realo
Erstellte Foren-Antworten
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War zwar als Berliner öfter am Meer, aber lebe nun seit längere Zeit im Alltag in den Bergen. Es ist in gewisser Weise ähnlich, der Blick auf die Berge endet auch im Nichts. Bin kein Bergsteiger, bin mit mir allein in der Stadtwohnung und erlebe dort das Einssein mit allen, wenn ich wirklich allein bin ohne einen Menschen in der Nähe.
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Mit der Welt verbunden sein geht am besten beim Alleinsein. All-eins-sein, mit allen eins sein.
Es ist in der Tat das erhabenste Gefühl, wenn man wirklich mit sich alleine ist und diese Verbundenheit mit allen spürt. Hier in der virtuellen Welt, im Internetforum schreiben gibt eine Ahnung davon, denn es geht per Internet um die Welt, vom Login abgesehen.
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Ja Spuren gibt es, aber die sind beim nächsten Regen ausgewaschen, da braucht man sich doch nichts vorzumachen. Ich wüsste von keinem User hier im Forum, warum er der Nachwelt für längere Zeit in Erinnerung bleibt. Man sieht es doch an Cocco, wie eifrig war sie hier im Forum, aber kein Mensch erwähnt sie mehr. Schon vergessen. Dieser Glaube, es bleibt nach dem Tod etwas von einem, weil man nicht loslassen kann, ist ein Glaube, mehr nicht.
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Ich halte Provokation für einen Lebensmotor. Würden sich Frau und Mann nicht gegenseitig provozieren, gäbe es keine Befruchtung und die Menschheit stirbt aus. Hätten die Ärzte und Therapeuten mich damals nicht zur Selbstheilung provoziert, ich wäre heut ein Pflegefall. Ich sehe Provokation nicht in so düsteren und bedrohlichen Farben, wie es der Erstposter vermittelt. Oft hilft Provokation über den Todeswunsch hin zu Leben hinaus. Das funktioniert natürlich nur im persönlichen Umfeld. Einzig der reichste Mensch der Welt Elon Musk kann die ganze Welt provozieren.
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realo
Mitglied14. September 2025 um 14:36 In Bezug auf: Ich lese gern Bücher von Juli Zeh und Sebastian FitzekJuli Zeh ist bestimmt lesenswert, jedoch ich bevorzuge Psychothriller. Da wäre Sebastian Fitzek genau der Richtige, aber als ich damals recherchierte, tauchte er an jeder Ecke auf, das machte mich stutzig. Heute weiß ich, er ist der in Deutschland meist vermarktete Autor in diesem Genre, das mag ich nicht. So greife ich im Genre Psychothriller auf Iren oder Engländer zurück. Einen Deutschen habe ich mit einem Psychothriller gelesen, Arne M. Boehler, er ist hier in der Stadt geboren, hat mir nicht so gut gefallen. Das Beste, was ich in diesem Genre bisher gelesen habe, ist von Simon Beckett.
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Das Beamtentum als Mitarbeiter des Staatswesens ist hochgradig ungerecht
gegenüber dem einfachen Angestellten, das soll es auch, der
Staatsdiener soll Privilegien haben und besser gestellt sein als andere.
Das ist im bundesdeutschen Gesetz so verankert. Ich habe mir das nicht
ausgedacht, es stammt aus dem 18. Jahrhundert in Preußen und halte es
aus menschlicher Sicht für sehr ungerecht. Natürlich kommt Neid auf,
wenn jemand mehr Geld für dieselbe Arbeit bekommt. Wie gesagt, den
Beamten madig machen hilft da nicht weiter. Das sind keine falschen
Begriffe, sie klingen nicht nach ‚Zuckersüß‘, das ist oft ein Problem.
Ich habe noch nie verstanden, warum ein Beamter in der Verwaltung
Privilegien hat und ein nicht Beamter in derselben Abteilung nicht. Es
ist wie so oft vor allem ein gesellschaftlicher Konflikt, der noch aus
dem Feudalismus stammt. Wir als Volk mit den von uns gewählten
Abgeordneten dulden dieses System. So brauchen die Beamten auf ihre
Privilegien nicht zu verzichten. -
Es hilft ja nichts, alle Versuche das Beamtentum zu reduzieren sind bisher fehlgeschlagen, die deutsche Gesellschaft legt viel Wert auf ihre Beamten und deren Rechte oder Pflichten. Den Umstand kann man also nur akzeptieren. Wenn man auf Beamte neidisch ist, hilft nur selber Beamter werden, um die Privilegien zu genießen. Dem Beamten seinen Status madig machen bringt nichts.
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Diese Differenzierungen lassen sich schwer steuern im zwischenmenschlichen Miteinander. Auch ausgelacht werden für die eigene Position ist eine menschliche Haltung. Aber ich weiß, es ist nur Bestätigung der eigenen Verfassung erlaubt, alles andere ist Frevel.
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Was das Funknetz angeht, Warntag hin oder her, bin ich fein raus, denn ich bin bewusster Handyverweigerer, nutze kein Smartphone und bin somit nicht betroffen.
Aber als ich heute früh aufgestanden bin, etwas später als sonst, kam kein Wasser aus dem Wasserhahn, überall, kein Wasser. Selbst der Hausbesitzer rief an und erkundigte sich. Es war in der Straße ein Rohrbruch, nicht weit vom Haus, die Bauarbeiten waren im vollen Gange. Nach wenigen Stunden lief das Wasser wieder. Es ist ein seltsames Gefühl, wenn eine selbstverständliche Gewohnheit nicht möglich ist. Jedoch sollte man das üben, damit man im Falle eines Falles nicht ins tiefe Loch fällt, sondern mit dem Verlust umgehen kann.