Carlinette
Erstellte Foren-Antworten
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Den Anstoß von @seestern47 finde ich sehr bedenkenswert! Es ist eben keine Schwarz-Weiß-Abwägung bei unseren täglichen Entscheidungen, ob wir nachhaltig einkaufen und konsumieren oder nicht. Umso wichtiger ist es, immer wieder darüber nachzudenken, was die Umwelt weniger belastet, und auch, uns darüber auszutauschen und auf dem letzten Stand zu bleiben.
Z.B. wird hier gerade breitflächig kommuniziert, dass nach der Blumenkohlschwemme im Dezember derzeit die Porree-Schwemme herrscht, d.h. die Bauern werden ihre Erzeugnisse nicht alle los. Wer’s weiß, schnappt sich beim nächsten Einkauf ein Kilo Porree und macht eine leckere Gemüsetorte daraus. Oder isst sie kalt als gekochte Stange, mit Vinaigrette und gehacktem Ei garniert 😋 Wenn wir unseren eigenen Gemüsegarten hätten, würden wir ja auch das essen, was gerade drin wächst, und unser Gemüse nicht aus Südspanien oder Nordafrika kommen lassen.
Was ich nicht ganz verstehe, ist die Zunahme des Flugverkehrs. 2025 war schon wieder ein Wachstumsjahr. Muss das unbedingt sein? Ich kenne tatsächlich Leute, denen es nichts ausmacht, in einem Jahr drei Interkontinentalreisen zu verschiedenen Zielen zu unternehmen, nur aus Spaß und weil sie es sich leisten können. Nee, das ist nicht mehr „enkeltauglich“, wie meine Neffen sagen!
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Carlinette
Mitglied23. Februar 2026 um 19:13 In Bezug auf: So unterschiedlich ist der jeweilige BlickHallo @GSaremba61 – genau dasselbe an Assoziation mit einer Person passierte mir, als ich diese Ost-TAZ aufgeschlagen hab. Ein Blatt, das ich nicht kannte.
Was soll diese Persiflage einer Ost-Identität? Dabei haben Mecklenburger, NieSas und Holsteiner m.E. viel mehr miteinander gemeinsam als mit Schwaben, Bayern oder Sachsen. Und trotzdem wiegelt niemand ständig die Nord- gegen die Südlichter auf.
Dass der Osten in der Berichterstattung verdrängt wird, ist obendrein totaler Quatsch. Es wird reichlich über das berichtet, was in Dresden, Leipzig und sonstwo läuft, nicht nur bei dramatischem Elbhochwasser oder Pegida-Demos. Wahrscheinlich haben die Journalisten bei diesem H. Friedrich schon verdrängt, welche Rolle A. Merkel und J. Gauck in der Politik gespielt haben?
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Natürlich hast du auch Recht damit, dass tripes Eingeweide bedeutet, liebe @Mondin. Es kommt auf den Zusammenhang an: nur in der Küche bedeutet das Wort eben Kutteln. Dasselbe passiert aber auch mit der deutschen Sprache. Dort sagt man beim Schlachter Kutteln zu etwas, was in der Anatomie oder Veterinärmedizin Pansen genannt wird.
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Genau @BerndMoosecker, Kutteln sind tripes und die Innereien allgemein nennt man abats.
Kutteln stehen nicht mehr besonders in der Gunst des französischen Publikums. Dafür essen die Leute hier unverständlicherweise viel zu oft Fast Food von solchen Ketten, deren Namen ich nicht aussprechen möchte, sonst kriegt ihr einen Lachanfall! (Mackdohnàld, ausgesprochen wie es dasteht und auf der letzten Silbe betont… nicht wiederzuerkennen 😄). Meine Großmutter hat Kutteln noch zubereitet, auch Lungenhaschee und derart billige Sachen. Ich habe beides nie gemocht.
Dafür finde ich mit Glück manchmal Lammleber im Angebot! Schmeckt mir ausgezeichnet, ist sehr zart, und die Ernährung von Schafen ist denke ich auch gesünder als die von Schweinen und Rindern im Stall.
Ansonsten im Westen nichts Neues, und auch hier keine Sonne. Habt es trotzdem gemütlich!
