprechen immer von einem Lieben Gott. Das System Leben hat aber mit Liebe nichts zu tun. Dieses System basiert auf „Fressen und gefressen“ werden. Vor lauter Glaubensbegeisterung stört sie das aber nicht.

  • Webra

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    30. April 2025 um 22:55 In Bezug auf: Gespräch mit KI

    Hallo Genuss,

    und dann gibt es noch die Realisten. Die haben erkannt, dass Leben ein grausames System ist.

    Leben kann nur existieren, wenn es fortlaufend anderes Leben vernichtet.

    Ich kann auch nicht das Denken der religiösen nachvollziehen, die von einem liebenden Gott sprechen. Wenn dieser Gott liebevoll gewirkt hätte, wären alle mobilen Lebewesen Pflanzenfresser. Sie würden sich nur von den Früchten dieser Pflanzen ernähren, die immer wieder nachwachsen. Die Pflanze selbst als Nahrungsspenderin bleibt aber erhalten.

    Der Fleisch essende Mensch genießt von vielen mobilen Lebewesen mit Vorliebe deren Kinder.

    Zartes Kalbfleisch ist doch so lecker. Das Leid der Muttertiere interessiert ihn nicht. Er geht einfach davon aus, dass diese keine emotionale Bindung zu ihren Kindern haben.

  • Webra

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    29. April 2025 um 21:39 In Bezug auf: Casanova

    „Heute vor 300 Jahren wurde der wohl bekannteste Liebhaber der westlichen Welt geboren. Außerdem war er ein hoch gebildeter Mann.“ Heigi

    Worin besteht für eine Frau der Unterschied zwischen einem Liebhaber und einem Lebenspartner?

  • Webra

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    29. April 2025 um 19:18 In Bezug auf: Stromausfälle in Spanien und Portugal - inzwischen bereinigt

    Gibt es in der BRD auch so einen Vorsorgeplan für einen Black Out wie in Österreich?

    Wasser brauche ich nicht zu bevorraten, da neben unserem Haus seit Menschengedenken ein klarer Gebirgsbach fließt. Fleisch ist auch überflüssig, da jede Menge Forellen, Kröten und Frösche vorhanden. Werde wohl dann das tun, was ich bisher noch nie gemacht habe. Froschschenkel essen. Im Sommer befördere ich jeden Abend ca. 20 fette Schnecken in diesen Bach. Sie sind ja auch eine Delikatesse. Wiesen sind voller Löwenzahn und Feldränder voller Brennnessel. Wir haben daraus nach 1945 leckeren Spinat und Salat gemacht. Die Wälder sind voller Tannenzapfen und Altholz. Frieren werden wir auch nicht, da im Wohnzimmer ein offener Kamin vorhanden. Pilze, Bärlauch, Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Walderdbeeren, alles frisch vom Strauch im nahe liegenden Wald.

    Nachbars Kühe geben Milch und die Hühner jeden Tag frische Eier.

    Statt Fernsehen, Radio und Smartphone kommen mein altes Grammophone und die Schellackplatten zum Einsatz.

    Wenn Sorgen kommen sollten, Weinkeller mit 200 Flaschen vorhanden. Ältester Jahrgang 1998. Nur Rotweine. Schnäpse und Sekt, ca. 20 bis 30 Flaschen.

    Alles vom Sohnemann eingestellte Geschenke von Geschäftsfreunden zum Jahreswechsel.

    Da Sohn wie Vater Antialkoholiker ist, hat sich im Laufe der Zeit viel angesammelt.

    https://www.oesterreich.gv.at/themen/notfaelle_unfaelle_und_kriminalitaet/katastrophenfaelle/1/Seite.29500329.html

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  • Webra

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    25. April 2025 um 20:53 In Bezug auf: Der Papst ist tot

    Eine Aufstellung seiner Zitate. Insgesamt gesehen doch recht positiv.

    Die Werbung kann ich leider nicht löschen

    https://www.lessentiel.lu/de/story/abtreibung-bis-klima-der-papst-und-die-welt-zitate-die-seine-amtszeit-praegten-103328833

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  • Webra

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    25. April 2025 um 15:54 In Bezug auf: Der Papst ist tot

    Liebe Zoe,

    die Mehrheit einer Gesellschaft hat erkannt, dass Gewalt in der Kindererziehung bei den Heranwachsenden zu schweren seelischen Schäden führen kann und per Gesetz solch ein Verhalten unter Strafe gestellt. Kinder wurden damals in vielen Bereichen anders bewertet

    als Erwachsene.

