Erstellte Foren-Antworten

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  • realo

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    29. Januar 2026 um 12:00 In Bezug auf: Hart bleiben oder freundlich bleiben?

    Na toll, das Haar in der Suppe der Radiomedien ist ein gutes Haar. Ich höre neben Tagesschau und Tagesthemen gucken auch Radio, für mich in Bayern natürlich BR3, aber ich kann zu der Skandalfreude in der Berichterstattung keinen Unterschied feststellen. Ob nun ausgiebig im Fernsehen, mit Bildern, oder mit kurzen Worten im Radio, die Grundaussage in Deutschland bleibt dieselbe.

  • realo

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    29. Januar 2026 um 11:50 In Bezug auf: Wie geht es mit Kuba weiter?

    Das haben wir schon gelesen, auch wenn es die KI wiederholt bleibt die Aussage dieselbe.

    ‚US-Präsident Donald Trump setzt das wirtschaftlich angeschlagene Kuba
    unter Druck und fordert die kommunistische Regierung auf, „einen Deal
    abzuschließen, bevor es zu spät ist“.‘ so eine Zeile aus der aktuellen Tagespresse. Es ist stets ähnliches Vorgehen der USA um ihr System auszuweiten, ob mit Demonstrationen die Regierung stürzen im Iran, mit friedlicher Revolution in der DDR den gesamten sozialistischen Bereich beenden, in Venezuela durch Kidnapping des Präsidenten oder in Kuba durch Ölblockaden, stets geht es darum, das Land vom bisherigen Kurs abzubringen, hin zum von Amerika kontrollierten System. Natürlich sind Trump die Kubaner egal, aber nicht die Politik des Landes. Solange ein sozialistisches System vorherrscht, will Trump das ändern, denn die BRICS plus Staaten sind als Gegenspieler zu Amerika auf der Welt schon sehr mächtig. Nur sie erregen nicht diese mediale Aufmerksamkeit im Westen wie Trump das tut.

  • realo

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    28. Januar 2026 um 12:35 In Bezug auf: Wie geht es mit Kuba weiter?

    Die Europäer, die dann zu Amerikanern wurden, überschatteten Südamerika schon immer und die meisten Länder wurden von Amerika wirtschaftlich abhängig. Kuba als sozialistisches Land bildete da eine Ausnahme und wurde von anderen sozialistischen Staaten fleißig gefördert. Seit dem Zerfall des Sozialismus sieht es für Kuba schlecht aus. Nun ist auch noch Venezuela als Partner weggefallen, so bleibt Kuba nichts anderes übrig, als die dominierenden nordamerikanischen Verhältnisse zu akzeptieren. Mit Zuckerrohr und schönen Stränden kann man alleine kein Land wirtschaftlich über Wasser halten.

  • realo

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    28. Januar 2026 um 12:15 In Bezug auf: Gegen das Vergessen

    Zitat: ‚Das Thema rechtsextrem und Holocaust kann es niemals – bis zum Abwinken – geben!‘

    Doch, ein Trauma muss so lange erinnert werden bis es verarbeitet ist, dann kann man es vergessen.

    In der DDR ist das Thema Faschismus verarbeitet worden durch die viele Betonung des Antifaschismus und kann somit vergessen werden. In der BRD ist es nicht verarbeitet worden, nicht vergessen wird nach wie vor laut betont, ein Zeugnis davon sind Republikaner, NSU oder NPD. Die AfD wird vom Verfassungsschutz der Regierung als rechtsradikal eingestuft, hat damit auch Werbung gemacht, ist aber im Kern meiner Ansicht nach nicht faschistisch, sondern provokativ.

    Solange das Trauma noch schmerzt, ist es nicht verarbeitet und kann nicht vergessen werden, es ist weitere Verarbeitung notwendig, so auch der Massenmord der Deutschen im Holocaust gegen die meist Juden. Der Gedenktag gestern hat das Thema in vielen Bereichen anschaulich gemacht, es wird nicht vergessen.

  • realo

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    28. Januar 2026 um 11:50 In Bezug auf: Hart bleiben oder freundlich bleiben?

    Zitat: ‚ Ja, es graust einen täglich mehr, falls man sich
    überhaupt noch traut, Nachrichten zu lesen oder zu hören.‘

    War das nicht schon immer so, gab es nicht immer irgendwelche Grausamkeiten auf der Welt, von denen berichtet wurde? Warum jetzt ein Skandal an den Anderen? Es verändert sich etwas, das Gewohnte ist nicht mehr dominant und das führt wohl zum Aufschrei, vor allem in den Fernsehmagazinen, in den Nachrichten und in der Presse.

