Startseite Foren Themen des Tages Zuckersteuer ab 2028

  • fruchtzwerg

    Mitglied
    29. Mai 2026 um 9:28

    Stimmt schon irgendwie wie du schreibst… Zwickmühle! @onbekende

  • realo

    Mitglied
    3. Mai 2026 um 14:21

    Der Staat erhebt Steuern, um die Staatsausgaben zu finanzieren und dazu gehört im Kapitalismus auch die Subventionierung der Großindustrie. Vom Staats- und Beamtenapparat abgesehen fließen die Steuern vom Bürger wieder in die Wirtschaft um Wachstum und Profit zu garantieren. Das sieht im Moment mau aus, das Geld fließt zu wenig. Die Zuckersteuer, oder Sektsteuer ist ja nur das Eine, die Alkoholsteuer und die Tabaksteuer sollen weiter erhöht werden. Es geht also eindeutig um Steuererhöhung wie es trotz aller Unkenrufe, abzusehen war. Wenn überall Inflation ist, so auch im Staatshaushalt, es braucht mehr Einnahmen um höhere Ausgaben bestreiten zu können. Jedoch bezahlen müssen das nicht die Superreichen, sondern die Bürger der westlichen Demokratie durch Steuern. Sie haben keine höheren Einnahmen, sie müssen den Gürtel enger schnallen. Das ist jedoch mit unserem deutschen Wohlstand an materiellen Gütern zu schaffen.

    • Diese Antwort wurde in vor 1 Monat, 2 Wochen um  realo geändert.
  • Genuss

    Mitglied
    3. Mai 2026 um 6:35

    Hallo @onbekende Das ist schon ein „Kuriosum“ die „Zuckersteuer“

    „Ab 2028 wird Zucker zum Staatsfeind Nr. 1 erklärt

    Cola, Limo, Energy-Drinks – alle brav zur Kasse gebeten. Alkoholfreies Bier? Das süße Biest mit mehr Zucker als so mancher Kuchen? Bleibt steuerfrei, weil ‚Bier ist Bier‘, auch ohne Alkohol. Logik? Fehlanzeige.

    Aber warum bei alkoholfreiem Bier haltmachen? Bald wird der Zucker im Kaffee besteuert – schließlich ist das ja auch süß.

    Das Frühstücksei? Wird zur Cholesterinsteuer, weil’s ja ungesund sein könnte.

    Die Luft im Park? Klar, Pollen sind ja quasi Allergie-Zucker.

    Also bitte schön, Kasse machen!

    Noch absurder: Zahnpasta mit Zuckeraustauschstoffen wird zur Genusssteuer, weil man sie ja in den Mund nimmt.

    Schwimmbadwasser? Chlor ist schließlich ein Chemiecocktail, also Umweltsteuer.

    Und wer zu viel Spaß beim Essen hat, zahlt bald eine „Genussabgabe“

    Lachgas im Restaurant? Steuer!

    Salz im Brot? Steuer!

    Sauerstoff beim Wandern? Steuer!

    Und natürlich die „Handy-Benutzungssteuer“ für jede Sekunde, die man auf dem Smartphone verbringt – schließlich kostet das ja Strom, Nerven und Zeit.

    Fazit: Wenn schon alles besteuert wird, warum nicht gleich das Leben selbst? Willkommen in der Zukunft der Absurditäten – wo der Fiskus jeden Atemzug, jeden Lacher und jeden Klick kassiert!

    Gesundheitspolitik trifft Bürokratie – und am Ende zahlt der Bürger für alles, was schmeckt, atmet oder Spaß macht.

    Prost auf die Zuckersteuer (natürlich mit Sekt- Zucker- Genuß- und Alkoholsteuer), das süßeste Geschenk für den Fiskus!“

  • Genuss

    Mitglied
    3. Mai 2026 um 6:06

    @Marius das sind die „Unsinnigen Steuern“ die wohl nie mehr abgeschafft werden:

    Die Sektsteuer wurde erstmals 1902 eingeführt. Seitdem wird die Steuer auf Schaumweine erhoben, sobald eine Flasche das Weingut oder die Sektkellerei verlässt.

    Ihr ursprünglicher Zweck war die Finanzierung der kaiserlichen Kriegsflotte unter Kaiser Wilhelm II.

    Die Flotte von ca. 74 Schiffen wurde in Scapa Flow am am 21. Juni 1919 selbst versenkt.

    Steuerhöhe und Anwendung

    Aktuell beträgt die Steuer etwa 1,02 Euro pro 0,75 Liter Flasche Sekt zuzüglich Mehrwertsteuer.

    Die Steuer wird auf alle Schaumweine erhoben, die in Deutschland verkauft werden.

    Die Sektsteuer (Schaumweinsteuer) bringt dem deutschen Staat jährlich etwa 352 Millionen Euro an Einnahmen ein (Stand 2022/2024).

    Diese Steuer macht zwar nur einen kleinen Anteil (ca. 0,04 %) an den gesamten Steuereinnahmen aus, ist aber dennoch eine feste Verbrauchssteuer auf Schaumweine wie Sekt, Prosecco und Champagner.

    … und dann hätten wir da noch die Kaffeesteuer da klingelt die Steuerkasse ordentlich

    Die Kaffeesteuer wurde im 18. Jahrhundert vom Preußenkönig Friedrich dem Großen als Luxussteuer eingeführt. Kaffee galt damals als Luxusgut, und der Staat nutzte die Steuer, um Einnahmen zu generieren.

