realo
Erstellte Foren-Antworten
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Er: „Schatz, wo steht mein Essen?“
Sie: „Im Kochbuch – Seite 12!“
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Wenn ich am Samstag in die Fußgängerzone gucke und da brauche ich nur aus dem Fenster schauen, dann sehe ich wie sich die Herde durch die Straße wälzt, zum Shoppen. Dagegen sind die Elefanten wirklich sozial, sie haben nichts mit materiellen Gütern am Hut. Wir streben nach Reichtum und Macht, in Amerika genauso wie in Russland und in Deutschland auch.
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Wir in Ost-Berlin und auch in Leipzig mit den Montagsdemos wollten bis zum 09.11.1989 eine reformierte DDR erreichen, einen demokratischen Sozialismus. Das wirtschaftliche und politische Ende der DDR war auch vor allem eine Propaganda aus dem Westen. Die DDR musste am Boden zerstört sein, sonst hätte sich die BRD nicht erbarmen können. Es standen sich zwei politische Feinde gegenüber, da kann man nicht auf einmal Friede, Freude, Eierkuchen machen. Der Mauerfall am 9. November änderte alles, damit gab es kein Halten mehr und auch die Siegermächte konnten nur noch zum Gesamtdeutschland nicken. Es dauerte dann vom 09.11.89 bis zum 03.10.90, bis für den Beitritt alles in trockenen Tüchern war und die ‚Wiedervereinigung‘ war vollzogen. Es entstand der neue Nationalfeiertag 3.10. den wir dieses Jahr zum 35. Mal erleben. Das ist automatisch gleichzeitig der 35. Todestag der DDR. Meine Kindheit und Jugend fand nicht in einem Unrechtsstaat statt, denn mein Dasein ist kein Unrecht. Damals hat der Sozialismus verloren, aber heute, mit China blüht er wieder auf. Das, was der Westen als Autokratie bezeichnet, als neues Feindbild, wird die Ströme auf der Welt verändern.
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In welcher Zeit ich lebe, ich lebe heute, einen Tag nach dem Tag der Einheit. Aber ich werde meine Lebensgeschichte nicht ignorieren, denn da vor 35 Jahren wurde die Grundlage gelegt für das heutige Empfinden der Umstände. Bin da sehr dankbar dafür. Werde die 25 Jahre, die ich in Berlin gelebt habe, die letzten in Gesamtberlin, niemals ignorieren.
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Das ist richtig, der Beitritt war gewollt, es blieb jedoch auch nichts anderes übrig. Nur zwischen den Begriffen ‚Beitritt‘ und ‚Wiedervereinigung‘ gibt es für meine Begriffe einen inhaltlichen Unterschied. Das drückt sich dann auch in der Art der Beziehung aus.
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Heute schreibe ich mal etwas in die Berliner Stube, denn ich war vor 35 Jahren in Berlin, in Ost-Berlin. Dort bekam ich den Untergang der Sozialismus mit, den Rücktritt Honeckers, den Mauerfall am 9. Nov. 1989, die Wendezeit 89/90 und den Todestag der DDR am dritten November, der gleichzeitig ‚Tag der Einheit‘ ist. Habe diese wunderbare und spannende Zeit in Berlin hautnah miterlebt. Ost-Berlin war Hauptstadt der DDR und nun ist Gesamtberlin wieder die Hauptstadt der BRD, so wie es früher die Hauptstadt von Deutschland war. Heute bin ich ein Berliner im Allgäu/Bayern, bin mit der Entwicklung absolut zufrieden.
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Ich wusste, dass irgendjemand heute das Thema eröffnet und freue mich darüber, denn ich habe schon überlegt, wem ich meine Gedanken als Ossi zum Tag mitteilen könnte. Hier im Allgäu interessiert das niemanden. Heute vor 35 Jahren ist mit der offiziellen Wiedervereinigung die ’sogenannte DDR‘ gestorben, sogenannt, weil sie bis zum Schluss laut Verfassung der BRD nicht als eigenständiger Staat anerkannt wurde. Das ist auch der Grund, warum für den dritten Oktober die Wiedervereinigung ein schönes Wort ist, aber es fand 1990 ein Betritt statt, denn mit einer nicht anerkannten DDR war eine Wiedervereinigung laut Verfassung nicht möglich. Man hätte nun eine neue Verfassung schreiben können, aber das wäre zu aufwendig gewesen und hätte zu lange gedauert. So hat sich das Territorium der DDR kurzerhand am dritten Oktober 1990 an die BRD angeschlossen, also wiedervereinigt sozusagen. So feiern wir heute den Nationalfeiertag der BRD, die ‚Wiedervereinigung‘ zwischen West und Ost. Ich profitiere davon, lebe seit über dreißig Jahren in Bayern und bereue nichts.
