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  • realo

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    31. Januar 2026 um 15:16 In Bezug auf: Airfryer – nützlich oder überflüssig?

    Habe mir zum letzten Geburtstag einen Airfryer mit Herd geschenkt, er hat 16 Liter Fassungsvermögen und ist im retro Design. Das Gerät hat mir so gut gefallen, konnte nicht widerstehen. Das Teil hat eine Umluft- und eine Herdfunktion, ist relativ klein und spart Strom, da es viel schneller geht. Wenn man die Untermieterin außen vor lässt, die selber kocht, habe ich einen Singlehaushalt und da ist so ein Airfryer völlig ausreichend. Brötchen aufbacken, Würstchen warm machen, Gemüse dünsten, Toast überbacken, alles ruckzuck erledigt. Der Backofen mit Umluft und voller Heizleistung verbraucht viel mehr und es dauert länger. So einen kleinen Airfryer mit 3 oder 4 Litern wollte ich auch nie haben, aber das Kombigerät mit retro Design sagt mir zu, benutze es täglich.

  • realo

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    31. Januar 2026 um 14:51 In Bezug auf: HURRA WIR SIND EUROPAMEISTER!

    Ist Schwarzarbeit nun ein Fluch und eine kriminelle Handlung oder ist es ein Segen und zum Vorteil aller Beteiligten? 500 Milliarden Schattenwirtschaft in Deutschland klingt erst einmal nicht so positiv. Da läuft doch irgendetwas schief. Da geht es im großen Stil an der Legalität vorbei. Ob das durch den Fließenleger, der Sonntag ein Bad schwarz fließt, zustande kommt, ist fraglich. 500 Milliarden, das ist doch eine andere Größenordnung. Es wird begründet mit der schlechten Wirtschaftskonjunktur. Das heißt, die Firmen, die brach liegen, weil sie keine Aufträge haben, schaffen dafür schwarz oder wie? Sie schaffen irgendetwas unter der Hand, was nicht über die Bücher geht, und zwar im großen Stil. So entstehen steuerfreie Umsätze illegal, auf dem Bau z.B. und das macht dann am Ende 500 Milliarden aus.

  • realo

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    31. Januar 2026 um 14:36 In Bezug auf: Gegen das Vergessen

    @GSaremba61Um das historische Grauen im Holocaust mit dem Überleben des KZs irgendwie erfassen zu können, setze ich es mit dem persönlichen Grauen durch Traumatisierung in der Kindheit gleich und so kommt eine Ahnung auf was Verarbeiten und Überleben von Schmerz bedeutet. Unterstellung von Ignoranz und Schönreden ist online immer möglich, ist geschenkt, Hauptsache ich weiß wie ich mir das Unbewusste bewusst gemacht habe und auch weiterhin tue. Was ich noch nicht ausreichend bewältigt habe, ist der Verlust der DDR, dieser Verlust schmerzt noch, das konnte bisher auch nicht dreißig Jahre Bayern beheben. Die Herkunftsfamilie loslassen ist o.k., aber den Ort der Kindheit und das Leben in der DDR loslassen ist ein zu existenzieller Akt der Persönlichkeitsidentifikation, das ist schwer. Ich kann mich mit Holocaustüberlebenden gut identifizieren, was den Umgang mit Verlust angeht. Bis zu meinem Lebensende werde ich es geschafft haben.

  • realo

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    31. Januar 2026 um 11:56 In Bezug auf: Wie denken Sie über das Thema Impfen?

    Erkältung und Grippe wird ja oft verwechselt. Natürlich ist drei Tage Erkältung etwas anderes als eine Grippe mit zwei Wochen im Bett liegen. Aber auch da heißt der Spruch, um die Dramatik etwas abzumildern, mit Arzt dauert es zwei Wochen und ohne vierzehn Tage. Es wird behauptet, dass starkes Fieber den Organismus reinigt und alle bösen Viren und Bakterien abtötet. So gesehen hat die Grippe mit ihrem dramatischen Verlauf einen positiven Effekt für das Leben im Nachhinein.

  • realo

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    31. Januar 2026 um 11:45 In Bezug auf: Wie geht es mit Kuba weiter?

