realo
Erstellte Foren-Antworten
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@Webra Jeder kann doch Begriffe verwenden nach Herzenslust, je deftiger, desto menschlicher wie ich finde (warum röbset und furzet ihr nicht). Seriös, schön und gut, aber wir sind hier nicht beim Adel wo man sich einen abbricht vor Feinheit. Klaus Kinski hatte da guten Ausdruck mit ‚Du dumme Sau, du!‘ oder anderen großartig gespielten Wutausbrüchen unter der Gürtellinie. Meine Texte polarisieren, sollen sie auch, ich habe zum Alter eine polarisierende Meinung im Verhältnis zum guten Bürgertum, mich hält das gesund.
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Das Thema ‚War früher alles besser?‘ führt ja zu reger Lebendigkeit, da ist alles lesen schon eine kleine Herausforderung. Es ist ja eine Frage, ob wirklich früher alles besser war, wie es der Volksmund behauptet. Eins ist wohl so, dass viele Menschen in der Erinnerung das Positive mehr wahrnehmen als das Negative. Ich halte die Aussage ‚Früher war alles besser‘ für eine pessimistische Sicht, denn niemand kann dahin zurück. Deshalb ist mir das Gefühl in der Gegenwart lieber, auch wenn es Probleme bedeutet, als das Gefühl auf früher, denn in der Gegenwart kann ich etwas tun für das Gefühl, in der Vergangenheit nicht mehr.
Dass beim Thema früher in Deutschland im Jahre 2025 unweigerlich das Thema DDR aufkommt, ist nicht verwunderlich, es ist ein deutscher Teil von früher, den wir alle erlebt haben, wenn auch aus völlig unterschiedlichen Blickwinkeln.
Das dritte Reich war auch ein früher in Deutschland, aber das haben selbst die Ältesten nur als Kind miterlebt.
Wobei der Kaiser auch ein früher ist in Deutschland, aber den hat niemand miterlebt.
Wenn mit, ob früher alles besser war, Kindheit und Jugend gemeint ist, dann war diese Zeit für mich in der DDR, da komme ich nicht drumherum, es gab die zwei deutschen Staaten, das kann man nur akzeptieren. Ich fühlte mich als Kind und Jugendlicher in keiner Weise besser als heute, aber das ist eine ganz persönliche Sache und hat nichts mit der Politik zu tun.
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Diese Antwort wurde in vor 8 Monaten um
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Hätten wir einen Donald Trump als Bundeskanzler, würde er vielleicht mit der verlogenen deutschen Wirtschaft aufräumen, die da laut jammert, während sie sich die Milliarden in den Sack steckt auf unsere Kosten, auf die Kosten des Volkes. Der Gastronomie in den Arsch kriechen wäre das Letzte, was mir einfallen würde.
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Ich finde es angenehm im Alter, dass die meiste Zeit meines Lebens hinter mir liegt und absolviert ist. Es gab viel Auf und Ab, aber ich bereue nichts. Es war früher nicht besser, es war aufregender, riskanter und voller Abenteuer, aber nicht besser. Der heutige Gemütszustand im Alter mit Gelassenheit und Ausgeglichenheit ist eindeutig der Beste.
Den Begriff ‚Überwachungsstaat‘ gab es in der DDR nicht, er stammt eindeutig aus der kirchlichen Opposition und somit aus westlicher Propaganda. Es ist traurig, dass die User, die solche Begriffe verwenden, es noch nicht einmal merken, wie der Gehirnwäsche aufsitzen. Wie gesagt, kalter Krieg mit Hass zwischen Ost und West. Heute erleben wir logischerweise nur noch die westliche Seite, die DDR ist eliminiert.
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realo
Mitglied5. September 2025 um 12:55 In Bezug auf: Frage des Monats: Was bringt Sie bei anderen so richtig auf die Palme?Mich regt auf, wenn mir die Westpropaganda auf die DDR erzählt wird und dann so getan, als ob es die einzige unumstößliche Wahrheit wäre. Der kalte Krieg lässt grüßen.
