Erstellte Foren-Antworten

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  • realo

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    5. Juli 2024 um 11:22 In Bezug auf: Freitag, 05.07.2024

    Guten Morgen aus dem Allgäu,

    hier scheint die Sonne und es ist warm.

    Heute ist nicht nur Fußball, sondern auch der Beginn des Stadtfestes für drei Tage. Da ich mitten in der Stadt wohne, heißt es Unterhaltung am laufenden Band und es heißt den Humor nicht verlieren, sonst ist es kaum auszuhalten.

    Was ist heute als Hausmann zu tun, Einkaufen nicht, Spülmaschine einräumen und gewaschene Bettwäsche aufhängen. Zu Essen am Abend gibt es Pizza mit Schokopudding zum Nachtisch auf speziellen Wunsch der Untermieterin, alles schnell und kurz wegen Fußball. Spanien gegen Deutschland verspricht, das spannendste Spiel von allen zu werden.

  • realo

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    4. Juli 2024 um 22:32 In Bezug auf: Flohmarkt der Gefühle

    Ein Mensch, der nach wie vor an Wunscherfüllung seiner Wünsche glaubt, ist in der Reife noch nicht sehr fortgeschritten, denn das reale Leben zeigt, nicht die Wunscherfüllung frommer Wünsche steht im Vordergrund, sondern das Leid am Dasein, so wie es Buddha schon erkannte.

  • realo

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    4. Juli 2024 um 11:39 In Bezug auf: ‌Frage des Monats: Was bedeutet Selbstfürsorge für Sie?

    Natürlich kann man in der Psychotherapie viel über persönliche Dinge erfahren, da ist die Selbstfürsorge ein wichtiger Bereich. Besonders in der Gruppentherapie spielen die zwischenmenschlichen Interaktionen eine besondere Rolle, ganz praktisch und real. Anders als hier in der virtuellen Gemeinschaft, wo es viele Möglichkeiten der Ignoranz und der Illusion gibt. Jedoch, wer ehrlich mit sich selber ist, kann die Selbstfürsorge sehr positiv anwenden.

  • realo

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    4. Juli 2024 um 11:30 In Bezug auf: Mein Wald

    Der Spaziergang im Wald bleibt ein Erlebnis, aber ich ziehe den Kontakt zu Menschen oft vor.

  • realo

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    3. Juli 2024 um 11:56 In Bezug auf: Mittwoch, 03.07.2024

    Sage mal einen schönen Mittag,

    heute am Mittwoch ist es viel besser, habe am Vormittag einiges erledigt. Im Radio sagte die Moderatorin, da muss man die langen Hosen wieder herausholen, meinte der Moderator, ach quatsch es ist Sommer und basta. Es nieselt immer mal wieder.

    @Jessica8o Memoiren schreiben habe ich schon vor längerer Zeit angefangen, eine Autobiografie, habe auch einiges geschafft, aber aktuell nicht im Vordergrund. Ich will nicht, dass sie zu meinen Lebzeiten fertig wird, sie soll mich als Unvollendete überdauern. Habe noch sehr viel zu schreiben. Beim nächsten lätschigen Dienstag denke ich daran.

    Heute gibt es am Vorabend ein Webinar über Fotografie, daran werde ich teilnehmen.

  • realo

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    2. Juli 2024 um 12:05 In Bezug auf: Dienstag, 02.07.2024

    Guten Morgen aus dem Allgäu,

    gestern hatte ich Besuch im Fotostudio und war eingespannt, eine sehr produktive Begegnung.

    Heute war ich einkaufen, es ist kühler und habe zu einem noch älteren Herren gemeint, der gefroren hat, es ist doch besser so, als Hitze mit 40 Grad. Na ja, wir kennen das, egal wie das Wetter ist, es ist nicht für alle richtig.

    Heute trifft lätschiger Dienstag mal wieder zu, kein Termin, keine Verabredung, keine Verpflichtung, nichts Besonderes liegt an. Dann plätschert der Tag so vor sich hin und irgendwann ist er herum. Die Untermieterin kommt morgen erst, sie hat besonders langes Wochenende. Was könnte ich denn heute noch anstellen, aus Langeweile? Mir fällt nichts ein.

    Es ist zwölf Uhr durch, das heißt Intervallfasten ist beendet und ein ausgiebiges Frühstück steht an. Vielleicht fällt mir dann noch etwas ein für den Tag.

  • realo

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    2. Juli 2024 um 11:48 In Bezug auf: ‌Frage des Monats: Was bedeutet Selbstfürsorge für Sie?