    @Heigi Die Dir aus dem Westen bekannten Klischees stimmen oft mit den Tatsachen aus dem Osten gesehen nicht überein. Die DDR war von der SU so abhängig wie die BRD von der USA. Der Unterschied und das ist richtig, die DDR lieferte an die SU Reparationen und die USA lieferte an die BRD Wirtschaftshilfe. Dennoch unterstütze die DDR andere junge sozialistische Länder durch Importe von Waren, Exporte von Maschinen und Fachpersonal bis hin zum Aufbau von Krankenhäusern. Das Ende des Sozialismus in der DDR war nicht wirtschaftlich bedingt, ein Märchen aus dem Westen, sondern rein politisch. Die Demonstrationen über die Kirche und deren Westkontakte, initiiert, setzte den Funken, der dann auf eine unzufriedene Bevölkerung, im Vergleich zum westlichen materiellen Wohlstand, übersprang und Massen mobilisierte. Sicher waren Konsumgüter limitiert, aber vorhanden, dagegen standen die vielen Sozialleistungen als völlig selbstverständlich. Die Unzufriedenheit der Leute im Osten heute kommt nicht von ungefähr, im Vergleich zur DDR müssen sie heute für alles zahlen und nicht wenig. Der materielle Wohlstand mit umfangreichen Hab und Gut muss teuer erkauft werden, er fällt nicht in den Schoß wie noch zu Zeiten des Sozialismus mit abgespeckter materieller Form. Ein Eigenheim bauen im Osten war möglich, mit Tricks, Tauschen und guten Beziehungen. Wenn heute junge Leute ein Haus bauen wollen, sie bekommen das Material frei Haus geliefert, müssen beide Partner zwei Jobs machen, um den Kredit abzubezahlen, von Handwerkern ganz zu schweigen. Da ist die Frage, was mehr Stress bedeutet? Nein, der wirtschaftliche Ruin der DDR ist ein Märchen aus dem Westen, um von den politischen Geschehen abzulenken und damit sich die westliche Wirtschaft das Filetstück Osten einverleiben kann für einen Apfel und ein Ei. Zum politischen Untergang des Sozialismus gehört natürlich vor allem ein wirtschaftlicher Untergang, das ist dem wirtschaftlich orientierten Kapitalismus ganz wichtig.

  • realo

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    30. Januar 2026 um 15:34 In Bezug auf: Gegen das Vergessen

    Vergessen für all die Gräueltaten ist vielleicht das falsche Wort, aber bewältigt und somit schmerzt es nicht mehr. Das trifft nicht nur auf die Geschichte der Menschheit zu, sondern auch auf meine eigene. Alle negativen Dinge, die ich im Leben erlebt habe, sind zwar nicht vergessen, aber sie sind bewältigt und somit täglich im Bewusstsein nicht präsent. Nur dadurch konnte ich mich zu einem selbstständigen Menschen entwickeln und die Resilienz pflegen, wäre es nicht so, wäre ich ein vulnerabler Pflegefall. Das Vergessen, von dem, was einem angetan wurde, ist also ganz wichtig, vergessen im Sinne von bewältigt und verziehen. Das betonen die Holocaustüberlebenden immer wieder, die sehr alt geworden sind.

    Habe doch ausgiebig dargelegt, warum gerade im Osten, wo der Faschismus bewältigt wurde, die AfD so stark ist. Es geht um eine Alternative in Deutschland, eine Partei die vom Westen, von den etablierten Parteien in der BRD als rechtsradikal bezeichnet wird um sie so mundtot zu kriegen. Ja, weil sie bewältigt haben, provozieren sie mit der Rechtsradikalität, das wird falsch gegen sie ausgelegt. Das verstehen die Meisten im Osten, deshalb wählen sie AfD, es hat mit Faschismus wie ’33 nichts zu tun. Dieser Faschismus wurde im Osten bewältigt und es kommt etwas Neues und das Neue heißt Alternative. Die Drohung mit dem Verfassungsschutz ist im Westen natürlich ungemein zugkräftig, von denen will niemand beobachtet werden, es könnte die ‚Freiheit‘ mindern.

  • realo

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    30. Januar 2026 um 12:01 In Bezug auf: Wie geht es mit Kuba weiter?

