realo
Erstellte Foren-Antworten
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Ja, der hochgelobte Sozialismus hat viele Vorteile für die Bevölkerung, auch finanziell, Mieten, Lebensmittel, Gesundheitswesen usw., aber er hat kein Privateigentum an Kapital und das fällt ihm beim internationalen Handel mit Großkonzernen auf die Füße. Da fehlt einfach die Geldmenge als Macht, um kapitalistische Familienbetriebe zu überbieten. So blutet Kuba als Volkswirtschaft mit der Ölblockade aus, ist handlungsunfähig und gezwungen den amerikanischen Deal zu akzeptieren. Ja, wie gesagt, Kuba mit Zuckerrohr und schönen Stränden kann keine internationalen Geschäfte machen. Kann mich erinnern, die DDR hat viel Kuba unterstützt, die Sowjetunion auch, aber seit der ’90er Jahre fällt das weg und Kuba wird immer ärmer ohne eine amerikanische Spritze. Es ist nicht der Sozialismus selber das Problem, sondern die Eisenschellen um die Brust des kapitalistischen Umlandes, was die Luft zum Atmen nimmt.
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Auch wenn es um Illegalität, um dunkelsten Kapitalismus geht im großen Stil, für den kleinen Mann oder Frau heißt es, immer korrekt bleiben als oberstes Gebot.
Die Tagesschau online meldet
Stand: 27.01.2026 13:44 Uhr
Laut einer Studie hat die sogenannte Schattenwirtschaft in Deutschland inzwischen einen Umfang von mehr als 500 Milliarden Euro. Grund dafür ist unter anderem die schlechte Wirtschaftslage.
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Wie gesagt, in der DDR ist der Faschismus in 40 Jahren verarbeitet worden und man hat sich einhellig zum Antifaschismus bekannt, das war in der BRD zur selben Zeit nicht der Fall. Die Aussage vom damaligen AfD-Vorsitzenden, der Nationalsozialismus in der deutschen Geschichte ist nicht mehr als ein Vogelschiss, kommt nicht von ungefähr. Für die Konzentration auf die aktuelle Politik in Deutschland hat die NSDAP keine Bedeutung. Ja, die AfD provoziert mit den Rechten im Deutschen Bundestag, ist aber selbst nicht rechtsradikal. Diese Unterscheidung wird von den anderen Parteien nicht gemacht und so bleibt der Vorwurf laut. Die AfD ist das Resultat einer Verarbeitung des Nationalsozialismus und deren Massenmorde in 40 Jahren der DDR. Der Holocaust wird im Laufe der Entwicklung der Gesellschaft zunehmend in Vergessenheit geraten. Noch gibt es Zeitzeugen, die damals Kinder wahren, aber laut aktueller Umfragen unter jungen Leuten, wissen die meisten nicht, was Holocaust bedeutet. Es wird vergessen, so wie alles vergessen wird, wenn es bewältigt ist. Die fünfte Generation heute nach dem Zweiten Weltkrieg, mit dem Holocaust, hat keine Erinnerung mehr, auch nicht über die Gene, man müsse es ihnen künstlich beibringen, so wie das Wüten der katholischen Inquisition im Mittelalter.
Auch ich als Nachkriegskind habe keine Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg, selbst mein Vater war zu jung, er war nicht im Krieg, er konnte nur erzählen, wie sie nach dem Krieg mit Sachen gespielt haben, die sie im Wald gefunden haben. Von den Konzentrationslagern und den grauenvollen Bildern des Todes habe ich als Kind erfahren von Unterlagen, die in der DDR verbreitet wurden. Grausame Bilder von Leichenbergen im KZ. Von Holocaustleugnen habe ich erst nach der Wende aus dem Westen erfahren, so etwas gab es öffentlich in der DDR nicht.
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Diese Antwort wurde in vor 3 Tagen, 8 Stunden um
realo geändert.
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Die Impfung gegen Gürtelrose schützt gegen Demenz, habe ich das richtig verstanden?