    Die Frage nach der Selbstfürsorge ist interessant, denn wie oft ist zu beobachten, dass die Haltung ist, wenn ich mich für andere beliebt mache, werde ich geliebt, dabei macht das abhängig. So kann man Selbstfürsorge mit Selbstliebe gleich setzen, ich liebe mich selbst, bin dadurch erfüllt, ausgeglichen und habe gute Laune, deshalb lieben mich die Anderen, das ist keine Abhängigkeit. Wer sich liebt, kann sich auch mal hassen, das zu akzeptieren ohne Skandal ist Teil der Selbstfürsorge. Denn wer Trost und Mitleid braucht, macht sich schon wieder von den Anderen abhängig und vernachlässigt die Selbstfürsorge. Denn wie der Name schon sagt, es ist Sorge für sich selbst und diese Verantwortung sollte höchste Priorität haben, vor allem in schlechten Zeiten. So tut es gut zu lesen, dass die Selbstfürsorge über weite Teile von Stress hinweggeholfen hat, das gibt Zuversicht.

  • realo

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    2. Juli 2024 um 11:34 In Bezug auf: Wenn ein wichtiger Dienst ein neues Passwort Verlangt!

    Es ist kein Humor sich bewusst zu sein, dass die größte Fehlerquelle die menschliche Schwäche ist, jedoch wird über diese Schwäche oft und herzlich gelacht.

  • realo

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    2. Juli 2024 um 11:26 In Bezug auf: Diese 2 Grundsätze beim Abeiten am Computer nie vergessen

    Schade, dass ich den Thread erst heute entdeckt habe, hier geht es sehr lebendig zu, zumal mir der Computer von allen materiellen und toten Gegenständen die meisten Gefühle abverlangt, noch vor der Spiegelreflexkamera. Denn das, was man als Mensch mit dem Apparat alles machen kann, sind starke emotionale Momente, auch beim Schreiben im Forum. Vor allem wie viele Fehler man dabei machen kann, wenn man gerade so richtig von der Technik wuschig ist, das geht auf keine Kuhhaut. Ja, meistens sind es menschliche Schwächen, wenn die Technik nicht will, der Mensch vor dem Gerät macht Fehler und die Technik soll das stillschweigend und vollautomatisch ausbügeln. Das gibt es, die Autokorrektur mit den bizarrsten Ergebnissen. Der Mensch meint etwas, weil er es fühlt, aber der Automat hat nicht den leisesten Schimmer, was das sein soll und welcher Begriff der richtige ist. So bleibt der Mensch die Fehlerquelle Nummer 1 und keine Software kann das umfassend ändern.

  • realo

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    2. Juli 2024 um 10:56 In Bezug auf: Mein Wald

    Oh ja, der Wald mit den vielen Bäumen, das ist eine Oase für die Seele. Als Kind war ich neben der Schulzeit in Berlin an den Wochenenden und in den Ferien in der Mecklenburger Seenlandschaft mit Wald und Wasser für die kleine Kinderseele unendlich weit. Mit einem Stock in der Hand fühlte ich mich wie ein Trapper und lief mit weit ausladenden Schritten leicht und beschwingt über die Moospolster. Rehe, Wildschweine und Hirsche beobachten gehörte genauso dazu wie Hase, Fuchs oder die vielen Vögel zu entdecken. Blaubeeren pflücken im Sommer oder Pilze suchen im Herbst war Teil der Erfahrungen im Wald als Lebensmittelspende. Später als Jugendliche bauten wir an einem schneefreien Abhang im Wald eine Hütte und nannten sie Adlerhorst. Auch von dort ließ sich das Geschehen im Wald ringsumher wunderbar beobachten, sogar den seltenen Schwarzspecht bekamen wir zu Gesicht, genauso wie den Waldkauz. Bin mir sicher, dass ein Teil meiner heutigen Ausgeglichenheit neben dem Erleben der Großstadt im Spüren des Waldes liegt.

    Jedoch hat sich die Beziehung mit zunehmendem Alter gewandelt, sie liegt jetzt weniger auf den Bäumen als viel mehr auf dem Menschen. Als noch spannender als der Wald habe ich den Kontakt mit Menschen entdeckt. Heute gibt mir die Beziehung zu Menschen in jedweder Form, sowohl negativ als auch positiv, die meisten produktiven Gefühle der Anspannung und der Entspannung. Ich lehne mich heute nicht an einen Baum, bin selber ein altes und verknöchertes Exemplar, sondern an einen Menschen, der mir Vorbild ist und Kompetenzen hat, egal ob älter oder jünger. Am meisten Zuversicht gibt mir eine jüngere und bodenständige Frau, sie verkörpert das positive Leben, frisch und strebend in der ausgeglichensten Form. Jedoch Orientierung in der Weisheit geben ältere Menschen vorwiegend im direkten und realen Dialog, das ist mit einem Baum nur auf virtuelle Weise möglich, als innerer Dialog.

    Ich wohne hier in der Allgäuer Kleinstadt mitten im Zentrum, in der Fußgängerzone, mit so vielen Menschen auf der Straße, wie ein Wald Bäume hat. Jeder Mensch ein Baum und sie ziehen vorbei, wenn sie sich nicht gerade auf der Bank niederlassen, die am Haus steht und ich zu meinem öffentlichen Balkon erklärt habe. Eine vielfältige Begegnungsstätte. Ein Wald vieler Menschen, für mich der beste Schutzraum, der denkbar ist, mit allen Höhen und Tiefen.

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