realo
Erstellte Foren-Antworten
-
realo
Mitglied18. Mai 2025 um 14:02 In Bezug auf: Mai 1998 – Arnhemland: Schlamm, Rauch und FreiheitDamals in der Wendezeit in Berlin war ich im Kino und sah einen DEFA-Film mit dem Titel ‚Coming Out‘. Dabei traf ich zwei westdeutsche Schwule, ein Pärchen. Sie luden mich zum Essen ein in ein Steakrestaurant. Da mir Steaks hinreichend bekannt waren, bestellte ich Langustenschwanz. Der war allerdings schon tot auf dem Teller, mit Soße darüber.
-
Das stimmt nicht, dass man in der Meditation die Gedanken nicht aussetzen kann. Die Zen Mönche beim Zazen können das, sie kommen in der Meditation ins Nichts. Das höchste Gut des Geistes beim Zen-Buddhisten. Auch mir in der westlichen Welt ist es zumindest in Ansetzen gelungen beim Zazen, ohne Gedanken zu sein. Gedanken sind steuerbar, da helfen alle faulen Ausreden nichts, die Verantwortung bleibt bei einem selbst. Außer man glaubt an die Fernsteuerung, dann gibt dieser Glaube das Gefühl, man wird von außen gesteuert. Mir eher bekannt als Symptom der Schizophrenie. Man ist als Mensch selbst Schöpfer der eigenen Gedanken, bewusst und unbewusst, nur so ist gesundes Leben möglich.
-
realo
Mitglied17. Mai 2025 um 13:24 In Bezug auf: Gegen Faschismus: 98-jähriger Weltkriegsveteran fährt mit Panzer über TeslaMich amüsiert es, wie auf einmal Trump als amerikanischer Präsident aus deutscher Sicht ein Feind ist und dann genauso seine Berater. Ich erinnere wie der amerikanische Minister bei der Sicherheitskonferenz in München mit seiner Rede Europa kritisierte, es erfolgte ein Aufschrei bei den Regierungen, da ging es nicht um rechte Parteien, da ging es um berechtigte Kritik. Amerika kritisiert Europa und lullt es nicht freundschaftlich mit Liebesbeschwörungen ein, wie es bisher gewohnt war. Das gab ein Riesenentsetzen, besonders in Deutschland als das bis dahin geliebte Ziehkind der Amerikaner. So wird jetzt aus deutscher Sich Trump und seine Berater besonders gehasst, weil sie nicht mehr lieb sind zu den Deutschen und Geschenke machen. Das geht so weit, dass man sich an den Tesla, mit dem man sich einen besonders hohen Status versprochen hat in Deutschland, einen Aufkleber tut, um sich von Musk zu distanzieren. Die Liebe ist in Hass umgeschlagen, ein Rosenkrieg, wie in vielen der simplen Beziehungen der Mitmenschen.
-
Halte das Steuern von Gedanken nicht für so absurd. Als Atheist der nichts von Gott eingeträufelt bekommt, bleibt mir gar nichts anderes übrig, will ich nicht durchdrehen wegen der Flut von außen, als die Gedanken selbst zu steuern. Das passiert nicht nur über das Bewusstsein, aber hauptsächlich, sondern auch unbewusst über die Eindrücke der Sinne, die inneren seelischen Empfindungen, aber auch über die Nahrung und andere emotionale Prozesse. Gedanken kommen und gehen. Gibt es dumme Gedanken? Wer sagt, dass sie dumm sind? Weil sie anders sind als die Eigenen? Wenn ich provoziere und deshalb schräg angemacht werde, ist das ein Resultat der von mir gesteuerten Gedanken. Ist es dumm, nicht nur Liebe zu heucheln? In gewissen Kreisen schon.
-
realo
Mitglied16. Mai 2025 um 13:20 In Bezug auf: Gegen Faschismus: 98-jähriger Weltkriegsveteran fährt mit Panzer über TeslaWenn ich einen Tesla gekauft hätte, um ihn zu fahren, wäre mir bewusst, dass der Firmeninhaber der derzeitig reichste Mensch der Welt ist und nicht die Ambitionen der konservativen deutschen Parteien wie CDU und SPD verfolgt.