    Ja, der hochgelobte Sozialismus hat viele Vorteile für die Bevölkerung, auch finanziell, Mieten, Lebensmittel, Gesundheitswesen usw., aber er hat kein Privateigentum an Kapital und das fällt ihm beim internationalen Handel mit Großkonzernen auf die Füße. Da fehlt einfach die Geldmenge als Macht, um kapitalistische Familienbetriebe zu überbieten. So blutet Kuba als Volkswirtschaft mit der Ölblockade aus, ist handlungsunfähig und gezwungen den amerikanischen Deal zu akzeptieren. Ja, wie gesagt, Kuba mit Zuckerrohr und schönen Stränden kann keine internationalen Geschäfte machen. Kann mich erinnern, die DDR hat viel Kuba unterstützt, die Sowjetunion auch, aber seit der ’90er Jahre fällt das weg und Kuba wird immer ärmer ohne eine amerikanische Spritze. Es ist nicht der Sozialismus selber das Problem, sondern die Eisenschellen um die Brust des kapitalistischen Umlandes, was die Luft zum Atmen nimmt.

  • realo

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    29. Januar 2026 um 14:58 In Bezug auf: HURRA WIR SIND EUROPAMEISTER!

    Auch wenn es um Illegalität, um dunkelsten Kapitalismus geht im großen Stil, für den kleinen Mann oder Frau heißt es, immer korrekt bleiben als oberstes Gebot.

    Die Tagesschau online meldet

    Stand: 27.01.2026 13:44 Uhr

    Laut einer Studie hat die sogenannte Schattenwirtschaft in Deutschland inzwischen einen Umfang von mehr als 500 Milliarden Euro. Grund dafür ist unter anderem die schlechte Wirtschaftslage.

  • realo

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    29. Januar 2026 um 12:26 In Bezug auf: Gegen das Vergessen

    Wie gesagt, in der DDR ist der Faschismus in 40 Jahren verarbeitet worden und man hat sich einhellig zum Antifaschismus bekannt, das war in der BRD zur selben Zeit nicht der Fall. Die Aussage vom damaligen AfD-Vorsitzenden, der Nationalsozialismus in der deutschen Geschichte ist nicht mehr als ein Vogelschiss, kommt nicht von ungefähr. Für die Konzentration auf die aktuelle Politik in Deutschland hat die NSDAP keine Bedeutung. Ja, die AfD provoziert mit den Rechten im Deutschen Bundestag, ist aber selbst nicht rechtsradikal. Diese Unterscheidung wird von den anderen Parteien nicht gemacht und so bleibt der Vorwurf laut. Die AfD ist das Resultat einer Verarbeitung des Nationalsozialismus und deren Massenmorde in 40 Jahren der DDR. Der Holocaust wird im Laufe der Entwicklung der Gesellschaft zunehmend in Vergessenheit geraten. Noch gibt es Zeitzeugen, die damals Kinder wahren, aber laut aktueller Umfragen unter jungen Leuten, wissen die meisten nicht, was Holocaust bedeutet. Es wird vergessen, so wie alles vergessen wird, wenn es bewältigt ist. Die fünfte Generation heute nach dem Zweiten Weltkrieg, mit dem Holocaust, hat keine Erinnerung mehr, auch nicht über die Gene, man müsse es ihnen künstlich beibringen, so wie das Wüten der katholischen Inquisition im Mittelalter.

    Auch ich als Nachkriegskind habe keine Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg, selbst mein Vater war zu jung, er war nicht im Krieg, er konnte nur erzählen, wie sie nach dem Krieg mit Sachen gespielt haben, die sie im Wald gefunden haben. Von den Konzentrationslagern und den grauenvollen Bildern des Todes habe ich als Kind erfahren von Unterlagen, die in der DDR verbreitet wurden. Grausame Bilder von Leichenbergen im KZ. Von Holocaustleugnen habe ich erst nach der Wende aus dem Westen erfahren, so etwas gab es öffentlich in der DDR nicht.

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  • realo

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    29. Januar 2026 um 12:03 In Bezug auf: Wie denken Sie über das Thema Impfen?

    Die Impfung gegen Gürtelrose schützt gegen Demenz, habe ich das richtig verstanden?

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