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Na toll, das Haar in der Suppe der Radiomedien ist ein gutes Haar. Ich höre neben Tagesschau und Tagesthemen gucken auch Radio, für mich in Bayern natürlich BR3, aber ich kann zu der Skandalfreude in der Berichterstattung keinen Unterschied feststellen. Ob nun ausgiebig im Fernsehen, mit Bildern, oder mit kurzen Worten im Radio, die Grundaussage in Deutschland bleibt dieselbe.
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Das haben wir schon gelesen, auch wenn es die KI wiederholt bleibt die Aussage dieselbe.
‚US-Präsident Donald Trump setzt das wirtschaftlich angeschlagene Kuba
unter Druck und fordert die kommunistische Regierung auf, „einen Deal
abzuschließen, bevor es zu spät ist“.‘ so eine Zeile aus der aktuellen Tagespresse. Es ist stets ähnliches Vorgehen der USA um ihr System auszuweiten, ob mit Demonstrationen die Regierung stürzen im Iran, mit friedlicher Revolution in der DDR den gesamten sozialistischen Bereich beenden, in Venezuela durch Kidnapping des Präsidenten oder in Kuba durch Ölblockaden, stets geht es darum, das Land vom bisherigen Kurs abzubringen, hin zum von Amerika kontrollierten System. Natürlich sind Trump die Kubaner egal, aber nicht die Politik des Landes. Solange ein sozialistisches System vorherrscht, will Trump das ändern, denn die BRICS plus Staaten sind als Gegenspieler zu Amerika auf der Welt schon sehr mächtig. Nur sie erregen nicht diese mediale Aufmerksamkeit im Westen wie Trump das tut. -
Die Europäer, die dann zu Amerikanern wurden, überschatteten Südamerika schon immer und die meisten Länder wurden von Amerika wirtschaftlich abhängig. Kuba als sozialistisches Land bildete da eine Ausnahme und wurde von anderen sozialistischen Staaten fleißig gefördert. Seit dem Zerfall des Sozialismus sieht es für Kuba schlecht aus. Nun ist auch noch Venezuela als Partner weggefallen, so bleibt Kuba nichts anderes übrig, als die dominierenden nordamerikanischen Verhältnisse zu akzeptieren. Mit Zuckerrohr und schönen Stränden kann man alleine kein Land wirtschaftlich über Wasser halten.
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Zitat: ‚Das Thema rechtsextrem und Holocaust kann es niemals – bis zum Abwinken – geben!‘
Doch, ein Trauma muss so lange erinnert werden bis es verarbeitet ist, dann kann man es vergessen.
In der DDR ist das Thema Faschismus verarbeitet worden durch die viele Betonung des Antifaschismus und kann somit vergessen werden. In der BRD ist es nicht verarbeitet worden, nicht vergessen wird nach wie vor laut betont, ein Zeugnis davon sind Republikaner, NSU oder NPD. Die AfD wird vom Verfassungsschutz der Regierung als rechtsradikal eingestuft, hat damit auch Werbung gemacht, ist aber im Kern meiner Ansicht nach nicht faschistisch, sondern provokativ.
Solange das Trauma noch schmerzt, ist es nicht verarbeitet und kann nicht vergessen werden, es ist weitere Verarbeitung notwendig, so auch der Massenmord der Deutschen im Holocaust gegen die meist Juden. Der Gedenktag gestern hat das Thema in vielen Bereichen anschaulich gemacht, es wird nicht vergessen.
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Zitat: ‚ Ja, es graust einen täglich mehr, falls man sich
überhaupt noch traut, Nachrichten zu lesen oder zu hören.‘War das nicht schon immer so, gab es nicht immer irgendwelche Grausamkeiten auf der Welt, von denen berichtet wurde? Warum jetzt ein Skandal an den Anderen? Es verändert sich etwas, das Gewohnte ist nicht mehr dominant und das führt wohl zum Aufschrei, vor allem in den Fernsehmagazinen, in den Nachrichten und in der Presse.
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Mit dem Schmerz umgehen können, kann man als Heilen der Wunden bezeichnen. Das kann im Prozess über viele Jahre gelingen. Nicht die Versöhnung ist das Ziel, sondern das Loslassen können, dann ergibt sich Versöhnlichkeit im Inneren fast wie von selbst. Brüder oder andere Familienangehörige müssen sich nicht lieben als Erwachsene, ist die Selbstliebe stark, wird das Meiste erreicht.