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  • realo

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    24. Mai 2025 um 14:00 In Bezug auf: Mathematik und Wirklichkeit.

    Das ist ein Missverständnis, ich meinte nicht mehr Bücher über KI lesen, um mehr Lebenserfahrung zu bekommen, sondern Bücher über philosophische Themen. Das was man die KI befragen würde und sie selbst zusammengestellt, Zitate aus dem Netz verwendet. Es geht dabei nicht um Faktenwissen, sondern um das Denken können von Zusammenhängen. Den Denkprozess trainieren ist Lebenserfahrung, dazu kann man die KI benutzen, wenn es einem Spaß macht, aber es geht auch ganz ohne sie. Der Prozess im Gehirn ist und bleibt analog, das können auch noch so viele Bücher über die Anwendung von KI nicht ändern. Es braucht also eine Schnittstelle zwischen analogem Gehirn und digitaler KI, das ist beim Computer der Browser, er überträgt die Programmierung der Websites mit HTML in optisch nachvollziehbare Grafik. Es gibt inzwischen eine Gehirn-Computer-Schnittstelle (BCI), die mit künstlicher Intelligenz
    (KI) kombiniert wird, sie ermöglicht es, Gehirnaktivitäten zu erfassen, zu
    interpretieren und in Steuerbefehle für Computer oder andere externe
    Geräte umzuwandeln. Das jedoch ist Neurobiologie und steht nicht in den Büchern über die Anwendung von KI.

  • realo

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    24. Mai 2025 um 11:55 In Bezug auf: Muss man das verstehen?

    So abwegig ist das nicht, ich benutze ein Buch, das heißt: ‚Mein Körper, Barometer der Seele.‘ Es kommt aus Kanada und da steht drin, welcher körperliche Effekt welcher seelischen Störung entspricht, auch bei Krebs. Natürlich trägt der eigene Organismus die Verantwortung für die eigene Entwicklung, wer denn sonst? Wenn ich im Alter krank und gebrechlich bin, ist das auf die gesamte Lebensweise ein Leben lang zurückzuführen, nicht nur was Rauchen und Alkohol angeht, sondern auch was Denken und Empfinden angeht. Es ist richtig, wer an Krebs erkrankt hat selber dazu beigetragen, wer denn sonst, aber man sagt es Krebspatienten nicht, man hüllt sie in Mitleid und in Bedauern. Nur die Patienten, die begreifen, dass sie es selber in der Hand haben, bekommen die Chance den Krebs zu überwinden. Das ist bei allen anderen Erkrankungen ganz ähnlich, selbst der Verschleiß passiert nicht ohne seelisches Zutun. Habe es bei der Hüftgelenksarthrose selbst so erlebt, mein seelisches Einwirken hat sie geheilt.

    • Diese Antwort wurde in vor 7 Monaten, 1 Woche um  realo geändert.
  • realo

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    23. Mai 2025 um 14:48 In Bezug auf: Mathematik und Wirklichkeit.

    Wenn ich wirklich Antworten auf philosophische Fragen haben will, dann lese ich wissenschaftliche Bücher, in denen das Thema lang und breit erörtert wird.

    So eine KI Schnellschuss-Antwort halte ich für zu oberflächlich. Denken lassen wollen führt generell zur Schwachstelle und bildet das wahre Leben nicht ab.

  • realo

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    23. Mai 2025 um 14:30 In Bezug auf: Muss man das verstehen?

    So einfach ist es nicht, das Leben ist kein Hollywood-Film, er muss nur dann für seine Tat gerade stehen, wenn sie öffentlich bekannt wird, sonst nicht. Auch bei einem Mord muss der Täter ermittelt werden, sonst gibt es keine Konsequenzen. Wir wissen nicht, wie oft der Arzt Herzversagen auf den Totenschein geschrieben hat, dabei wurde nachgeholfen. Es ist nicht wahr, dass man immer für seine Taten gerade stehen muss, man kann sie auch verdrängen und niemand fragt danach. Das wird häufig getan. Ob das dann später Krebsgeschwüre erzeugt, ist eine andere Frage.

  • realo

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    22. Mai 2025 um 11:51 In Bezug auf: Ich freue mich -

    Es gibt hier in der Stadt einen Laden, es ist mein Lieblingsladen sozusagen, mit meiner Lieblingsverkäuferin, der heißt ‚Geko – Geschenke und Kostbarkeiten‘, da ist alles analog. Gut, die Chefin macht Bestellungen per Laptop beim Großhandel und es gibt ein Kartenlesegerät, aber ansonsten keine Website, kein Onlineshop und keine digitale Werbung. Der Laden floriert, weil er zwischenmenschlich und persönlich ist und es die Ware vor Ort gibt.

    Ansonsten redet der Radiosender, den ich höre, Bayern 3, ständig vom schönsten Bundesland der Welt. Wem soll man nun glauben? Oder ist es wie mit dem Busen der Freundin, das ist auch stets der Schönste der Welt.

  • realo

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    22. Mai 2025 um 11:35 In Bezug auf: Gedanken über Gedanken.

    Affektiven Zustande kann man nicht die Vernunft, den Geist, den Gedanken, das Denken zugrunde legen, sie entstehen impulsiv aus dem Nervensystem des Körpers und sind im Gehirn eher ein Kurzschluss, eben aus dem Gefühl heraus, das zu steuern, ist schwierig. Grundsätzlich helfen Entspannungsübungen, Training der Gelassenheit und Ausgeglichenheit.

