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  • realo

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    31. August 2025 um 13:54 In Bezug auf: Neue Nationalhymne

    Es geht um die immer währende und aktuell wieder aufflammende
    Ost-West-Debatte. Der Sieg des Westens über den Osten mit Anschluss an
    die BRD stößt immer wieder bitter auf und führt zu Konflikten. Die
    Ossis, allen voran Ramelow möchten sich nicht als Besiegte fühlen und
    deshalb diese Ideen. Es geht nicht um die Hymne der DDR „Auferstanden aus Ruinen“, sondern wie ich es verstanden habe, um eine neue Hymne für ganz Deutschland.

  • realo

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    31. August 2025 um 13:37 In Bezug auf: Mit wenig Geld, bekämpfen wir den Hunger in der Welt!

    Wie gesagt, dann etwas deutlicher, die armen und hungernden sind nicht arm und hungern, weil das Geld fehlt, Geld ist genug da, sie sollen es nicht bekommen, weil es dem privaten Kapital zufließt laut dem kapitalistischen System. Du kannst so viel Geld spenden wie Du willst, es nimmt denselben Weg wie alles andere Geld auch.

    Zwei Prozent Soli für den Aufbau Ost, alles an Infrastruktur ist neu im Osten, was hat es gebracht. Die Ossis sind politisch unzufriedener als je zuvor und wählen AfD, eine Partei, die die Regierung der BRD für gesichert rechtsradikal eingestuft hat. Schlimmeres kann der Soli nicht bewirkt haben. Es geht bei Menschlichkeit nicht ums Geld, sondern um die seelischen Empfindungen. Das kapitalistische System ist, außer für die Superreichen, für alle Anderen zutiefst unmenschlich. Auch die Superreichen zerbrechen hin und wieder an seelischen Problemen und begehen Suizid, siehe Suizidversuch von Wolfgang Grupp.

    Man kann sich als Spender toll fühlen, aber die Probleme der Armen und hungernden löst man damit nicht. Man muss zuvor das Problem Privateigentum an Kapital lösen.

  • realo

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    31. August 2025 um 13:13 In Bezug auf: Neues von Trump

    Es geht nicht ums Auswandern und ums Jammern auch nicht. Habe mich einmal verpflanzt vom vereinigten Berlin nach Bayern. Bereue es nicht, nehme es wie es ist, nur es gab auch im Osten Zeiten, da war es materiell besser gestellt als aktuell. Weine dem nicht nach, es ist vorbei, stelle nur den Wohlstand und die Freiheit des Westens heute infrage. Der allmähliche Untergang der freiheitlich, demokratischen Gesellschaft, wie sie sich so schön nennt, da kommt der Begriff Kapitalismus gar nicht vor, ist eben auch kein Zuckerschlecken. Es bröckelt an allen Ecken und Enden, da kann in die BRICS-Staaten fliehen eine Lösung sein. Vermute, das ist nicht notwendig, das System wird zu uns kommen, falls wir das noch erleben.

  • realo

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    30. August 2025 um 15:11 In Bezug auf: Mit wenig Geld, bekämpfen wir den Hunger in der Welt!

    Reich und arm, satt und hungrig auf der Welt ist keine Frage des Geldes, sondern der Verteilung. Solange es in einigen Ländern Superreiche gibt, führt es in anderen Ländern zu armen und hungernden. Das ist im System so gewollt, auf der einen Seite Privateigentum am Kapital und auf der anderen Seite die, die fast nichts haben. Wenn man daran etwas ändern will, müsste man die Superreichen ärmer machen und die Armen reicher, das ist aber nicht der Fall, der Profit der Superreichen steigt, somit nehmen auch die Hungernden zu. Eine Spende von jedem von 10 Cent würde mehr Geld ermöglichen, aber nicht die Armen reicher machen, auch diese 10 Cent würde sich laut System jemand zum Profit aneignen. Die Hungernden würden hungernd bleiben oder sogar noch welche dazukommen.

  • realo

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    30. August 2025 um 11:58 In Bezug auf: Neues von Trump

    Ist doch klar, dass die im Westen die gleiche Sicht auf den Osten haben, das geht mir hier in Bayern, die nur den kalten Krieg kennengelernt haben und nie im Osten waren auch nicht anders. Nach wie vor schimpft der alte Bayer auf die bösen Kommunisten.

    Jedoch ich als im Osten aufgewachsener sehe das anders. Gut ich war in Berlin, da war die Versorgung wesentlich besser als auf dem Land, da gab es auch Orangen zu Weihnachten, mit anstehen und direkt vom LKW, im Laden tauchten sie nicht auf. Man bekam alles, man brauchte eben Geduld. Das Gegenteil von heute, wo alles in den Supermärkten und Kaufhäusern überquillt. Wo Waren eingestampft werden, wegen Überproduktion, wo Klamotten durchgereicht werden, von einem Outlet zum anderen und am Ende in der sozialen Kleiderkammer landen oder als Entwicklungshilfe für Afrika. Wir in Ost-Berlin waren ausreichend versorgt, auch Bananen gab es, wenn man Glück hatte und direkt darauf zukam. Ich hatte einen Kühlschrank in meiner eigenen Wohnung seit der 80er Jahre, eine Waschmaschine, ein Stereo-Tonbandgerät, einen Plattenspieler, einen Fernseher, eine Fotokamera, aber mein Hobby war vor allem Theaterspielen. Habe gut verdient im Betrieb, konnte meine Freundin regelmäßig zum Essen einladen und Theaterkarten kaufen für die vielen Aufführungen in Berlin. Bei 1000 Mark Einkommen und 27 Mark Miete für die Wohnung blieb einiges übrig. Heute, mit der Rente habe ich samt Mieteinnahmen etwas über 1000 € und zahle 600 € Miete, da bleibt bei weitem nicht so viel übrig. Essen gehen ist da nur selten drin und Theater auch nur noch ab und zu.