  • realo

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    28. Januar 2026 um 11:42 In Bezug auf: Bruderhass.

    Mit dem Schmerz umgehen können, kann man als Heilen der Wunden bezeichnen. Das kann im Prozess über viele Jahre gelingen. Nicht die Versöhnung ist das Ziel, sondern das Loslassen können, dann ergibt sich Versöhnlichkeit im Inneren fast wie von selbst. Brüder oder andere Familienangehörige müssen sich nicht lieben als Erwachsene, ist die Selbstliebe stark, wird das Meiste erreicht.

  • realo

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    27. Januar 2026 um 18:40 In Bezug auf: Zum Lachen und Weinen gleichzeitig: KI erfindet neue Städte in den USA

    Finde das Halluzinieren der KI, ist ganz gut erklärt, immer wenn Datensätze für das komplette Bild fehlen oder mangelhaft sind, korrigiert und ergänzt die KI und das führt teilweise zum Halluzinieren. Die KI erfindet kreativ die Fakten und füllt damit die Lücken. Es ist ähnlich wie bei einem Halluzinierenden psychisch kranken Menschen, ein Symptom womit man z.B. Schizophrenie erkennen kann. Da sind es Fehlschaltungen im Gehirn, die dazu führen, dass der Mensch Dinge wahrnimmt, auf das er schwört, dass sie da sind, die es aber real nicht gibt. Sie bilden sich nur im kranken Gehirn und genauso halluziniert die KI, wenn es Lücken in der Information gibt, die Lücken werden gefüllt mit Dingen, die es real nicht gibt. Die KI soll logisch ergänzen, das ist ihre Aufgabe, da kommt manchmal Quatsch dabei heraus. Ganz ähnlich wie die Autokorrektur auf dem Handy, wie oft kommt Quatsch dabei heraus.

  • realo

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    27. Januar 2026 um 18:19 In Bezug auf: Wie denken Sie über das Thema Impfen?

    Bin kein Impfgegner, habe mich gegen Corona mehrfach impfen lassen, vor allem um zu zeigen, dass die Impfung selber keine Symptome welcher Art auch immer hervorruft. Im Alltag bin ich jedoch nicht sehr impffreudig, weil sich zeigt, dass mein Immunsystem auch so mit den Erregern fertig wird und schon seit Jahren keine Erkrankung ausgebrochen ist, auch keine Grippe oder andere Erkältungskrankheiten. Wer ein Risiko in sich trägt, sollte sich impfen lassen, damit die Krankheit nicht ausbricht und dann wieder andere ansteckt. Corona war ein Chaos, denn niemand wusste mit dieser Pandemie umzugehen und die Ängste waren besonders groß. Der Glaube, die Impfung pflanzt einen Chip ein zur besseren Kontrolle des Einzelnen, zeugt schon sehr von einer übersteigerten Angst.

  • realo

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    27. Januar 2026 um 16:22 In Bezug auf: Bruderhass.

    Die Familienkonflikte, so auch zwischen Geschwistern sind so alt wie die Menschheit, selbst die Bibel weiß darüber zu berichten. Natürlich haben die zwei Systeme in Deutschland ganz spezielle Konflikte hervorgebracht, ging es doch lange Zeit gegeneinander, politisch gewollt. Als Ossi weiß ich ein Lied davon zu singen, wie es sich als Verlierer im System anfühlt, aber als Mensch sich trotzdem weiter behaupten müssen. Da spielen Kränkungen, Ängste und Minderwertigkeitsgefühle eine Rolle, kurz nicht alle Tassen im Schrank, aber nach über dreißig Jahren Leben in Bayern weiß ich, den Einheimischen geht es genauso. Letztendlich sind es die menschlichen Gefühle, die ausschlaggebend sind und weniger die Herkunft. Ossi oder Wessi waren auch hier im Forum schon ein heftiges Problem, wenn man sich nicht angepasst äußert, aber das ist in der Gesellschaft überall so, nicht nur unter Brüdern, aber da eben besonders. Der Familienkonflikt, gespeist von den aktuellen Umständen, der wechselt über die Jahrhunderte.

  • realo

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    27. Januar 2026 um 16:00 In Bezug auf: Gegen das Vergessen

    Dachte das es beim Titel ‚Gegen das Vergessenunter Menschenkenntnis um das Vergessen der eigenen Lebensgeschichte geht, das wäre für das Dasein tragisch, aber es geht um das nicht vergessen des Holocaust, ein auch tragisches Kapitel der Geschichte. Als DDR-Bürger bin ich mit dem Thema bis zum Abwinken konfrontiert worden, in jedem Gelöbnis steckte der Antifaschismus und der Dank an die Befreier.

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