  • Webra

    Mitglied
    25. April 2025 um 15:15 In Bezug auf: Der Papst ist tot

    Liebe Zoe,

    Schläge zur Erziehung von Kindern war zu meiner Kindheit kein Straftatbestand. Es gehörte zum Schulalltag, dass wir von unseren Lehrern geschlagen oder anderweitig körperlich bestraft wurden. Während des Krieges waren wir Kinder mit unserer Mutter wegen der Bombenangriffe auf Dortmund ins Sudetenland evakuiert worden. In der Dorfschule waren alle Klassen, von der Ersten bis zur Achten in einem Raum vereint. Da musste der Lehrer schon hart durchgreifen, wenn der Unterricht einigermaßen gut sein sollte. Er hatte gestaffelte Züchtigungsmaßnahmen, je nach Schwere des zu bestrafenden Vergehens. Da gab es die „Kopfnuss“, das „am Ohr ziehen“, das „Nasendrehen, die Handfläche hinhalten zum Schlagen mit dem Rohrstock, das nach vorne kommen, über die Banklegen, die Hose stramm ziehen und diverse Schläge mit dem Rohrstock auf den Hintern. Das schlimmste war aber das zehnminütige Knien auf einem Holzscheit. Besonders im Sommer, wenn man kurze Hosen und Kniestrümpfe anhatte. Wenn sich zu Hause beschwerte, kam die Antwort: Du wirst auch schon was angestellt haben.

    Wie schon geschrieben: Das war damals die Realität, über die sich nur wenige aufgeregt haben. Alle Verhaltensweisen des Menschen ändern sich im Laufe der Zeit. Ihre Bewertung

    erfolgt später.

  • Webra

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    25. April 2025 um 14:02 In Bezug auf: Der Papst ist tot

    Dass Papst Franziskus es in Ordnung fand Kinder zu schlagen “solange dabei ihre Würde nicht verletzt wird”, das war eine bemerkenswerte Aussage und damit hat er in meinen Augen jeden Glanz verloren. Yossarian

    Für das heutige Verständnis über Kindererziehung ist diese Aussage tatsächlich total daneben.

    In meiner Kindheit gehörte von den Eltern geschlagen zu werden zum Tagesgeschehen. Dafür gab es extra eine sogenannte „Klopppeitsche“. Diese waren in den Kaufhäusern käuflich zu erwerben. Trotz dieser, für heute unmögliche Erziehungsmethode wussten wir, dass wir von unseren Eltern geliebt wurden und fühlten uns in unserer Würde als Mensch nicht verletzt.

    Da der Papst zu meiner Generation gehört, kann ich seine Äußerung verstehen.

    Ich habe aber bei meinen beiden Söhnen die Antiautoritäre Erziehung angewandt.

    Nach ihrer Aussage wäre es für sie manchmal aber besser gewesen, wenn ich strengere

    Maßnahmen ergriffen hätte.

    Das, was heute bei der Erziehung der Kinder geschieht, ist doch keine Vorbereitung für ihr künftiges Leben. Viele haben deshalb Schwierigkeiten, nach dem Verlassen des Elternhauses mit ihrem Leben zurechtzukommen.

  • Webra

    Mitglied
    23. April 2025 um 21:28 In Bezug auf: Thema des Monats: Sparen

    Hallo Sangoma,

    unter dem Link findest du alles über Malzkaffee.

    In der Nachkriegszeit, 1945 bis 1948 als die DM kam, haben die Frauen vom Bohnenkaffee

    die Kaffeebohnen für eine Kanne Kaffee gezählt. Malzkaffee war damals das übliche Kaffeegetränk. Der Rohstoff wurde nach der Gerstenernte auf den abgeernteten Feldern gesammelt. Es waren die Ähren, die beim Ernten zu Boden gefallen sind. Dies haben vorwiegend wir Kinder getan. Zu Hause wurden die Ähren entkernt und der Spreu von der

    der Gerste getrennt. Diese wurde auf der Herdplatte geröstet und dann mit einer Kaffeemühle per Hand gemahlen. Jedes Gerstenkorn, das bei dieser Arbeit zu Boden viel, wurde sorgfältig aufgehoben und verwendet. Auch die Schalen von Pellkartoffeln wurde mit

    dem in der Kaffeemühle hergestellten Mehl aus gesammelten Weizenkörnern zu einem Brei verarbeitet und auf der Herdplatte zu Fladenbrot gebacken. Eine Köstlichkeit war es immer dann, wenn etwas Fett vorhanden war und die Fladen konnten in der Pfanne gebraten werden. Diese Erfahrung in meiner Kindheit hat mich bis heute geprägt, wenn es um Nahrung geht.

    Für unsere Wohlstandsgesellschaft sind Lebensmittel leider zu einem Wegwerfgut geworden.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kaffee%C3%A4hnliches_Getr%C3%A4nk#Malzkaffee

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