Startseite Foren Literaturzirkel Wie konnte es dazu kommen?

  • Wie konnte es dazu kommen?

     Constantia antwortete vor 3 Jahren 15 Teilnehmer · 40 Beiträge
  • Constantia

    Teilnehmer
    13. November 2019 um 8:39

    Ich möchte heute ein Sachbuch empfehlen, dass sich auch mit der o. g. Frage beschäftigt.

    Hitlers Hofstaat – Der innere Kreis im Dritten Reich und danach

    Autorin: Heike B. Görtemaker, erschienen im C.H. Beck Verlag, Kostenpunkt: 28 Euro

    In drei Teilen

    Hitlers Kreis

    Die Berghof-Gesellschaft

    Kreis ohne "Führer"

    befasst sich Frau Görtemaker mit all den Personen, die sich um Hitler versammelten, verschwanden, wieder auftauchten und ihm nach seinem Tod gedanklich weiterhin die Treue hielten. Also mehr als die üblichen Namen. Sie gibt Kurzbiografien und relativiert das Bild vom "einsamen Wolf".

    Auch wenn sie nicht mit erhobenen Zeigefinger schreibt, stellt sie an der einen oder anderen Stelle interessante Fragen in den Raum.

    Bereits bekannt dürfte die Autorin schon einigen durch die Biografie über Eva Braun sein oder aus eingen Dokumentarfilmen in den Sparten-Programmen.

    Fast automatisch stelle ich als Leserin Vergleiche zur Gegenwart an. Manchmal springen sie einem förmlich an.

    Ich habe interessante Lesestunden. Vieleicht komme ich am Ende noch einmal darauf zurück.

    Constantia

  • Lavendelheide

    Teilnehmer
    13. November 2019 um 9:28

    So etwas interessiert mich überhaupt nicht.
    Alles passiert und Vergangenheit.

  • Ricarda01

    Teilnehmer
    13. November 2019 um 9:37

    Da ich nicht missverstanden werden möchte, habe ich den Text gelöscht. Ricarda

  • Cocco

    Teilnehmer
    13. November 2019 um 9:57

    Danke für die Buchvorstellung.
    Die Lektüre ist sicher sehr aufschlussreich.
    Gerade in einer Zeit, wo sich die "Vergangenheit" zu wiederholen droht.

    Auch, dass man die absehbaren Folgen nicht wahrhaben wollte/will.

    LG Cocco

  • Constantia

    Teilnehmer
    13. November 2019 um 9:57

    Liebe Lavendelheide, liebe Ricarda

    dies ist ein Forum für Senioren. Die Altersspanne ist nun mal groß und jedem steht es frei hier Buchempfehlungen entsprechend seinen Interessen und vielleicht auch Alters auszusprechen.

    Nach den endlosen Diskussionen zu den Wahlergebnissen in drei östlichen Bundesländern finde ich dieses Buch sehr interessant. Ja, vielleicht hätte ich es in das Politik-Forum stellen sollen. Mein Fehler 🙁 .

    Allen eine schöne Restwoche

    Constantia

  • happyday

    Teilnehmer
    13. November 2019 um 11:59

    Nun "mische" ich mal kurz mit…
    Weil ich über Monate nur liegen konnte, habe ich viel meiner Zeit mit Dokumentarfilmen verbracht.
    Immer wieder erfahre ich Neues, mir Unbekanntes.

    Auch in der Gruppe "Wir Kinder des Kalten Krieges", in der ich dabei bin, ist diese Vergangenheit ein Thema.
    Wäre die Nazizeit wirklich bewältigt und aufgearbeitet, hätte dann die "Rechte Szene" diesen Zulauf vor allem junger Menschen?
    Nein, ich habe keine Antwort darauf, kann nur vermuten.

    Kurz gesagt, ich finde Hinweise auf diese Art der Literatur wichtig.
    Auch bei Literatur entscheidet jede/r so wie im Supermarkt, was das Interesse NICHT weckt, bleibt im Regal. 😉

  • seestern47

    Teilnehmer
    13. November 2019 um 12:06

    Man kann nicht genug über die rechte Vergangenheit informieren. Gerade in der heutigen Zeit!

  • philosophin

    Teilnehmer
    13. November 2019 um 14:24

    @Constantia, vielen Dank für die Literaturempfehlung.
    wie du bereits sagst . Es sind hier unterschiedliche Generationen und manche haben diese Zeit erlebt.

    Nicht jeder möchte daran erinnert werden. Die sind froh, dass es einfach vorbei ist

    Also sei gnädig, oder?

    Schönen Tag
    phil

  • Cocco

    Teilnehmer
    13. November 2019 um 15:13

    trifft das nicht
    auf jede (Buch)Empfehlung zu ?

    Niemand muss ihr nachkommen.

  • YadeSiegel

    Teilnehmer
    13. November 2019 um 15:18

    ….hallo, liebe TE (Thread Einstellerin),

    ….sicher ist meine Meinung, nicht so interessant, da ich gerade einmal Jahrgang 51 bin. Dennoch – hier eine Wortmeldung.

    Geht die Autorin (geb. 1964) davon aus, mehr über die Täter oder die Opfer zu erfahren, denn beide sind nicht getrennt zu sehen.

    Findet die Dame es opportun, den Finger in die Wunde, deutscher Vergangenheit zu legen, um dann, bitte – zu welchem Ergebnis zu kommen…?

    Hat die Autorin, sich mit der eigenen Familiengeschichte, aus dieser Zeit, vertraut gemacht…? Sucht sie Parallelen, ähnlich gelagerter Schicksale….?

    Um zu wissen, wieso – wann – wie – was – wo – möglich war,(oder sein kann), müsste man, in die Köpfe, der Menschen sehen können.

    Ich persönlich, bin dankbar, dass diese Möglichkeit nicht besteht, noch nicht.

    Yade

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