realo
Erstellte Foren-Antworten
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Ja, Marius, wir wollen den amerikanischen Kapitalismus haben, der ist so menschenfreundlich, nicht ausbeuterisch, absolut friedlich, sozusagen das Schlaraffenland auf Erden. Vor allem die Slams in Amerika drücken so richtig den materiellen Wohlstand aus. Weg mit Kuba, her mit der USA.
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Das Phänomen amerikanischer Präsident ist aktuell ein Ereignis, was viele konservative Politiker, besonders in Europa und da vor allem in Deutschland in Atem hält. Der treusorgende Präsident ist infrage gestellt, das führt an vielen Orten zum Aufschrei. Wenn man den treusorgenden Papa außen vor lässt, ist das Verhalten nicht mehr so merkwürdig, er will ein starkes Amerika erreichen und letztlich ein starkes Selbst. Wie sehr ist Trump durch den Kakao gezogen worden, weil er anders ist als die Anderen in seinen Amtszeiten, besonders von Europa und insbesondere von Deutschland. Da ist Rache süß.
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Wie gesagt, wer bewältigt hat, kann auch guten Gewissens vergessen und wer nicht muss sich an die Nase fassen und hat noch zu tun.
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Den Amis in den Arsch kriechen und eine Schleimspur hinterlassen wie es aktuell viele europäische Staatschefs tun, allen voran Merz, ist für andere Regierungen auf der Welt keine gute Lösung. Deshalb gibt es Resilienz, das ist die Widerstandskraft, auch gegen die Großmacht USA. Aber es ist schon richtig, Kuba hat keine Chance als sozialistischer Staat und wird sich Amerika gegenüber ergeben müssen. Wie sieht es bei Russland und der Ukraine aus? Da war Europa lange dafür, dass die kleine Ukraine die Russen fertig macht damit sich die Philosophie der EU und der NATO durchsetzt. Zwei Schauplätze, zwei entgegengesetzte Haltungen, mal soll der Große (USA) gewinnen und mal soll der Große (Russland) verlieren. In meinen Augen eine typisch menschliche Ambivalenz. Wenn die Ukraine gewinnen soll, dann soll Kuba auch gewinnen.
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Ja, meine Spezialität, morbides Zeug.
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Ein E-Auto von VW ist auch ein rollender Computer. Gibt es heute noch etwas anderes bei E-Autos?
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Wenn man an ein autonom fahrendes Auto denkt, ist es ringsherum mit Kameras und Sensoren versehen, auch wenn der Hersteller Mercedes heißt. Aber der Witz mit der Überwachung in China kommt im Westen stets gut an, die Bösen.
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Der Holocaust ist kein Weltgeschehen, sondern ein Verhalten deutscher Mörder gegenüber ihren Opfern und das in millionenfacher Form. Ein Verhalten von Menschen zu Menschen und kein Weltgeschehen als hätte es eine höhere Macht zu verantworten. Den Holocaust haben sozusagen unsere Eltern und Großeltern zu verantworten, das lässt sich nicht mit einem anonymen Weltgeschehen bezeichnen. Diese Grausamkeit ist aber so gewaltig und die Tötung von Menschen so industriell organisiert, dass kann man als einzelner Nachgeborener kaum fassen und deshalb der Vergleich mit dem eigenen grausamen Trauma, dass man erfassen und bewältigen können sollte. Ist das passiert, kann man es auch mit gutem Gewissen vergessen.
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Doch, Deine Freunde im Osten erzählen, dass, was angesagt ist, dass, was man den Freunden im Westen erzählt, wir armen Ossis haben nichts und wurden von der Stasi verfolgt. Das haben wir als Ostberliner als die Grenze offen war, den Westberlinern auch erzählt, damit sie gönnerhaft etwas herüberreichen und sie haben es bereitwillig und großzügig getan. Den armen Schwestern und Brüdern im Osten etwas geben, war das höchste der Gefühle im Westen. Man darf das Angesagte alles nicht so ohne weiteres glauben, oder anders gesagt, es wird alles nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird. Die Unzufriedenheit der DDR-Bürger schon in den Anfängen der 80er Jahre basierte auf Westverwandtschaft und Westfernsehen, mitzubekommen, was alles fehlt am materiellen Wohlstand. Es war so verrückt im Osten, dass die leere Dallmayr prodomo Dose ins Fenster gestellt wurde, die im Westpaket war, weil das einen besonderen Status bedeutete. Der Westen hatte den Osten schon lange überrollt, mit Luxus, da war an friedliche Revolution noch lange nicht zu denken. Heute gibt es in einem großen Laden 30 verschiedene Waschmaschinen zur Auswahl, ein tägliches Angebot, für eine Maschine, die ich alle 10 Jahre neu brauche. Vom Bestellen per Internet mal abgesehen, da ist alles verfügbar. Das gab es in der DDR noch nicht, da bestellte man eine Waschmaschine im Laden und sie wurden dann nach einer gewissen Zeit geliefert. Dieser Unterschied im Angebot der Konsumgüter machte im Osten unzufrieden, man hörte von der Westverwandtschaft, wie reichhaltig alles im Angebot ist bis hin zur High End Technik. Ich bin DDR-Bürger, in Ost-Berlin aufgewachsen, lebe nun seit über dreißig Jahren in Bayern, bin in der Kommunalpolitik involviert, aber ich erzähle den Wessis nichts mehr, damit sie Mitleid mit mir haben und sich gönnerhaft verhalten. Wie hier im Forum eher ziehe ich die Prügel auf mich, als dass ich mich verleugne.
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