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  • Zivilisation als treibende Kraft der Gewalt

    Von Webra am 1. Juni 2026 um 17:57

    Die Spirale der menschlichen Gewalt ist seit beginn der Sesshaftigkeit des Menschen immer grösser geworden. Durch die Entwicklung der Zivilisation haben sich unsere Lebensumstände, verglichen mit der Urzeit, zu einem paradiesischen Zustand verändert. Leider haben sich aber auch unsere Gewaltanwendungsmöglichkeiten soweit verändert, das wir alles Leben auf der Erde auslöschen können. Jede Entwicklung und Erfindung, die unser Leben und sicherer und angenehmer macht,

    wird sofort überprüft, ob sie auch zur Gewaltanwendung tauglich ist. Meistens ist sie es auch. Diese Erkenntnis haben Menschen schon zu einem Zeitpunkt, bevor sie Allgemeingut wird. Vernünftig wäre es doch, auf die „Einführung“ zu verzichten. Erreicht hätten wir dann ein Leben in weniger Wohlstand, aber auch in weniger Gewaltanwendungsmöglichkeiten. Nehmen wir als akutes Beispiel nur die Drohnen.

    Sie machen die Kriegsführung effizienter, bringen aber im zivilen Bereich keine wesentliche Verbesserung unser Lebenssituation.

    Warum redet dieses Wesen Mensch, das sich Möglichkeiten geschaffen hat, mit einem Schlag hunderttausende Artgenossen zu töten, immer vom Frieden, aber gleichzeitig auslotet, wie man seine neueste Erfindung KI militärisch nutzen kann?

    Die Spirale der Gewaltanwendungsmöglichkeiten dreht sich weiter.

    https://courier.unesco.org/en/articles/origins-violence?utm_source=copilot.com

    • Diese Diskussion wurde vor 2 Wochen, 1 Tag von  Webra geändert.
    realo antwortete vor 1 Woche, 5 Tagen 7 Mitglieder · 14 Antworten
  • 14 Antworten
  • realo

    Mitglied
    4. Juni 2026 um 14:07

    Ich gebe nicht viel auf Veröffentlichungen in Print und Netz, zu viel ist Propaganda und lässt sich mit dem eignen Menschenverstand nicht herleiten. Besonders im Kalten Krieg grassierten schauerliche Geschichten von Angriff und Vernichtung, nichts davon wurde in die Tat umgesetzt. Finde die KI beantwortet die Frage relativ sachlich: ‚Der Abwurf einer Atombombe auf Dresden war für das Ende des Zweiten Weltkriegs nicht konkret geplant, da die amerikanische Kernwaffe erst im Juli 1945 einsatzbereit war, als Deutschland bereits kapituliert hatte. Während des Kalten Krieges existierten jedoch geheime US-Pläne, die im Falle eines Atomkriegs Hunderte Ziele in der DDR, darunter auch Dresden, vorsahen.‘

  • Webra

    Mitglied
    3. Juni 2026 um 21:52

    Hallo Gartenfan,

    ich habe leider nichts gefunden, dass laut Churchill die erste Atombombe auf Dresden fallen sollte.

    Dafür aber etwas anderes, was für mich unglaublich ist.

    https://www.mdr.de/geschichte/ddr/kalter-krieg/atombombe-atomkrieg-plaene-usa-100.html

    • Diese Antwort wurde in vor 1 Woche, 6 Tagen um  Webra geändert.
    • Diese Antwort wurde in vor 1 Woche, 6 Tagen um  Webra geändert.
  • Gartenfan

    Mitglied
    3. Juni 2026 um 21:03

    Die erste Atombombe war für Dresden vorgesehen . Siehe Churchill , der 2. Weltkrieg .

  • Ricarda01

    Mitglied
    3. Juni 2026 um 19:32

    @Webra

    ‚ ohne akademische Bildung ausgetauscht‘ – lieber Webra, ich habe auch keine in dem Sinne. Aber überleg doch mal, wieviele Senioren sind überhaupt Akademiker? Schönen Abend in Österreich – Ricarda01, jetzt Oberpfalz

  • Webra

    Mitglied
    3. Juni 2026 um 19:00

    Hallo onbekende,

    als ich im Jahre 2010 im Vorgängerforum meinen erste Beitrag veröffentlichte und die Kommentare las, ging es mir genauso wie dir. Ich erwartete themenbezogene Kommentare. Durch den ersten Kommentar wurde meine Erwartung erfüllt. Heute ist es, meistens, auch noch so. Dann folgen aber in der Mehrzahl Kommentare zu anderen Kommentaren. Dieses Verhalten entspricht aber nicht einer wissenschaftlichen Diskussionskultur. Da wurde mir aber klar, in einem Forum für Senioren werden hauptsächlich Meinungen von Menschen ohne akademischer Bildung ausgetauscht. Es ist ein digitaler Stammtisch, was aber nicht negativ interpretiert werden darf. Es ist ein schriftlicher Gedankenaustausch zum Zeitvertreib. Der Volksmund hat dafür den Begriff geprägt: Von Höckchen aufs Stöckchen.

    Was ich immer bedauerlich finde, sind kurze Bestätigungen oder Ablehnungen des Eingangsbeitrages.

    Wir dürfen nicht vergessen, dass hier ältere Menschen per geschriebenem Wort sich ein soziales Umfeld schaffen.

