Carlinette
Erstellte Foren-Antworten
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Guten Morgen! Deine Beobachtung teile ich, Ingrid: Dieses Ausweichen vor dem Blickkontakt ist mir zuerst, schon vor langer Zeit, in der Millionenstadt aufgefallen. Dort war es allerdings praktisch lebensnotwendig, weil es vor Menschen derart wimmelt, dass man sich nicht jedem zuwenden kann – also tut man’s keinem. Auf dem Land ging es wesentlich entspannter zu. Sehr viel hing natürlich auch davon ab, wieviel Bereitschaft zu Kontakten ich mir anmerken ließ.
Wirklich überrascht hat mich Straßburg. Also keine Millionenstadt, aber auch längst kein Kaff in der Landschaft, sondern eine der europäischen Hauptstädte. Hier grüßt man den Busfahrer beim Einsteigen, bekommt öfters einen Sitzplatz in der Tram angeboten oder wechselt einfach ein sympathisches Lächeln mit irgendwem, im Prinzip dann aber unter Frauen. Wenn ich Männer so aufmerksam ansehen würde, käme das wohl als Herausforderung an. Ich finde diesen Austausch von freundlichen Blicken umso schöner, als wir in meinem Multikulti-Viertel nicht immer davon ausgehen können, dass wir dieselbe Sprache sprechen. Für die Augen hingegen gibt es zum Glück keine Sprachbarriere!
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@Genuss um 10:27, hab vielen Dank für dein Angebot! Nun, ich bin eine Papierleseratte und vermeide es, Bücher am Bildschirm zu lesen. Das ermüdet meine Augen vielj eher als ein Buch. Aber es ist wirklich nett, dass du es angeboten hast.
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Guten Morgen, liebe @seestern47!
Ja, über die Unannehmlichkeit selbst hinaus wirft das Geschehen solche Fragen auf. Offenbar wurden gleich zwei Strommasten gleichzeitig gezielt angegriffen. Und da wir bislang in einer friedlichen Welt gelebt haben, sind m.M.n. viele Infrastrukturen leicht anhand von Informationen aus dem Internet zu lokalisieren. Das sollte lieber nicht so bleiben…
Als ich noch auf dem Land gelebt habe, war ich wesentlich weniger abhängig vom Strom. Das Telefon lief auf Kupferkabel mit Eigenversorgung – jetzt brauchst du Router oder mobile Anlagen, die alle beim Blackout ausfallen. Kochen konnte ich autonom mit Gas aus der Flasche – jetzt nur noch elektrisch. Fensterläden habe ich von Hand auf- und zugeklappt – die Rolladen in der jetzigen Wohnung haben noch nicht mal eine Handkurbel, nur per E-Motor. Usw. usf.! Selbst eine minimale Heizung mit Holz im Kamin war kein Problem.
Umso attraktiver werden Solarpanel für die PV-Eigenversorgung. Selbst Balkonmodelle sind da allemal besser als gar nix. Wer sich gerne gruseln möchte, könnte ggf. „Blackout“ von Marc Elsberg lesen. Ich hab mir den Thriller nie geholt, aber viel Positives darüber gehört.
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Also, bislang dachte ich immer, dass du eine Silbermöwe bist, @klabu! Ein bisschen Verwandtschaft mit Hühnern kann ich daher nicht komplett ausschließen.
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Moin @klabu ! Zu deinem Heuss-Zitat heute morgen, oh ja, der Mann hatte was: Er hat eine Straßburgerin geheiratet
und so schon mal für das deutsch-französische Freundschaftsbündnis vorgearbeitet. Ansonsten war ich zu klein, um viel von seiner Amtszeit mitzubekommen. Hätte aber nix dagegen, dass mal wieder jemand von seinem Format Präsident wird. Auch einen Kanzler von Format könnten wir angelegentlich brauchen, oder?
Aber ich will mal das Maul nicht zu weit wegen Politik aufreißen: lieber meine Freundschaften behalten und mir im Stillen was denken…
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Carlinette
Mitglied9. September 2025 um 12:15 In Bezug auf: Frage des Monats: War früher alles besser?Wobei, wenn das gestern Gesagte stimmt, dann sind wir alle zu 95% Schweine und nur zu 5% zivilisierte Menschen… das erklärt vielleicht einiges von dem, was in unserer Welt alles passiert?
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Nasse Grüße an alle, auch von der Erde, die sich über das bisschen Wasser sehr freut!
Muuuuh!
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Carlinette
Mitglied8. September 2025 um 11:40 In Bezug auf: Frage des Monats: War früher alles besser?Hallo lieber @Webra, kann deinen Einwand absolut nachvollziehen! Ich denke, der Satz zielt allerdings weniger auf die Person, mit der man diskutiert (oder eben auch nicht), als auf deren Diskussionsstil. Wenn weder ein konstruktiver Austausch möglich ist noch erst recht eine gegenseitige Akzeptanz, ist mir wie anderen hier auch meine Zeit zu schade. Nenn es dann vielleicht „Mangel an wirklicher Offenheit für andere“, oder wie auch immer.
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Hallo @Igel3, du sprichst ein echtes Problem an und ich höre öfters in meiner Umgebung, dass über teure und obendrein wenig attraktive Einzelzimmer geklagt wird.
Nun, wem der hohe EZ-Zuschlag nicht schmeckt, kann immer noch andere Lösungen ins Auge fassen! Ich habe auch jahrelang alleine Reisen gebucht, aber mit Unterbringung im DZ. Das waren Aufenthalte in Wandergruppen, und ich habe mich immer prima mit den Mitbewohnerinnen verstanden. Das geteilte Interesse am Wandern und der Natur hat stets für eine gemeinsame Wellenlänge gesorgt.
Auch Reisen zusammen mit Freunden oder Familienmitgliedern habe ich öfters angeregt oder sogar organisiert. Nur weil ich jahrelang alleine gelebt habe, brauchte ich ja nicht auch noch alleine zu reisen… sogar im Gegenteil: Mir war die Abwechslung sehr lieb, Ferienaufenthalte im geselligen Kreis zu genießen.
Ansonsten bleibt noch die Lösung, statt z.B. zwei Wochen im Jahr nur eine Woche alleine zu buchen… oder eine billigere Jahreszeit oder Urlaubsregion zu finden!