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Ja, es kann jeder selbst entscheiden, was er isst, wenn es nach dem Handel geht, um so mehr, um so besser, darum gibt es so viele übergewichtige in der Gesellschaft. Ein zunehmendes Problem in vielen Industriestaaten. Auch Nahrungsergänzungsmittel sollen sich vor allem verkaufen, künstliche Vitamine, wie Vitamin D gehören dazu.
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Da ich lieber gesund und fit bin, verzichte ich so lange es geht auf einen Pflegegrad, auch wenn ich solidarisch jeden Monat einzahle. Es ist dasselbe wie bei der Krankenkasse, ich zahle die Beiträge, aber bin am liebsten gesund und muss die medizinischen Leistungen nicht in Anspruch nehmen. Würde der Pflegegrad 1 wegfallen, ich würde es nicht merken. Wenn man alles zusammenrechnet, soll man bei Pflegegrad 1 im Monat auf 600 € Zuschüsse kommen. Das ist eine Summe, aber ist mein Pflegegrad hauptsächlich psychisch begründet, nutzt mir das Geld nicht wirklich viel, denn die Seele besänftigende Liebe kann man nicht kaufen. Bin aktuell gesund, aber weniger wegen materieller Güter, sondern weil ich weiß, was man für seelische Gesundheit tun kann, z.B. mit Anfeindungen umgehen können. Wenn ich mal ein Pflegefall bin, brauche ich vor allem zwischenmenschliche und authentische Zuwendung, aber kaum Geld.
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Du wirst lachen Maedchen, wenn Dir das Lachen nicht im Hals stecken bleibt, für mich ist auch ein Serienmörder, der junge Frauen vergewaltigt und tötet, ein Mensch, denn wenn man sein Verhalten analysiert, kommt man genau auf die Gründe, warum er so geworden ist. Ich respektiere die Entwicklung und kann dadurch mit dem Ergebnis umgehen.
James Bond ist auch ein Agent, er wird im Westen geliebt und Putin ist schon lange kein Agent mehr, er ist Staatschef des größten Landes der Welt. Ich finde, um das zu werden braucht es Fähigkeiten, das ist bei Merz als Kanzler auch nicht anders oder bei Trump als Präsident der USA. Man wird nicht das Oberhaupt eines Landes, weil man eine dumme und erbärmliche Socke ist, da gehören seltene menschliche Fähigkeiten dazu. Es ist bei meinem Chef, der Oberbürgermeister der Stadt auch nicht anders, er ist gewählt worden und als Oberhaupt aus zigtausenden Menschen ausgewählt. Somit ist er ein Auserwählter. Das hat Konsequenzen. Bei jeder kleinen Feierlichkeit ladet man ihn ein, weil seine Anwesenheit dem Projekt Glück verheißt. Putin als Staatschef des größten Landes ist noch einmal eine andere Hausnummer. Aber natürlich ist es ein Mensch, mit Bedürfnissen und Gefühlen, nur sieht man das nicht öffentlich im Fernsehen. Auch Trump ist ein Mensch, von ihm sieht man öffentlich vor der Kamera mehr von seinen Gefühlen, er kann sehr affektiv auftreten, geradezu authentisch.
Ich weiß, aus deutscher Sicht ist Putin der Feind und so wird er mit deutscher Propaganda verächtlich gemacht, verhöhnt und verspottet. Das ist bei feindlichen Lagern so, überall.
Ich bin in der DDR sozialisiert, im Sozialismus und die Sowjetunion war der große Bruder, warum sollte ich zum Wendehals werden und auf einmal zum Kapitalismus der BRD hurra rufen und alle anderen zum Feind erklären? Wir sind hier alle alt genug und haben das Ende der DDR, morgen jährt sich der Todestag zum 35. Mal, ganz bewusst mitbekommen.