realo
Erstellte Foren-Antworten
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@Heigi Wer liest denn heut noch Zeitung, ein paar Senioren vielleicht, dann gibt es die kostenlosen Wochenblätter, gut als Packpapier. Ich mache mir da nichts vor, durch in der Zeitung erscheinen wird man nicht mehr berühmt.
Zu den Ministern der SPD kann ich nichts sagen, sie wurden gestern immer wieder vorgestellt in den Medien, aber mir sagt das nichts. Ich kann es nicht beurteilen, ich kenne diese Menschen nicht und die Mühe der intensiveren Recherche mache ich mir nicht.
Obwohl, man sollte schon wissen, welche Menschen in der Regierung sind, man wird von ihnen regiert, ob man will oder nicht. Meine Regierung im Oberstübchen kenne ich ganz genau und den anderen Teil in den seelischen Empfindungen auch, deshalb fallen Entscheidungen zu meinen Gunsten aus und ich werde meiner Verantwortung gerecht. Die Bundesregierung ist eine Instanz, aber Herr über sich selber sein ist individuell gesehen die wichtigere Instanz.
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Ich bin ja nicht die DDR-Bevölkerung, die Wende hat gezeigt, wie viele nach dem Westen schreiende Hansels es gegeben hat. Davon distanziere ich mich.
Genauso bin ich Nachkriegsgeneration und somit als deutscher Täter fein raus. Selbst mein Vater war zu jung und wurde im Krieg nicht einberufen und von meinem Opa weiß ich, dass er ein Vertriebener war.
Wovon ich schreibe ist, dass ich, was Antifaschismus angeht, ausreichend geschult wurde, um nicht zu sagen, tierisch auf die Nerven gegangen. Wir lernten die Deutschen kennen, die im Untergrund gegen Nazideutschland gekämpft haben und meistens das Leben ließen. Antifaschismus war für mich in der DDR ein ständiger Begleiter, wie gesagt, da habe ich keinen Nachholbedarf. Ich habe auch keine Veranlassung, die deutsche Kriegsgeneration schönzureden, sie haben die NSDAP mehrheitlich gewählt. Hätte sich die SPD mit der KPD zusammengetan, hätten sie die Mehrheit im Parlament gehabt und Hitler wäre nie an die Macht gekommen. Jedoch, die SPD zögerte und somit war der NSDAP Tür und Tor geöffnet.
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Der Sehsinn wird hauptsächlich verwendet, er ist sehr oberflächlich und es ist viel Lug und Trug dabei. Jedoch fällt ein Sinn aus, verstärkt es die Anderen, somit lässt sich das ausgleichen und ein blinder Mensch, hört und tastet wesentlich besser als ein Sehender. Die Wahrnehmung des Göttlichen, an das ich real nicht glaube, aber die Fantasie ist da, wird innerlich durch die seelischen Empfindungen wahrgenommen. Man sieht Gott nicht, aber wenn man an ihn glaubt, kann man ihn spüren, ‚Gott sei Dank‘, ‚Gott hilf‘, ‚Oh mein Gott‘, ‚Um Gottes willen‘ usw. Da wird etwas im menschlichen Glauben wahrgenommen auf der Empfindungsebene, was relevant zu sein scheint. Das lässt sich als innere Sinneswahrnehmung nicht leugnen. Wie gesagt, der Glaube ist eine starke neuronale Leistung.
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Wir haben es bei Corona gesehen, die Gaststätten und Cafés waren geschlossen, die Kellner und Mitarbeiter mussten sich eine andere Arbeit suchen, das haben sie getan und die Meisten sind nach Corona nicht zurückgekehrt, denn die neue Arbeit war besser. Heute wird in der Gastronomie händeringend nach Personal gesucht, durch die Bank weg. Ich brauche keinen Sklaven, der mir für Geld das Essen bringt wie in der Kolonialzeit. Von mir aus kann die gesamte Gastronomie schließen. Ich habe regen Sozialkontakt auch ohne Verzehr.