    Im Laufe der Zeit wurde die Steuer immer wieder angepasst. Nach dem Zweiten Weltkrieg, im Jahr 1948, wurde der Einfuhrzoll auf Kaffee von den Alliierten in Deutschland in eine Verbrauchssteuer umgewandelt.

    Ein weiterer Grund war, den Schwarzmarkt zu unterbinden und den legalen Handel mit Kaffee zu fördern.

    Sie bringt dem deutschen Staat erhebliche Steuereinnahmen, da Kaffee ein sehr beliebtes und viel konsumiertes Produkt ist.

    Die Kaffeesteuer in Deutschland beträgt im Jahr 2026:

    Für Röstkaffee: 2,19 Euro pro Kilogramm

    Für löslichen Kaffee: 4,78 Euro pro Kilogramm

    Diese Verbrauchsteuer wird auf Röstkaffee, löslichen Kaffee sowie auf kaffeehaltige Waren erhoben, die in das deutsche Steuergebiet verbracht werden. Zusätzlich zur Kaffeesteuer fällt noch die Einfuhrumsatzsteuer bei Importen aus Drittstaaten an.

    Diese Steuer erhöht den Preis von Kaffee für Verbraucher und ist eine bedeutende Einnahmequelle für den Staat.

    Die Kaffeesteuer bringt dem deutschen Staat jährlich rund eine Milliarde Euro an Einnahmen ein.

  • Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer
    3. Mai 2026 um 4:19

    Immerhin ists für uns schreibende Satiriker eine Steilvorlage. Einerseits ist Unterbindung von Zuckerkonsum für die Bevölkerung notwendig wegen der Folgekosten im Gesundheitsbereich, andererseits hilft dem Staatssäckel ausgiebig exessiver Zuckerkonsum. Ein Bias ohne echte Lösung.

  • Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer
    3. Mai 2026 um 4:03

    > … Krankenkassen … Man kann doch nicht nur die Behandlung von Betriebsunfällen bezahlen …

    Na, da fehlts aber am Wissen ums SGB (Sozialgesetzbuch; genauer mehrere). Also kräftig drauf los parliert.

    Bei betrieblichen Unfällen zahlt die GKV i.d.R. nicht. Einzig kann / darf sie das Geld vorstrecken, wenn es Schwierigkeiten, Verzögerungen bei der Abwicklung gibt; die GKV holt sich das Geld dann zurück, wenns geklärt wurde.

    Das ist somit u.a. einer DER Gründe, dass jedes derartige betriebliche Vorkommnis, und dazu gehört noch mehr: z.B. Wegeunfall, gemeldet werden muss. Wird sowas direkt an die GKV gemeldet, so kommt prompt nach Angabe des Geschehens von der GKV gezielte Nachfrage, wenns nur irgendwie danach aussieht, ob es nicht eben doch ein Betriebsunfall wäre.

  • Marius

    Mitglied
    2. Mai 2026 um 23:17

    Alles gut, Carlinette, aber da frag ich mich wozu es zusätzlich zur Alkoholsteuer eine Sektsteuer gibt?? 😮

    • Diese Antwort wurde in vor 1 Monat, 2 Wochen um  Marius geändert.
  • Maskenmann

    Mitglied
    2. Mai 2026 um 19:59

    Siehe Anlage z.B.

  • Carlinette

    Mitglied
    2. Mai 2026 um 19:55

    Gibt es eigentlich einen nennenswerten Unterschied zwischen Zuckersteuer und den Besteuerungen von Alkohol und Nikotin? Der Ansatz scheint mir recht ähnlich und die beiden letzten Steuern werden wohl kaum noch angezweifelt. Allenfalls ist noch nicht voll im öffentlichen Bewusstsein angekommen, dass die Folgeschäden von Alkohol bei weitem nicht von der Alkoholsteuer abgedeckt werden.

    Wer sich einen gemäßigten Alkohol- oder Zuckerkonsum leistet, würde ja auch nicht unmäßig belastet. Eine Flasche Cola oder eine Flasche Wein im Monat schröpfen das Budget bestimmt nicht über Gebühr 😄 Und da die Chemie der beiden Stoffe sich stark ähnelt, ist der Konsum von gezuckerten Getränken tatsächlich eine Vorstufe zu dem von alkoholischen Getränken.

    Also, wenn Verbraucherverbände und Ärzte die Zuckersteuer befürworten, habe ich keine Bedenken gegen eine solche Maßnahme. Sie können uns gerne auch noch Bonbons, Pralinen und anderen Zuckerkram besteuern, den ich fast nie kaufe und auch nicht vermissen werde, wenn er zu teuer würde.

  • realo

    Mitglied
    2. Mai 2026 um 11:51

    Wie man es nennt, ist nicht entscheidend, Namen sind Schall und Rauch, die Sozialversicherung in Deutschland ist eine Solidargemeinschaft, alle zahlen ein und die Betroffenen bekommen die Leistung. Bei der Zuckersteuer sollen sich nicht die Preise erhöhen, sondern vor allem weniger Zucker verwendet werden. Das wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus und es werden weniger Leistungen aus der Kasse wegen Krankheit benötigt. Natürlich ist der Zucker nur ein Aspekt was die Gesundheit angeht, ein anderer Aspekt bleibt die seelische Empfindung als Hauptmotor für Lebensqualität. Warum ich mich wie fühle, wirkt sich auf das Immunsystem aus und somit auch ob ich krank werde oder nicht. Nur das Medizinwesen ist der größte Wirtschaftszweig der Welt, wenn alle gesund wären, wäre das der Ruin.

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