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Wenn Kinder Hakenkreuze malen...
GSaremba61 antwortete vor 6 Jahre, 1 Monat 11 Mitglieder · 23 Antworten
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Ganz sicher kann man ein solches Verhalten auch bei Kitakindern nicht hinnehmen – nur, wie geht man damit um? Ich denke, es wären Kinderpsychologen notwendig, um diese Dinge mit den Kleinen für sie verständlich aufzuarbeiten.
Ganz wird das jedoch nicht zu eliminieren sein, denn evtl. hören und sehen sie von ihren Vorbildern, den Eltern, immer wieder, dass z. B. ein Hakenkreuz gut und richtig ist.
Schulkinder sind noch mal was ganz anderes.
Schönen Tag allen Lesern – bei uns grau mit Dauernieselregen. Ricarda :-X -
Das ist ja erschreckend! Und wohl sehr unmotivierend für die eigene Arbeit.
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Dieses Verhalten ist nach der Kindergartenzeit ja nicht einfach vorbei. – Drei Jahre lang habe ich jede Woche erlebt, dass keine der "Maßnahmen" zur Sanktionierung in der Grundschule funktioniert hat.
Uns vier Mediatorinnen wurde untersagt, uns "einzumischen"…
Soweit ein Beispiel dafür, wie Theorie das ist, was in der Praxis nicht funktioniert. :-X -
Diese Zustände müssen entsetzen! Sie waren aber schon länger vorauszusehen. All diese so solzialisierten Kinder befinden sich nunmal in einer Demokratie im normalen Kreislauf.
Kinder auszugrenzen war auch für mich immer ein NO GO. Dabei sollte jedoch nicht vergessen werden, dass es zum Schneeball werden kann, wenn Eltern und Institutionen nicht in Hab Acht-Stellung und fähig und in der Lage sind entsprechend und deutlich zu reagieren. Sind sie jedoch im Zwiespalt zwischen Reaktion und Bedrohung ist das alles andere spaßig. So greift das Elend um sich, weil sich nur wenige trauen dem etwas entgegen zu setzen.
Es drängt sich so langsam der Eindruck auf, dass die Demokratie ihr eigenes Opfer werden könnte. Wie lange ist es her?
Etwas O.T. aber nicht ganz unpassend wie ich finde
Selbst Richter derer schleichen sich mehr und mehr ein.
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"Im konkreten Fall bin ich jedenfalls rigoros" SusiSoho
Wie soll das denn z.B. bei Grundschülern mit Eltern, die mit der rechten Szene sympatisieren, konkret aussehen ? Willst du als Privatperson die Schulpflicht aushebeln ?
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Ausgrenzung kann, gerade bei Kindern, kein Weg sein. Wie gesagt, noch weniger, wenn das Verhalten derer entspricht, die die Mehrheit nicht will. Das hat nichts mit rigoros zu tun. Sorry, eher bezeichne ich als Dummheit – nochmals – sorry.
@klunki, ja, doch ich glaube, dass das Jugendamt keine Handhabe hat. Demokratie lässt auch unliebsame Gesinnung zu. Lernen wir doch gerade wieder.
GeSa
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Auch die frühzeitige Einbindung des Jugendamtes
ist dringend erforderlich !!! -
MEINE Haltung ist eindeutig: nach zwei, drei Auffälligkeiten und Rücksprache mit uneinsichtigen Eltern, Kündigung des Betreuungsvertrages.
Eindeutig und kontraproduktiv! Eine Ausgrenzung kann nur die entsprechende Gesinnung verfestigen! Sicher das Letzte was die Allgemeinheit will.
In dem Link steht die richtige Vorgehensweise:
"Nicht jedes Kind, das ein Hakenkreuz malt, stammt aus einem Nazi-Haushalt", sagt auch Forscherin Lehnert. Doch wenn es sich um verbotene Symbole handelt, müssten Erzieherinnen und Erzieher handeln. "Sie sollten Kinder zum Beispiel auf so eine Zeichnung ansprechen, um herauszufinden, was dahinter steckt."Dann könnten sie kindgerecht erklären, wofür das Symbol steht und warum es problematisch ist. Und sie müssten das Gespräch mit den Eltern suchen und sensibel nachfragen, warum ihr Kind Hakenkreuze malt.
Dazu Eltern einbinden, die ihre Kinder "aufklären", dass es sich um eine Gesinnung handelt, die niemand unterstützen sollte. Hat auch das Vorteil Kinder früh an Politik, natürlich alles kindgerecht, heranzuführen.
Deine Maßnahme, Susisoho, ist leider nicht besser als die, die aus dieser Szene vorgelebt werden – Ausgrenzung. Bei Kindern, die nicht alles verstehen können, in meinen Augen, ein großer Fehler!
GeSa
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