    Welches Gefühl ich in der Öffentlichkeit empfinde, kann ich kaum steuern, zu viele Reize prasseln auf mich ein. Aber genauso wie ich einen Gedanken kontrollieren oder ziehen lassen kann, damit er nicht greift, kann ich auch mit Gefühlen umgehen, wenn sie da sind.

    Wenn ich in mir ruhe, weil alles gut ist wie es ist und nicht im Außen ständig zappele, weil es besser werden soll oder ich nicht zufrieden bin, dann kommen kaum die affektiven Zustände zutage. Somit sind sowohl Gedanken als auch Gefühle vom Bewusstsein, vom Denken steuerbar. Ich halte nichts davon, wenn es heißt, es hat es mit mir gemacht, ich kann nichts dafür. Wer ist es? Die Eigenverantwortung für das Tun lässt sich nicht leugnen bei einem gesunden Lebensrahmen.

  • realo

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    22. Mai 2025 um 11:15 In Bezug auf: Fremdbestimmt – Ein Leben zwischen Pflicht und Selbstsuche

    Es ist gut so einen Umstand in schriftlicher Form zum Ausdruck zu bringen, wie es oft hilft, wenn es persönliche Konflikte gibt, sie versuchen literarisch zu verarbeiten. Gerade biografische Texte helfen sehr, sich der eigenen Verhältnisse bewusst zu werden, oft noch viel besser als das Gespräch. Große Bereiche der Literatur basieren genau darauf und der Roman entstand, um biografische Themen zu verarbeiten. Habe eine Autobiografie zu schreiben begonnen, für einen Roman reicht mir die Geduld im stillen Kämmerlein zu schreiben nicht, ich gehe liebe raus und erlebe dort die Verarbeitung. Aber das Schreiben von kleinen Geschichten kann den seelischen Empfindungen ungemein bei der Verarbeitung helfen. Der Umbruch von Berufstätigkeit zur Rente kann ein Konflikt sein und ist ohne Frage ein wichtiger Inhalt für viele Menschen. Als Nächstes gehen die Babyboomer in Rente, das sind viele.

  • realo

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    22. Mai 2025 um 10:55 In Bezug auf: Muss man das verstehen?

    Halte dieses Spiel, jeder hat juristisch noch mehr Ahnung, für etwas abwegig, denn wohl kaum wird jemand aus eigener Erfahrung berichten können. Bei Waffen sieht das anders aus, jeder verfügt im Haushalt über welche, vielleicht kein Gewehr, aber über Messer. Wie oft kam es vor, dass ein hier anwesender User einen Mitmenschen mit dem Messer bedrohte? Es gibt ja den Affekt, da ist es kein Vorsatz, sondern ein Handeln aus einem Reflex heraus. Davon kann man bei einem Raser im Wettrennen, der das Überfahren eines Passanten billigend in Kauf nimmt, nicht ausgehen. Die meisten Tötungen in Deutschland finden laut Statistik zwischen Eheleuten statt, dabei ist noch nicht beschrieben, ob mit Vorsatz oder aus dem Affekt. Im Jahr 2024 wurden in Deutschland 154 Männer und 131 Frauen Opfer eines polizeilich erfassten vollendeten Mordes. Das sind jedoch im Verhältnis keine Zahlen. Im Jahr 2023 beendeten in Deutschland 10.300 Menschen ihr Leben durch einen Suizid.

  • realo

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    21. Mai 2025 um 14:26 In Bezug auf: Gedanken über Gedanken.

    So ist es, wir können uns die eigenen Gedanken bewusst machen und beurteilen oder anders gesagt, dem Affengeist Aufmerksamkeit schenken oder ignorieren. So lässt sich steuern, welche Gedanken in den Mittelpunkt kommen und welche am Rande abziehen. Besonders bei Zwangsgedanken, eine psychische Störung, gibt es die Empfehlung für den Umgang, den Gedanken bewusst wahrzunehmen, ihn betrachten von allen Seiten und dann wieder ziehen zu lassen, bis er hinter dem Horizont verschwunden ist. Mit dieser Methode kann man auch mit Zwangsgedanken ganz bewusst umgehen, ohne dass sie Störungen verursachen. Wenn der Gedanke den Menschen beherrscht, stimmt etwas nicht, der Mensch sollte den Gedanken beherrschen. Anders ist es bei affektiven Zuständen, sie können beherrschen ohne Geist.

  • realo

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    21. Mai 2025 um 14:08 In Bezug auf: Fremdbestimmt – Ein Leben zwischen Pflicht und Selbstsuche

    Gerade beim Schreiben, beim schriftlichen Ausdruck, geht es nicht nur um die Form, sondern vor allem um den Inhalt, was will ich dem Leser mitteilen? Da gibt es hier einen Anfangstext, bei dem es darum geht, wie schwer es sein kann, wenn ein engagierter Berufstätiger in leitender Position in den Ruhestand kommt und alle diese gegebenen Strukturen wegfallen. Das kann in der Tat, wie man immer wieder mitbekommt, zu einem persönlichen Problem werden. Dieser Aspekt lässt sich literarisch aus eigener Erfahrung aufarbeiten. Wer schon länger diesen Ruhestand erlebt hat, sicherlich persönliche Erkenntnisse wie mit dieser Situation umzugehen ist. Was mich noch stutzig macht ist, ob diesen Eingangstext der User selber geschrieben hat, oder ist es ein Zitat von dem Autor der unterzeichnet hat?

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