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Es ist so im Westen, einer Gesellschaft wo es als Erstes ums Geld geht, wer es am dicksten hat, jammert am lautesten. Verlogen nach Strich und Faden. Die Gastronomie war damals die erste 2002 bei der Währungsumstellung, die 1:1 Preise verlangte, obwohl der Euro 1:2 mit der DM getauscht wurde. Einfach abkassiert, aber laut jammern. 50 Cent im Einkauf und 5 € im Verkauf ist eine Marge von 90 %. Die KI macht es möglich:
Ja, das ist eine Marge (auch Handelsspanne genannt), die die Differenz zwischen Einkaufspreis und Verkaufspreis angibt. Bei einem Einkauf von 0,50 € und einem Verkauf von 5 € beträgt die Marge 4,50 €. Um sie in Prozent zu berechnen, wird der Gewinn (Verkaufspreis minus Einkaufspreis) durch den Verkaufspreis geteilt und mit 100 multipliziert: (4,50 € / 5,00 €) * 100 = 90 %.
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Ich kann es ja nicht ändern, ich hatte alle die Repressalien nicht in der DDR von denen im Westen stets die Rede ist. Ich kenne die Geschichten mit Bespitzelung, wer nicht jubelt, bekommt kein Studium und wer staatsfeindliche Dinge plant, wird verhaftet, habe ich in all den Jahrzehnten in Ost-Berlin persönlich davon nichts mitbekommen. Habe die Schule absolviert, Abitur machen wollte ich nicht, wollte Handwerker werden, habe die Lehre gemacht und im Beruf gearbeitet. War in einem Betrieb in Ost-Berlin, der für IKEA gefertigt hat, Esche-Furnier weiß lackiert war das Design. Wie gesagt, habe gut verdient. Ansonsten habe ich Theater gespielt, da ging es locker zu, aber von bespitzeln habe ich nichts mitbekommen. Allerdings als ich bei der Gauck Behörde meine Stasiakte anforderte, man kann ja nie wissen, sagte man mir, wir haben keine. Von all dem, was im Westen auf die schlimme DDR angeprangert wurde, habe ich im Alltag von Ost-Berlin nichts erlebt. Sicher, wer bewusst gegen die Gesellschaft agierte, hatte Schwierigkeiten, aber das ist in jeder Gesellschaft so, in der BRD auch, erinnere an die RAF.
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Gut, dass ich nicht nach Rezept koche, da wird man ja nicht fertig bei so vielen Zutaten.
Koche spartanisch und mir schmeckt es, das ist die Hauptsache. Heute gibt es vegetarisch, Letscho, das ist ungarisch, eingelegte Paprika in Tomatensoße, mit angebratenen Zwiebeln und viel Knoblauch. Eine Portion kostet vielleicht drei Euro, es gibt keine Gastronomie, die da mithalten kann.
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Ich weiß, so ist Manipulation, da kann man nichts machen. Seit einigen Jahren gibt es keinen Spielfilm mehr über die Zeit der DDR im Fernsehen, wo nicht Stasibespitzelung das Hauptthema ist. Ich kann diesen Glauben nicht ändern und es zu versuchen ist müßig. Ich bleibe bei meiner Erfahrung als 25 Jahre langer DDR-Bürger und lasse es gut sein. Was andere denken, die ihre Meinung aus den Medien bilden, spielt dabei keine Rolle. Dem westlichen System mit Privateigentum am Kapital Geld abluchsen und für Freunde verwenden halte ich für sehr solidarisch.
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@Anele Da kann ich mitreden, bin in Ost-Berlin aufgewachsen und da gab es sogar hin und wieder Südfrüchte wie Bananen und Orangen. Die Kuba-Orangen zum Entsaften gab es immer. Nein, was materielle Güter angeht, war es damals in der DDR nicht besser, aber was Solidarität untereinander und miteinander angeht, war es wesentlich besser. Früher war ich jung und leichtsinnig, das hatte natürlich Vorteile und machte Spaß, aber ich finde die Gelassenheit und Ausgeglichenheit jetzt im Alter besser. Früher war kaum etwas besser oder schlechter, ich empfinde die Gegenwart als das Beste.