Carlinette
Erstellte Foren-Antworten
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Danke @happyday für deine Gedanken! Solche Gedanken sollten sich auch mal einige regierende Häupter machen. Es reicht eben nicht, nach Cowboymanier den Colt aus der Hüfte abzufeuern. Die Munitionsreste und verseuchten Areale bleiben, die Tretminen gehen oft erst viel später in die Luft usw. Es scheint übrigens, dass Israel sogar absichtlich Pestizide wie Glyphosat verwendet, um kritische Areale unbewohnbar zu machen. Natürlich nur bei den anderen, nicht im eigenen Land 😠
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Guten Morgen/Mittag! Hier geht es ja hübsch und blumig zu, das tut gut. Danke, @Ricarda01!
Die Veilchen sind einfach bezaubernd. Und ja, im Frühjahr tu ich schon seit Längerem gelegentlich ein paar Veilchenblüten und -blätter oben auf meine Salatschüssel drauf. Jetzt ist die Zeit, wo das Wintergemüse keinen großen Spaß mehr macht und das Frühlingsgemüse noch nicht „fertig“ ist. Da hole ich mir oft eine Handvoll Grünzeug aus dem Garten, um das Essen zu beleben.
Lange kann es nicht mehr dauern. Die Narzissen blühen auf, der Rhabarber schaut aus der Erde heraus, die dicken Bohnen sind aufgelaufen – es wird…!
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Hallo liebe Anele,
einen mitfühlenden Morgengruß sende ich dir! Ja, keine tolle Woche zum Tanken. Inzwischen gehen die Ölpreise auch schon gelegentlich wieder herunter. Wenn Tanken sein muss, dann vielleicht nur 15 Liter nehmen und auf bessere Tage warten?
Klar lässt sich irgendwann nicht mehr viel wegsparen, wenn wir schon vorher preisbewusst gelebt haben. Aber wenigstens haben wir ein dichtes Dach über dem Kopf, rund um die Uhr Strom und Wasser sowie eine passable medizinische Versorgung. Also, das halbvolle Glas und nicht nur das halb leere.
Ich stelle auch bei manchen Artikeln horrende Preisunterschiede fest, die nicht nachvollziehbar sind. Die gleiche Packung Haribo kostet in Straßburg im Supermarkt 2,10 €, aber nur 1,52 in Südfrankreich, auch im Supermarkt. Also streiche ich Haribo, wenn ich im Elsass bin 😁
Solange wir rüstig sind, können wir immerhin sehr viel für Portemonnaie und Gesundheit tun, wenn wir selber kochen. Womöglich sogar ein bisschen Gemüse aus dem Garten holen. Vielleicht lässt sich die finanzielle Herausforderung sogar noch umfunktionieren in Richtung „Ich mach was aus der Lage und finde kreative neue Ansätze“? Fegen statt staubsaugen, Wäsche auf dem Balkon trocknen statt in einer stromfressenden Maschine? Tomaten auf den Balkon statt Begonien? Weniger Eiscafé und mehr spazierengehen? Hauptsache, du behältst die Freude am Leben. Das wünsch ich dir jetzt! 🌹
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Guten Abend ringsum! Die Sonne ist untergegangen, aber ich nehm trotzdem nichts Gehaltvolles, danke Bernd 😇weil ich erst vor Kurzem mit dem Tee fertig bin.
Mach dich für die Rückfahrt schon mal auf teures Tanken gefasst, @BerndMoosecker. Der Sprit ist bald teurer als Wein, wenn es so weitergeht! Auf der deutschen Seite des Rheins scheint es aber nicht besser zu laufen. Ich tanke Diesel, und binnen 10 Tagen hat der um fast 30 Cent zugelegt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…
Ich war eine Woche so eingespannt, dass es nicht bis hier gereicht hat. Übrigens hat die Firma die Ölheizung nach 3 „Besuchen“ noch immer nicht zum Laufen gebracht. Der fast neue Brenner tut es nicht und das provisorische Ersatzteil brennt noch weniger als der kaputte Vorgänger. Wir haben mal wieder ’ne Menge Holz zum Kamin geschleppt. Zu unserem großen Glück war es so warm wie sonst Anfang Mai, also 2 Monate später im Jahr. Ich habe die Zeit in Südfrankreich dann doch genossen.
Euch allen einen gemütlichen Abend und einen bärentiefen Schlaf für heute nacht!
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Guten Morgen, nun schon wirklich am Montag!
Ich will doch aber @Mondin ’s Aufforderung nachkommen, das Stübchen warmzuhalten. Hab sogar einen konkreten Anlass: Die Ölheizung ist am Wochenende ausgefallen, sprich, keine Heizung und kein Warmwasser mehr! Und das gleich am Tag, nach dem der Wartungsdienst vorbeigekommen war.
Also haben wir fleißig den Kamin bedient und uns ansonsten über jeden Sonnenstrahl gefreut, der durch die Fenster kam, um die Stube zu wärmen… ein Glück, das Wetter ist ja z.Z. sehr mild und der Himmel ziemlich durchgehend blau.
Heute morgen kam der Techniker dann wieder und hat ein bisschen dran gedreht, sodass bis zur endgültigen Reparatur erstmal wieder alles warm bleibt. Bin happy.
Also denn, egal ob Sonntag, Montag oder sonst irgendein Tag – habt es warm und gemütlich auch bei euch!
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„Deine Argumente stammen noch aus dem letzten Jahrtausend und der Erfahrung einer schlampigen russischen Technologie.“
Eben nicht, lieber @Genuss! Ich hab doch deutlich und konkret darauf verwiesen, dass die Berechnungen von früher keinen Klimawandel und keine Häufung von Extremereignissen wie Sturmfluten usw. einkalkuliert haben. Wie massiv die Umwelt von den zugrundegelegten Eckdaten abweicht, wissen wir jetzt erst.