  • realo

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    30. August 2025 um 11:24 In Bezug auf: Bundeswehreinsatz in der Ukraine...

    In meiner Jugend war es noch die Sowjetunion mit allen Teilrepubliken, deshalb habe ich ein Auge drauf, was damit passiert ist und was Russland heute macht als die größte Teilrepublik. Es ist die NATO-Osterweiterung zu erwähnen und die politische Entwicklung in der Ukraine, die zu EU und NATO führen sollte. Es gab langwierige Verhandlungen damals 2022 mit den europäischen Staaten und Russland, da Russland ein NATO-Land an der langen Grenze nicht dulden kann. Die Europäer verhöhnten Russland und pochten darauf, dass die Ukraine in die EU und NATO kommt. Das hat Russland nun verhindert, aber mit wie viel Häme seitens Europa gegen Russland, Sanktionen, Propaganda, Russland wurde zum Feind Nummer eins. So werden heute die Milliarden, die in die Rüstung gesteckt werden, mit der Feindschaft von Russland erklärt. Dabei ist Hochrüsten eine kapitalistische Masche, um auf die Wirtschaft zu reagieren. Mit dem Verkauf von Rüstungsartikeln kann man viel Geld verdienen oder wie im Fall Ukraine oder Israel politisch Einfluss nehmen.

  • realo

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    29. August 2025 um 14:49 In Bezug auf: Neues von Trump

    Richtig, im Osten (Sowjetische Besatzungszone) gab es nach dem Krieg kein Wirtschaftswunder, die Russen verlangten Reparationen, viele Firmen siedelten in den Westen und auch Fachleute mit Nazivergangenheit zogen das Leben bei den westlichen Siegermächten vor. Dennoch waren die Lebensverhältnisse in der 60er und 70er Jahren in der DDR relativ gut, habe es persönlich miterlebt. Zu derzeit konkurrierte Ost und West noch um die besseren Lebensverhältnisse, zu der Zeit wollte der Sozialismus zeigen, wie die bessere Gesellschaftsordnung ohne Ausbeutung aussieht. Zu der Zeit war der Trabi ein sehr modernes Auto, die Mieten gering, die meisten Lebensmittel billig, Kindergärten für alle und berufstätige Frauen kein Problem. Die DDR Mark war auf dem Weltmarkt jedoch nichts Wert im Gegensatz zur D-Mark und so kam nach und nach die wirtschaftliche Schieflage im Osten. Im Westen nahmen die Konsumgüter immer mehr zu und im Osten wurden es aufgrund der Rohstoffknappheit immer weniger. Wir hatten in Ost-Berlin alle Westfernsehen und sahen das üppige Angebot. Das hat dem Osten den Genickschlag gegeben und am 9./10. November 1989 stürmten die Ossis in den Westen. Ich war mittendrin, ging jedoch erst am 11.11. das erste Mal von Friedrichshain im Osten per Oberbaumbrücke nach Kreuzberg im Westen. Inzwischen ist die Mauer 36 Jahre Geschichte, genauso wie die Nachkriegszeit in den 50er Jahren inzwischen 75 Jahre Geschichte ist. Heute gibt es Putin als Staatschef in Russland, Trump in den USA und Merz in der BRD. Im Osten gibt es die AfD, bei der mit allen Mitteln versucht wird, sie mundtot zu machen, aber die Popularität wächst und das hat Gründe, die nichts mit der NSDAP zu tun haben. Inzwischen gibt es Umfragen, bei der die AfD vor CDU/CSU liegen.

  • realo

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    29. August 2025 um 14:05 In Bezug auf: Abschied………

    Loslassen und wenn es die Waschmaschine ist, ist ein guter Zug im Leben, denn wenn sich eine Tür schließt, das ist ein Gesetz im Leben, öffnet sich irgendwo eine neue.

  • realo

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    29. August 2025 um 12:01 In Bezug auf: Bundeswehreinsatz in der Ukraine...

    Es kann ja jeder nach Herzenslust kommentieren, was er will. Ist es zu gesellschaftsfeindlich, löscht es die Redaktion. Auch ich kommentiere meine Meinung und die lautet, der Angriff der Russen auf die Ukraine ist absolut berechtigt und die AfD mit den meisten Stimmen im Osten ist nicht rechtsradikal, auch wenn der Verfassungsschutz der BRD es behauptet. Die AfD benutzt die Rechtsradikalen zu Propagandazwecken.

    • Diese Antwort wurde in vor 4 Monaten, 1 Woche um  realo geändert.
  • realo

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    28. August 2025 um 14:42 In Bezug auf: AFD .... mal ehrlich ... Reschke Fernsehen

    Endlich mal jemand der das auch so sieht, halte die Sendung für reine Propaganda.

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