Genuss
Erstellte Foren-Antworten
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Bei uns gab es in den 50ern und den Anfang 60er immer Gschwellti
Das ist ein altes Schweizer Rezept das meine Mutter von Ihrer Schwester hatte, die in der Schweiz lebte.
Das sind in der Schale gekochte Kartoffeln. Dazu gibt es eine exklusive Auswahl verschiedener Käsesorten. Die Kartoffeln sollten festkochend sein. Kürzlich habe ich die ursprünglich französische Sorte ,La Bonnotte‘ entdeckt, die Knollen sind etwas klein, aber köstlich. Dazu passt ein reifer Gruyère, ein weicher Vacherin oder auch ein Blauschimmelkäse.
Man nimmt sich eine Kartoffel auf den Teller, schält sie, teilt sie in Stücke und bestreicht sie mit Butter oder auch mit Olivenöl und streut Fleur de Sel, frisch – gemahlenen Pfeffer und Kümmel – unbedingt im Ganzen – darüber. Dazu nimmt man sich ein Stück Käse vom Holzbrett und isst beides gemeinsam. Ich liebe diese einfache und köstliche Speise, die mindestens alle 2 Monate auf den Tisch kommt.
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Aber irgendwie stimmt es doch, oder?
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Hab ich was verpasst? Haben wir in Deutschland wieder die Wehrpflicht eingeführt?
Aber macht ja nix, dann haben wir bald wieder genug Fernfahrer.
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@forscher Asti Spumante diese süße Plörre gibt es sogar noch heute und ist von Cinzano kostet so um die 8 Euro.
Hat in den 80ern 2,95 DM gekostet
Kalterer See, ein Wein aus Südtirol vom wärmsten Alpensee den wir damals in uns hineingeschüttet haben den gibt es nicht mehr, denn die Qualität dieser Region hat sich erheblich verbessert und es gibt sehr gute Weine aus dieser Region
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Unsere jüngste Geschichte liegt mir am Herzen…,
weil mein Urgroßvater geboren 1849 im ersten Krieg 1870/71 als Soldat der Bayerischen Armee bei der kriegsentscheidenden Schlacht von Sedan im September 1870 dabei war.
Mein Großvater geboren 1877 war im ersten Weltkrieg in der Schlacht an der Somme beteiligt
Mein Vater geboren 1908 war im 2. Weltkrieg in Leningrad (Sankt Petersburg) beteiligt.
Ich habe als Kind viele Geschichten vom Opa und vom Vater gehört und versucht die gesamte Geschichte zu verstehen. Alle Kriege sind sehr leicht zu verstehen nur der 1. Weltkrieg hat mich stark beschäftigt, obwohl mein Großvater 97 Jahre alt wurde.
Dann wurden die Thesen von Fritz Fischer einem deutschen Historiker, der seit der Weimarer Republik auch noch in den 1930er Jahren bis zu seinem Tod im Jahr 1999 die These auf Biegen und Brechen vertrat, dass Deutschland den 1. Weltkrieg angezettelt hat.
Seine Thesen lösten in den 1960er Jahren eine langwährende Diskussion aus. Die „Fischer-Debatte“ dauerte bis in die Mitte der 80er Jahre an. Ich nahm es als gegeben hin bis mir im März 2014 das Buch von dem Australischen Historiker Christopher Clark „Die Schlafwandler: Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog“ in die Hände fiel und ich nun die gesamte Geschichte verstanden habe.
Beschrieben sind in dem Buch Bahnbrechende neue Erkenntnisse über den Weg in den Ersten Weltkrieg 1914. Es ist deshalb so interessant, weil es lange Zeit als ausgemacht galt, dass das deutsche Kaiserreich wegen seiner Großmachtträume die Hauptverantwortung am Ausbruch des Ersten Weltkriegs trug.
Hier der „Klappentext“
In seinem bahnbrechenden neuen Werk kommt der renommierte Historiker und Bestsellerautor Christopher Clark (Preußen) zu einer anderen Einschätzung. Clark beschreibt minutiös die Interessen und Motivationen der wichtigsten politischen Akteure in den europäischen Metropolen und zeichnet das Bild einer komplexen Welt, in der gegenseitiges Misstrauen, Fehleinschätzungen, Überheblichkeit, Expansionspläne und nationalistische Bestrebungen zu einer Situation führten, in der ein Funke genügte, den Krieg auszulösen, dessen verheerende Folgen kaum jemand abzuschätzen vermochte. Schon jetzt zeigt sich, dass »Die Schlafwandler« eine der wichtigsten Neuerscheinungen zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs sein wird.
Wer E- Books lesen kann und daran interessiert ist, einfach eine PN schicken und ich leihe das Buch gerne per E-Mail aus. Für unsere Generation sehr interessant, da uns in der Schule immer nur die Lehren von Fritz Fischer eingebläut wurden.
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@forscher , das war die Zeit als der Krim-Sekt und dann der Asti Spumante die ebenso süße „Plörre“ geschlürft wurde, das waren alles die Nachfolger vom „Kalterer See“ 2 Liter für 2,98 Mark. Und das war der Grund warum das Zeug so erfolgreich war:
Mitte der 1960er Jahre gab es 65 D-Mark Wehrsold. Dieser wurde jedoch in zwei Etappen ausgezahlt: 32,50 DM zum Monatsersten und 32,50 DM am 15. Somit sollte verhindert werden, dass die Soldaten ihr Geld gleich in den ersten Tagen in Bier umsetzen. Bei einem Bierpreis von einer Mark sicherlich eine vorausschauende Entscheidung.