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Hallo rundum,
jetzt hätte ich fast gesagt, „seid froh, dass es schneit“ – klar, glitschige Wege und steckengebliebene Autos sind kein Spaß, und an die Heizungskosten möchte man auch nicht gleich morgens beim Aufstehen denken…
Aaaaber, wenn aller Schnee, den ihr abkriegt, als Regen herunterkäme so wie derzeit in Frankreich, würde euch womöglich der Keller volllaufen! Auch nicht besonders toll 😰
Das einzig Gute daran ist die Tatsache, dass die Grundwasservorräte mal wieder ordentlich aufgefüllt werden. Das viele Wasser können wir im Sommer bestimmt noch gebrauchen! Besonders freut sich gerade Marokko, wo im Norden nach sieben Dürrejahren endlich wieder alles grünt und die Talsperren zu 70% gefüllt sind.
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Ja, und wenn die Maultaschenfüllung dann noch ziemlich grün ist wegen der Kräuter, kann der liebe Herrgott wirklich nicht ahnen, dass dadrin Fleisch versteckt ist 🧐 … oder wir können uns zumindest darauf rausreden, wir hätten das ja gaaaar nicht gemerkt.
@Spinner, was das Heizen mit Holz angeht, finde ich deinen Ansatz durchaus löblich, jedenfalls auf dem Land. In dicht bebauten Großstädten gäbe es dadurch noch mehr Feinstaub, aber auf dem Land? Wenn das Brennholz im Umkreis von 5 km vom Kamin geschlagen wurde, soll mir mal jemand erzählen, dass Gas aus Algerien, USA oder sonstwoher umweltschonender ist.
Leider ist Brennholz sehr teuer geworden. Früher hab ich mal 35€/Ster bezahlt. Heute finde ich kaum noch was Erschwingliches und verbrenne im Kamin dafür massenhaft Zweige aus dem Rückschnitt im Garten. Die trocknen schön schnell 😋 Aber mein Kamin ist auch nur für gemütlich, nicht groß genug, um das Haus warmzukriegen.
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Hallo liebe MitschreiberInnen,
oh ja, Kräutertee ist was für Alte und/oder Kranke, einfach zu gesund für meinen Geschmack, aber manchmal ist es wirklich besser, den Kaffee wegzulassen. Da hast du recht, @Sassine. Ist meiner Erfahrung nach tatsächlich eine Frage des Älterwerdens: Auf einmal fühlt sich der Magen gestört, wenn er mit denselben Mengen Kaffee oder Rotwein traktiert wird wie früher!
Ja Bernd, falls du irgendwo im Médoc unterwegs bin und ich hauptsächlich im Elsass, sind das große Entfernungen. Immer wieder merke ich, die Distanzen in Frankreich sind einfach größer als in Deutschland! Aber ein paar nette Tipps über das liebgewordene Land austauschen, das geht zum Glück schon über den Dämmerschoppen. Übrigens fällt mir auf, dass ich mit zunehmendem Alter gar nicht mehr so das Neue suche (wie noch höhere Berge oder noch tollere Strände als früher), sondern lieber das Wiedersehen mit vertrauten Landschaften feiere. Im Südwesten bin ich früher viel herumgekommen, hauptsächlich landeinwärts. Am besten gefielen mir die Pyrenäen: meine Traumberge…
Nun denn, einen schönen Feierabend noch euch allen!
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Moin drüben bei euch in der Dämmerung! Hier hat sich die Sonne mehrfach gezeigt, aber immer nur kurz zwischen dem vorigen und dem nächsten Regenguss. Gutes Wetter, um drinnen zu bleiben.
Für den Kaffee ist es jetzt definitiv zu spät. Ich steige heute abend um auf Kräutertee, muss eine fiese Erkältung wegkriegen.
Der Titel Veilchendienstag ist sehr niedlich – hatte ich noch nie gehört! Hier heißt der Tag Mardi gras, also fetter Dienstag, weil es der letzte Tag vor der Fastenzeit ist.
Wünsche euch noch einen gemütlichen Abend!
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Moin rüber nach NieSa! Offensichtlich geht der Karneval spur- und schmerzlos an euch vorbei? An mir auch, aber es ist genau der Moment, wo ich lieber im Norden wäre als in Karneval-Country. Wozu soll jemand, der im Norden geboren ist, den Karneval brauchen? So’n jugendlicher Unfug kann nur für Leute unter 60 in Frage kommen, doch nicht für uns!!!
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@Marius, du kritisierst doch etwas, was ich überhaupt nicht gesagt habe! Aber egal, dann diskutieren wir eben nicht weiter.