Erstellte Foren-Antworten

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  • realo

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    25. Dezember 2025 um 12:28 In Bezug auf: Zuckersteuer

    Der Maßstab bei Zucker oder Salz ist nicht der Pizzalieferant, sondern mein Kaufverhalten im Supermarkt, kaufe ich dort überzuckerte oder versalzene Dinge oder nicht. Das ist meine Entscheidung. Würde die Tüte Zucker anstatt 70 Cent womöglich 5 € kosten, würde ich ihn nicht wahllos überall ran hauen, sondern sehr bewusst einsetzen. Zucker und besonders viel Zucker, macht alles lecker und krank.

  • realo

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    24. Dezember 2025 um 13:49 In Bezug auf: Zuckersteuer

    Ob Zuckersteuer der richtige Ansatz ist, um die Gesundheit zu fördern, ist fraglich. Das ist dann eine Abgabe an den Staat, um Zucker teurer zu machen und somit für den schnellen Konsum uninteressant zu schaffen. Zucker teurer machen ist gut, so teuer, dass es nur noch selten verwendet wird. Jedoch das Geld sollte in zielgerichtete Projekte fließen und nicht allgemein in den Staatshaushalt, denn zu groß ist die Gefahr, dass der Staat die Industrie damit subventioniert, wenn die Firma von politischem Interesse ist und das ist Nestlé oder Coca-Cola auf jeden Fall. Wenn dann Zucker teuer ist, dann kommt es auch im Kopf an als Nachdenken über die eigene Gesundheit, ob was Süßes auf die Schnelle wirklich die Lösung für unerfüllte Bedürfnisse ist, oder ob nicht ganz andere Reize für die Nerven Befriedigung schaffen können, ergibt sich dann als Frage.

  • realo

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    24. Dezember 2025 um 11:51 In Bezug auf: BR: Warum KI-Chatbots uns immer recht geben

    Es ist mit den Chatbots nicht so weit weg, denn es ist unter Menschen doch dasselbe. Wer einen bestätigt, den mag man und wer einen negativ kritisiert, den mag man nicht. Ein Chatbot bestätigt immer und so kommt der Anwender wieder und holt sich seine Streicheleinheit ab. Selbst Kinder oder Haustiere können ablehnen und ziehen sich zurück, der Chatbot nie. Er simuliert stets volle Aufmerksamkeit und Zuwendung.

  • realo

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    24. Dezember 2025 um 11:39 In Bezug auf: Das Leben wird so langsam zum Luxusgegenstand Die 2.

    Zitat: ‚Knapp jeder dritte Tafelkunde ist ein Kind.‘

    Genau: Mutter, Vater, Kind.

  • realo

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    23. Dezember 2025 um 12:26 In Bezug auf: Das ist für mich Nächstenliebe…

    Der 200 € spendende Obdachlose ging durch die Medien ohne Ende, jetzt ist es auch hier angekommen.

  • realo

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    23. Dezember 2025 um 12:22 In Bezug auf: Markus Lanz: Künstliche Intelligenz - Sendung vom 16.12.25

    Hallo Webra,

    an anderer Stelle gibt es das Thema: verliebt in einen Chatbot, das macht wunderbare Gefühle, aber die Gefahr ist die Abhängigkeit, denn der Chatbot steht immer rund um die Uhr zur Verfügung.

    Habe ich das richtig verstanden? Du hast der KI Lebewohl gesagt? Dann bist Du auf der sicheren Seite.

  • realo

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    23. Dezember 2025 um 12:16 In Bezug auf: Putins Rede war wieder mal deutlich

    Dieses Verklagen von Seiten Europas gegenüber amerikanischen Internetriesen gibt es, ist aber ein anderes Thema. Das ist alles Rasseln mit dem Säbel wer die Macht hat. Seitdem Google so groß geworden ist, ich kenne es noch als kleine alternative Suchmaschine, gibt es Klagen gegen die Firma von Seiten Europas. Wenn die europäischen Bibliotheken online gestellt sind und bei Google zu finden, dann erfasst das natürlich die KI und verwendet es bei den Antworten wie alles, was auf irgendeinem Server gespeichert ist. Da kann Europa klagen wie ein heiß gelaufenes Getriebe, wen interessiert das.

  • realo

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    23. Dezember 2025 um 12:03 In Bezug auf: Verliebt in einen Chatbot

    Das Liebesgefühl, das wir in uns tragen, wenn es denn da ist, ist bei allen Vorgängen der Nähe und der Bindung gleich. Wenn ich liebe, habe ich innerlich das Gefühl, egal wem oder was gegenüber. So liebe ich meine Digitalkamera, mit der ich kreativ Bilder schaffe, als Gegenstand. Möglich ist das aufgrund meiner Selbstliebe, das Liebesgefühl in mir zu tragen und so auf alles im Außen projizieren zu können. Genau so geht das auch bei einem Chatbot. Dieser setzt sich aus dem Verb „to Chat“, zu deutsch „sich unterhalten“ und „Robot“, also Roboter zusammen. Ein Chatbot ist einfach ausgedrückt, ein Roboter, mit dem man sich unterhalten kann. Dieser simuliert das menschliche Verhalten, es vereinfacht diesen Vorgang enorm. Sich in einen Roboter als Maschine zu verlieben ist nicht so schwer, spricht er doch die innersten menschlichen Gefühle an. Genauso lieben Mädchen ihre Puppe über alles, es simuliert das Mutter-Kind-Verhältnis. Oder das Haustier lieben, es versteht nicht die menschlichen Gedanken, aber es kann eine Zuneigung simulieren, dass einem vor Gefühl ganz anders wird. Die Gefahr dabei ist die Abhängigkeit, in die man sich bei diesen Gefühlen begeben kann, denn sie fühlen sich so toll an. Es ist auch die Abhängigkeit zu einem Chatbot möglich und alle anderen menschlichen Kontakte werden vernachlässigt, denn der Chatbot betont nicht den gesunden Abstand, er ist immer, rund um die Uhr da. Das kann zu einer Eingleisigkeit führen, die stets ungesund und verhindernd ist.

  • realo

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    22. Dezember 2025 um 12:29 In Bezug auf: Neue Nationale Sicherheitsstrategie für die USA veröffentlicht.

    Bei verfallenen oder leer stehenden Gebäuden nennt es sich ‚Lost Places‘. Da ist es besser, man holt sich eine Genehmigung und dann kann man hineingehen. Oft ist es etwas gruselig. Aber es gibt die wundervollsten morbiden Motive. Ein Hauch des Todes ist einfach reizvoll.

  • realo

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    22. Dezember 2025 um 12:08 In Bezug auf: Putins Rede war wieder mal deutlich

    Zitat: ‚Wer KI nutzt, muss/sollte aber ehrlicher Weise angeben, dass KI die Quelle ist.‘

    Nein, wieso muss er, muss er überhaupt nicht. Wer sich mit fremden Federn schmücken will, sagt das doch nicht an. Wie gesagt, in akademischen Kreisen gibt es für die Verwendung von Zitaten aus Fachbüchern eine Quellenpflicht, zumindest in öffentlichen Dokumenten, aber für die Verwendung von KI Texten nicht. KI generierte Dinge sind nicht urheberrechtlich geschützt, die kann jeder in jeder Lebenslage verwenden, so zumindest der aktuelle Stand. Ob es nett ist die KI anzugeben ist Geschmackssache, ich würde in juristischen oder wirtschaftlichen Schriftstücken nicht auf Nettigkeit hoffen.

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