Auch Fukushima wird mir niemand mit schlampiger russischer Technologie erklären wollen!
Genauso skrupellos ging man übrigens auch in Frankreich mit AKWs um. Die Korrosion an Behältern und Leitungen wurde schon gelegentlich, wenn problematisch, irgendwo in die Akten weggeschummelt. Der Stromerzeuger will doch nicht sein Werk stilllegen müssen!
Aber klar, niemand ist blinder als jemand, der etwas partout nicht sehen möchte…
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Guten Morgen!
Denjenigen, die mir vorrechnen, dass Atomenergie ungefährlich ist, traue ich keine Minute über den Weg. Natürlich ist sie gefährlich. Tschernobyl ist weitflächig unbewohnbar (und daran ist mit Sicherheit keine Verschwörung schuld). Fukushima hat vorgeführt, dass Berechnungen trotz aller Sicherheitsaufschläge immer nur auf dem Papier gelten, auf dem sie gedruckt wurden. Selbst in Frankreich sind wir schon an einer mittleren Katastrophe vorbeigeschlittert, als die Sturmflut unerwartet hoch war und in Blaye an der Gironde fast zum Totalausfall der Kühlung geführt hätte (Dez. 1999).
All diese Vorfälle werden von AK-Befürwortern kleingeredet oder gar ganz in der Diskussion ignoriert. Das essentielle Dilemma können sie aber nicht wegdiskutieren: Die AKWs sind nach Vorgaben gebaut, wie sie zum damaligen Zeitpunkt bekannt waren. Die Überschwemmungen, Stürme und sonstigen gravierenden Klimaereignisse wurden aber damals nicht mitberücksichtigt. Wenn der Meeresspiegel wie vielerorts prognostiziert um 30, 50 oder mehr Zentimeter steigt, kann die Nuklearindustrie ihre Risikokalkulation in die Tonne treten.
Wie wäre es, wenn wir als Erstes die ungefährlicheren Maßnahmen durchsetzen würden? Also: Verzicht auf Strom fressende Ausrüstungen (Klimaanlagen, KI, Streamingdienste etc.: nicht alles wird unbedingt gebraucht, und deswegen neue Atommeiler zu bauen scheint mir unverantwortlich), Investitionen in Erneuerbare, massive Förderung von Speichertechnologien und dezentralen Stromproduktionen.
Die Dezentralität ist umso wichtiger, als immer mehr vitale Ausrüstungen von Haushalt bis Industrie ohne Strom ausfallen, selbst wenn Strom nicht den Kraftantrieb liefert, sondern „nur“ die Regeltechnik. Und zweitens ist sie von Vorteil, weil wir gesehen haben, dass hybride Kriegsführung gerne die Versorgung torpediert.
Einen schönen Sonntag wünsche ich euch!
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Liebe @Miez vorgestern spät abends,
deinen Beitrag zur „Enkeltauglichkeit“ habe ich jetzt erst gelesen, da ich unterwegs war. Also, der Neffe, der das Wort am häufigsten gebraucht, lebt sehr umweltbewusst und ressourcenschonend 😇 Die jungen Leute, die du meinst, kennen meiner Vermutung nach das Wort enkeltauglich gar nicht! Das bedeutet ja nur, dass wir (= wirklich wir alle, egal wie alt wir sind) uns nicht nur überlegen, wie wir am meisten Gewinn oder Spaß für unser Geld bekommen, sondern auch, welche Folgen unser Konsum auf längere Sicht hat.
Neulich brachte ich in einem Gespräch mit einem Ü50er das Argument, dass Atomkraft zwar CO2-frei ist, aber leider das Atommüllproblem auf die Folgegenerationen abgewälzt wird. Was hat der „junge“ Mann dazu gemeint?! Er sagt, dass die Menschheit sich ohnehin von selbst erledigt haben wird, bevor der Atommüll unsere Umwelt verseucht!!
Na denn… so kann man natürlich auch argumentieren 🤨
Ich wünsch euch allen noch einen schönen Vorfrühlingsabend! Genießt die warme Luft und morgen hoffentlich die Sonne!
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Hallo @Gartenfan,
möchte gerade mal deine folgende Darstellung hinterfragen: „Man möchte fast den Eindruck gewinnen , daß ihn [= den Krieg] niemand beenden kann und will . Zu Groß ist der Drang des damit verbundenen Profites .“
Ich habe nicht den Eindruck, dass der Ukraine an diesem Krieg gelegen ist, und erst recht nicht, dass sie sich davon irgendeinen „Profit“ verspricht.
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Hallo @Webra, dein Thema ist interessant, in meinen Augen v.a. weil es zeigt, wie sehr sich die Wertvorstellungen im Laufe der Zeit verschieben. Freiheit, Freundschaft, Bildung, Musik usw. standen zu JWGs Zeiten in hohem Ansehen. Gleichzeitig wurden fast alle Menschen ausgebeutet, außer einer sehr dünnen Oberschicht. Selbstverständlich hielt man sich in diesen Kreisen für etwas Besseres, aber es gab eben auch fast nirgends ein Vorbild, wie es besser zu laufen hätte.
Es gilt eigentlich für alle Schriften aus vergangenen Zeiten: Wenn wir sie nicht zunächst im Kontext ihrer Zeit betrachten, messen wir sie mit Maßstäben, die es damals noch gar nicht gab. Das nennt man… Anachronismus!