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Halte mich mit 25 Jahren DDR Erfahrung für ausreichend antifaschistisch gebildet so, dass ich keine Aufklärung aus Sicht der BRD brauche. Die Kriege sind ein deutsches Trauma, es gehört aufgearbeitet, aber wie jedes Trauma ist es individuell, jeder findet seinen eigenen Umgang. Einen pauschalen Freispruch oder Erlass der Sünden gibt es nicht.
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Gott ist aus menschlicher Fantasie entstanden, so kann man das Göttliche auch mit Fantasie wahrnehmen. Dazu braucht es keinen separaten Sinn, nur ein Gehirn, mit dem alle Wahrnehmungen verarbeitet werden. So ist der Glaube eine immaterielle Leistung des Gehirns und kann enorme Macht auf das praktische Verhalten haben. Wer glaubt von Gott gehalten zu sein, fühlt sich sicherer und geborgener, es ist eine Abhängigkeit. Wer das nicht glaubt, so wie ich als Atheist, sollte die Geborgenheit im Inneren spüren, ich glaube nicht an einen Gott als Schöpfer der Welt, ich gebe mich mit Zufall und Fügung zufrieden. Ich sehe meine Entwicklung seit sechzig Jahren, eine enorme Veränderung, was erst kann sich die Erde in Jahrmillionen entwickelt haben. Ich kann mir nicht alle, aber die meisten Fragen philosophisch beantworten.
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Tja, Schönreden ist eine Kunst im tristen Alltag, Stuss hin oder her.
Das ist für einen Masochisten zu wenig, schon mein älterer Bruder, ein Mathegenie, bezeichnete meine fantasievollen Reden als Stuss, das ist lange her. Er hatte eine feste rationale Weltanschauung, alles konnte er berechnen und jeder andere Sichtweise war Stuss. Es ist eine ganz armselige Socke geworden, nur Zahlen im Kopf.
Dagegen ist ein Troll das lustigste und emotionalste Bündel, voller verrückter Ideen.
Ich bleibe dabei, einen Kaffee in der Gaststätte kaufen ist Sklavendienste für Geld in Anspruch nehmen.
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Da ist etwas dran, wenn wir vom Beirat eine öffentliche Sitzung haben im Rathaus, ist nicht nur der Bürgermeister und die verantwortlichen Stadträte anwesend, sondern auch ein Journalist von der Presse. Alles öffentlich, das ist Teil der Demokratie, jedoch wird es kaum genutzt, kaum ein Gast ist anwesend und wer liest den Artikel in der Zeitung? So ist die Öffentlichkeit auf kommunaler Ebene nur pro forma, aber es wird verlangt und eingehalten. Anders auf der Bundesebene, was wird sich da in der Bevölkerung das Maul zerrissen, auch über die Minister, auch hier.
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Ich kenne in der Gesellschaft so viele Absurditäten, die sogar teilweise von der Polizei durchgesetzt werden, da kommt es im Einzelnen nicht so darauf an. Ich halte den Gottglauben als solchen für absurd und trotzdem hat er dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet, was aktuell vertuscht wir von der katholischen Kirche so gut es geht. Aber auch ohne dem Missbrauch halte ich die Unbefleckte Empfängnis, die Auferstehung und Jesus als Gott für absurd.
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Es will niemand wahrhaben, es geht doch nicht um die Kaffee- oder Wassermenge hin oder her, es geht darum, dass ich Geld spare, wenn ich ihn mir nicht in der Wirtschaft bringen lasse und obendrein noch Freude beim Selbermachen habe. Es geht um die Moral, weniger Dienstleistung für Geld, mehr aus eigenen Fähigkeiten, was nicht nur weniger Geld kostet, sondern auch noch mehr Lebensqualität beinhaltet. Die kolonialen Zeiten, dass man sich besonders gut fühlt, wenn man es vom Sklaven machen lässt, sind doch nun schon länger vorbei. Heute ist selber können die höchste Qualität, in allen Lebenslagen und eben nicht das Delegieren an Institutionen, die einen über den Tisch ziehen. Wenn jedoch Partnerschaft unerlässlich ist, dann mit höchstem Vertrauen, wie beim Pflegeheim.
7-10 g Kaffee entsprechen laut Norm für eine durchschnittliche Tasse von 150 ml.