    Versuch doch mal, diese gute Einrichtung von dieser Seite aus zu betrachten.😀

  • Marius

    Mitglied
    3. Juni 2026 um 18:53

    onbekende, erstens: Erklär bitte uns Unwissenden was du mit Init-Beiträgen meinst.

    Zweitens: „Autsch! So ein Unfug. Die amerikanische Atombombe gedacht für Berlin.“ – Das hab ich mir nicht aus den Fingern gesogen, beschwere dich bitte bei den Historikern die das behaupten, oft genug bei Dokus zu sehen oder lesen.

    • Diese Antwort wurde in vor 1 Woche, 6 Tagen um  Marius geändert.
  • Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer
    3. Juni 2026 um 18:24

    Autsch! So ein Unfug. Die amerikanische Atombombe gedacht für Berlin. Es war intern für Stalin oberstes Kriegsziel, dass seine Truppen das Fanal setzten, Berlin erobert zu haben. Mit Atombombe vom Verbündeten würde das kontrakariert. Die Eroberung musste zudem bis zu einem bestimmten Termin stattgefunden haben. Deshalb hatte der Stählerne ja auch von seinen Generalen verlangt, die Soldaten ohne Rücksicht auf Verluste in fast schon wahrem Wortlaut vorwärts zu peitschen jenseits jeder Überlegung zu sinnvoller Strategie.

    Scheint irgendwie russische Führungsmenalität hinsichtlich des Soldaten’materials‘ zu sein – siehe heutzutage. Kann man glatt aus einem bekannten Volkslied mit Zynismus umtexten: Lustig ist das Soldatenleben, fahrja fahrja ho | brauchen auf unsere armen Schweine keine Rücksicht zu nehmen …

    Und parallel dazu fühlten sich die Amerikaner wegen Stalin auch gezwungen, Tempo von Westen her zu machen. Was zu dem großen Dilemma der Ardennenschlacht führte: da wurden dann auf Deubel komm raus eine große Menge junger Unerfahrener reingeschmissen, jeder von denen ein unzureichend ausgebildeter Private (kein Schreibfehler). Was zu entsprechenden horrenden Verlusten führte. Eigentlich schon ein Ansatz von Kriegsverbrechen, absurderweise gegen die eigenen Leute. Nachdem dieses Disaster überstanden war und nach der Rheinüberquerung gings dann doch recht schnell gen Osten voran.

    Jetzt mal was ganz anderes – fiel mir schon mehrfach auf. Hier im Initbeitrag geht es deutlich ausgedrückt um das Goldene Dreieck (von Anatolien bis Ägypten), den Zeitraum Ende der Steinzeit bis in die Bronzezeit hinein, das Sesshaftwerden der Menschen mit Bildung von Wohnansammlungen, später zu Städten führend infolge einer durchgefürten Landwirtschaft zwecks Nahrungsanbau, damit zusammenhängend Bildung von Machtstrukturen. In Folge eigentlich zwangsläufig zu Kriegen führend, zum gegenseitigen Abschlachten, wenn bestimmte Gegebenheiten eintrafen.

    Auf das gesetzte Thema wurde und wird nicht eingegangen. Stattdessen die sattsam bekannten Schwafelköppe breiten was aus, statt sich zurückzuhalten, wenn nichts zum Thema beizusteuern ist. Was irgendwie dem eigenen Gusto nach dazugehören soll und sei es noch so unpassend; unter wohl manischem Schreibzwang wird irgendwas herangezogen sowie als eigene Weisheit rausgehauen.

    Fragt sich nur, wozu gibt es bei den Init-Beiträgen eine Betreff-Überschrift und einen nachfolgenden Text, der das Thema bestimmt, wenn das alles doch sofort danach jedweder Beliebigkeit geopfert wird? Na gut, wer meint, das wäre Nivau oder solches wäre vollkommen uninteressant: bitteschön.

  • Webra

    Mitglied
    3. Juni 2026 um 18:15

    Der ursprüngliche und entscheidende Auslöser für das Mannhatten-Programm war die Angst vor einer deutschen Atombombe.

    Sie haben das den deutschen Wissenschaftler zugetraut, da diese ja durch die V1 die ersten Raketen entwickelt und auch eingesetzt haben.

    https://www.kas.de/de/web/multilateraler-dialog-wien/der-weg-in-das-dritte-nukleare-zeitalter-eine-zeitachse/detail/-/content/manhattan-projekt?utm_source=copilot.com

  • Marius

    Mitglied
    3. Juni 2026 um 16:16

    Da hat aber damals Berlin Glück gehabt, dass es kapituliert hat, denn die Atombombe war eigentlich für Berlin gedacht, dann wurde sie natürlich nicht eingesetzt, sondern für Japan aufgehoben, wo der 2-te Weltkrieg noch nicht vorbei war. Die Folgen kennen wir.

  • realo

    Mitglied
    3. Juni 2026 um 15:01

    Ob Gott zu danken ist, dass der atomare Dritte Weltkrieg nicht ausbrach, ist eine Glaubensfrage. Ich bleibe beim Menschen hier auf der Erde und gehe davon aus, er hat es selbst entschieden. Auch die zwei Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abzuwerfen hat der Mensch selbst entschieden, in dem Fall der Amerikaner. Das ist schlimm genug und völlig real und irdisch, da braucht es keine Religion um es zu erklären. Jedoch ich gebe zu, die Kraft der Zerstörung ist so groß, das ist mit einem einfachen Menschenverstand kaum zu erfassen. Hatte Gott bei der Zerstörung die Finger im Spiel?

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