realo
Erstellte Foren-Antworten
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Einfach nur blaue Balken mit einer Zahl. Wie heißt es so schön, ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe. Die Bedrohung von Seiten der Ausländer wird oft übertrieben. Wer vor Fremden Angst hat, sorgt dafür, dass die «Tatverdächtigen-Belastungszahl» in die Höhe schießt.
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Angst vor Einbrechern, Angst das Hab und Gut zu verlieren, auch typisch in der Gesellschaft mit Wohlhaben. Da muss man Rollos anbringen und aufgrund ihres Alters den Stress mit der Zeitumstellung akzeptieren. Ich würde mich freuen, wenn Diebe kämen und den Kram, der sich seit Jahrzehnten angesammelt hat, hinaustragen. Habe ja auch Rollos an den Fenstern, aber die sind zu 100 % manuell. Smart bin ich im Digitallabor, aber zu Hause bleibt alles von menschlichen Gefühlen gesteuert, das ist kompliziert, aber die Mühe mache ich mir, außer die Funkuhren, sie stellen sich automatisch um.
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realo
Mitglied3. November 2025 um 12:11 In Bezug auf: Frage des Monats: Welchen Rat Ihrer Eltern schätzen Sie heute?Habe meine Kindheitsprägung komplett umgekrempelt und meine Lebensphilosophie neu erfunden, da ist nichts von den Sprüchen der Eltern übrig geblieben, die gesamte elterliche Prägung ist hinausgeflogen. Aber ich habe mir viele vertrauensvolle Vorbilder im Leben erkoren und die wichtigste Maxime heißt, sei Du selbst.
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Was ist eine «Tatverdächtigen-Belastungszahl», das sind nicht Tatverdächtigen, sondern das ist die Angst vor einem Syrier, er könnte etwas tun und die liegt zehnmal so hoch als beim Deutschen. Da funktioniert die Suggestion, der Syrier ist ein Vergewaltiger, hervorragend. Merz haut mit seinen Töchtern und dem Stadtbild in dieselbe Kerbe. Immer schön eine Ausländerproblematik anberaumen, auch in der Zeitung, dann braucht man die eigenen Probleme nicht zu benennen. Das stimmt mich nachdenklich.
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Die dummen Menschen sind schuld, dass ich zu doof zum Kochen bin, Fertiggerichte nehmen muss und dann fett bin und eine Wampe habe. Dieselben dummen Menschen, die sich den Alkohol hinter die Binde kippen und dann süchtig sind. Es sind die dummen Menschen dahinten die Bösen, hängt sie höher.
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In Bayern lebe ich auch geraume Zeit, genauer im Allgäu. Ja, am 1. November war herrliches sonniges Wetter und warm, aber das ist heute am 2. November schon wieder vorbei und es regnet ständig ein wenig. Macht nichts, gehe trotzdem raus und drehe meine Runde.
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Die Ansicht, billiges Essen ist schlecht und teures Essen ist gut, halte ich für eine dekadente Ansicht der westlichen Wohlstandsgesellschaft. Der Wert und der Genuss einer Nahrung wird nicht durch den Preis bestimmt. Es ist dekadent, nur hochpreisiges genießen zu können. Das leckerste, was ich hier zu essen bekomme, ist die Marmelade von der Untermieterin mit Früchten aus ihrem Garten. Es kostet fast nichts, aber es macht viel Arbeit und ist leckerer als Produkte aus dem Delikatessengeschäft.
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Wenn man so sehr in der Öffentlichkeit steht, wie bei der Politik, dann braucht man sich über Kommentare nicht zu wundern. Ich stehe hier im Forum in der Öffentlichkeit und bekomme Kommentare, aber ich wunder mich nicht. Natürlich werden Normabweichungen auf die Schippe genommen, Politiker stellen sich als Vorbild dar. Ich weiß schon, warum ich Sympathisantin vom Bündnis Sahra Wagenknecht bin.
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realo
Mitglied2. November 2025 um 14:05 In Bezug auf: Der ewige Kreislauf des Entstehens und Vergehens.Ja, das Leben endet mit dem Tod, das ist kein wissenschaftlicher Beweis, den braucht es nicht, es ist ein natürlicher Prozess. So ist auch die Wissenschaft dem ganz natürlichen Wandel, Veränderung und Vergänglichkeit unterlegen. Wer aus der Wissenschaft Dogmen macht wie in der Religion, liegt falsch. Dann kommt der Humor dazu, auch über die Wissenschaft kann man lachen.
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Leute alles glauben, wenn man behauptet, Wissenschaftler hätten es herausgefunden.
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Spüre von der November-Tristesse gar nichts dieses Jahr. Heute ist der erste November und hier im Allgäu scheint die Sonne und es ist mild, eher wie ein goldener Oktober.
Dazu kommt, dass ich diesen Monat Geburtstag habe und dieses Jahr einen großen Bahnhof mache, mit einem umfassenden Fest. Die Vorbereitungen halten mich in einer angenehmen Spannung der Aktivität, da kommt keine Tristesse auf, egal wie das Wetter ist.
Aber ich gebe Dir recht, im November sollte man ganz bewusst auf natürliche Antidepressiva achten, um nicht vom Gemüt her der Vergänglichkeit und dem Absterben zu verfallen.
Selbst eine Schallplatte mit Vogelstimmen könnte dem zivilisierten und Kultur verwöhnten Menschen in der Stadt eine gewisse Wärme um das Gemüt bescheren. Darum geht es im November, um eine ursprüngliche Wärme des Gemüts und eine damit einher gehende Bodenständigkeit.