-
realo
Mitglied16. Mai 2025 um 13:13 In Bezug auf: Mai 1998 – Arnhemland: Schlamm, Rauch und FreiheitHier geht es doch um die Romantik und das Abenteuer solch eines Unternehmens. War auch mal Wasserwandern mit Zelten in der Mecklenburger Seenplatte. Wir haben Flusskrebse gefangen und in der Glut gegart, da fragt doch niemand noch chirurgisch exaktem Töten eines Schalentieres. Da geht es nicht um bürgerlich exaktem Verhalten, eher das Gegenteil. Ansonsten beschäftigen mich mehr die zwischenmenschlichen Probleme und weniger der Umgang mit Krebstieren. Jedoch Romantik weckt Gefühle im Menschen, um die geht es. Es ist natürlich kein Problem so ein Krustentier mit einem beherzten Stich in die Nervenzentren zu betäuben, bevor sie ins Feuer kommen. Bei selbst geangelten Fischen ist es ganz ähnlich, sie bekommen eine kräftige Betäubung auf den Kopf, bevor sie aufgeschnitten werden, um die Gedärme zu entnehmen nach dem Schuppen.
-
Das sind aber viele Fragen Webra, mit denen sich anscheinend nicht gerne beschäftigt wird. Bewusstes Denken hin zu einer bestimmten Lösung ist anstrengend. Bei mir gibt es mehr bewusste Gedanken als unbewusste, das liegt daran, dass ich das Meiste aus dem unbewussten Areal bewusst gemacht habe. Bei mir sind die seelischen Abgründe kein schwarzes Loch, dass niemand mitbekommen soll, sondern Teil des Alltags. Gedanken über schlechte Gefühle werden nicht verdrängt, sondern bewusst gemacht und ausgelebt, manchmal zum Nachteil der Mitmenschen, aber darauf kann ich keine Rücksicht nehmen, bin meinen Gedanken gegenüber verantwortlich und nicht denen der Anderen. Jemand mit starker Resilienz kann einen Stiefel vertragen und ist in der Lage seine Gedanken selbst zu kreieren und muss sich nicht von außen überrumpeln lassen. Gedanken bestehen aus immateriellem Stoff, sie sind noch keine Materie, man kann die unangenehmen ziehen lassen wie eine Wolke, bis sie hinter dem Horizont verschwunden sind. Beschäftige mich gerne mit solchen Themen, Gedanken sind doch etwas sehr Praktisches und bei weitem nichts theoretisch abgehobenes.
-
realo
Mitglied14. Mai 2025 um 14:33 In Bezug auf: Gegen Faschismus: 98-jähriger Weltkriegsveteran fährt mit Panzer über TeslaAuf jeden Fall ist das mit dem Panzer und dem Tesla eine sehr dramatische Show, sie steht einem drittklassigen Hollywood-Aktionsfilm in nichts nach. Auf mich hat das Video eher faschistische und militaristische Züge als das Gegenteil.
-
Tja, da kann man nichts machen, jeder glaubt an das, was ihm genehm ist. Der Eine so und der Andere so, das ist ja gerade das, was die Vielfalt ausmacht, ich finde das wunderbar. Mein Glaube ist nicht unfehlbar, lasse mich gerne eines Besseren belehren, na ja, belehren vielleicht nicht, aber bequatschen.
-
realo
Mitglied14. Mai 2025 um 12:00 In Bezug auf: Was ist das Schönste, dass je jemand für Sie gemacht hat?Wie gesagt, bringe das zum Ausdruck in der virtuellen Welt, was mir Kummer bereitet, denn geteilter Schmerz ist halber Schmerz, jedoch an geteilte Freude ist doppelte Freude glaube ich nicht, sie verringert sich genauso. Deshalb ist gerührt sein ein schönes Gefühl, man muss es nicht teilen, man kann es voll und ganz für sich behalten. Schmerz teile ich gern auf die vielen Menschen im Netz, das lindert. Aber was andere gutes für mich getan haben, brauche ich nicht teilen, das kann ich bewahren. Das beschert mir eventuell ein langes Leben.