realo
Erstellte Foren-Antworten
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Weder noch, habe jeden Kontakt zur Herkunftsfamilie abgebrochen und auch die zur eigenen Familie sind versiegt, genauso meide ich freundschaftliche Banden mit dem Außen, bin mir selbst der beste Freund, das reicht. Ansonsten beruhen meine üppigen Sozialkontakte nicht auf Freundschaft, da ich als Berliner offenherzig bin, sind die meisten Kontakte spontan.
Feste Beziehungen, die ein Leben lang halten, meide ich, Freunde fürs Leben lassen mich schaudern der Abhängigkeit wegen, man kann dann ohne sie irgendwann nicht mehr.
Es ist auch nicht notwendig, wer in sich ruht und selbst guter Freund ist, ist auf die Zuwendung von außen als feste Größe nicht angewiesen. Bei sich sein, ist das beste Gefühl.
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Jetzt weiß ich es, TEAMS ist eine kommerzielle Plattform von Microsoft, bei der man einen Account anlegen kann und somit verschiedenen Service nutzen, z.B. Videokonferenz, wie es das kostenlos mit Zoom gibt. Da muss ich gestehen, finde ich eine Ausrede, denn ich möchte die Anonymität der virtuellen Welt nicht hinterfragen, analog komme ich gut zurecht. Eine Videokonferenz oder ein Telefonat sind schon kaum noch anonym.
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Es ist zu einseitig, zu lieblich, zu Glück verheißend gedacht. 2010 gab es eine Marienkäfer-Plage an der Ostsee, da führten die ‚Küsschen‘ eindeutig eher in den Untergang. Die Marienkäfer saßen überall am Strand, auf jeder Liege, auf jedem Strandkorb, auf jedem Strandtuch, ein wirkliches Problem für den Menschen. So ein süßes ‚Küsschen‘ kann sich schnell ins Gegenteil verkehren. Liebestrunkenes Turteln ist nicht allein die Lösung in der Lebensbewältigung, auch nicht bei Marienkäfern.
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Es ist weniger die Ausrede, gerne würde ich hineinschauen, es sind mehr die Angaben. Was ist ‚auf Video‘? Ist das eine Plattform? Wo ist das Video zu finden?
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Das ist nicht negativ, im Gegenteil, das ist positives Denken. Danach ist kein Kuss, das, was eingetreten ist, das Positive. Nicht Pech gehabt, sondern Glück gehabt. Warum ist Kuss stets das ultimative Glück, halte das für kindisch. Kein Kuss kann viel mehr Glück bedeuten. Selbst wenn man es auf die Fortpflanzung weiter spinnt, was hier im FfS nicht der Fall ist, keine Fortpflanzung von Menschen ist heutzutage das größere Glück in vielen Bereichen der Erde.
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Der Beitrag hat mich dazu animiert nach Daniele Ganser zu recherchieren, ich hatte ihn bisher nicht bewusst auf dem Schirm. Es gibt jede Menge Beiträge und Videos von ihm im Netz, man braucht nur die Zeit investieren, sich das hineinzuziehen. Bin z.B. auf diesen Satz gestoßen: „Immer wieder lobt sich die NATO selber und behauptet, dass sie einen
wichtigen Beitrag zu Frieden und Sicherheit in Europa leistet. Stimmt
das so wirklich?“ Halte ich für eine berechtigte Frage. Auch diesem Satz: „Es gibt genügend Gründe, weshalb die Widersprüche in der offiziellen Theorie zum 11. September offen gesellschaftlich diskutiert werden müssten.“ Kann ich nichts Schlechtes abgewinnen, Nachdenken ist immer gut. -
Hätten sie sich geküsst, verliebt, verlobt, geheiratet, gestritten, geschieden, wäre es auch Unglück geworden, das ist ihnen nun erspart geblieben.
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Das finde ich, ist in der online Welt generell der Vorteil, alles anonym.
Schilde gerne meine Gefühle und Gedanken ins Internet, aber wer das dann als Informationen ausschlachtet, keine Ahnung, es ist mir gleichgültig.
Es soll Leute geben, die alles aus dem Internet ausdrucken als späteren Beleg.
Die Angst ist eins der häufigsten Gefühle nach wie vor.
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Zitat: „Die innere Freiheit ohne die äußere Freiheit ist eine Lebenslüge in meinen Augen.“
Das ist eine Meinung, dem kann ich natürlich entgegensetzen: Die äußere Freiheit ohne die innere Freiheit ist eine Lebenslüge. In der Tat, es geht um beides, es ist die innere und die äußere Freiheit notwendig für ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben. Sehr anschaulich ist das in dem Theaterstück ‚Striptease‘ von Sławomir Mrożek zu sehen, wie sehr innere und äußere Freiheit zum selben Ergebnis führen. Habe damals vor 40 Jahren in Berlin mitgewirkt. Jedoch mir persönlich ist meine innere Freiheit wichtiger als das Äußere, denn mit meinem Innenleben muss ich zurechtkommen, so oder so, das Äußere kann man wechseln.
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Unbestritten lebt jeder neben der großen Welt in seiner kleinen Welt, ob er es so nennt oder nicht und genau da liegt die persönliche Verantwortung. Da kann man nun Mitläufer sein und stets der Regierung nach dem Mund reden, oder eine eigene Meinung entwickeln, die auch Opposition bedeutet. Auch ich erlebe, hier im Forum geht es den meisten Usern um Obrigkeitstreue, so wie sie es als Kind und Jugendlicher gelernt haben. Die Generation, die heute zwischen 70 und 90 ist, hat den Krieg, aber auf jeden Fall die Nachkriegszeit miterlebt und da galt Gehorsamkeit als höchstes Gut, bis über die 50er und 60er Jahre, erst die 68er änderten das. Wer also ’68 etwa 20 Jahre alt war und die Studentenbewegungen mitgemacht hat, ist heute etwa 77 Jahre alt und sollte wissen wie Kampf für Freiheit in der Gesellschaft funktioniert, aber auch für sich in der kleinen Welt. Viel wichtiger als die äußere Freiheit in der Öffentlichkeit ist die innere Freiheit als ganz persönlicher Wert.