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@GSaremba61 , was mich definitiv zum
brächte, käme diese irrlichternde, beflügelte Partei mit auf die Regierungsbank. Dann richtete sich meine Enttäuschung allerdings vornehmlich gegen deren Wähler, die ihr dazu verhalfen.
Ansonsten kann ich deiner Demokratie-Darstellung zustimmen.
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Wo mehr als ein Wunsch und mehr als ein Entscheider @Wattfrau und das ist in der Demokratie so, ist das Ergebnis immer ein Kompromiss. Daher ist für mich Demokratie Kompromiss. Wenn jeder auf dem eigenen Geschehen/Gedanken/Wunsch/Vorstellung beharren würde gäbe es keine Demokratie.
@Paesi – Danke, hatte ich nicht gehört. Ich schmunzle dabei, denn eine Chance muss jeder selber erkennen und nutzen und ist dann noch von vielem abhängig. Die Möglichkeit kann man versprechen, denn die besteht schon lange.
@rooikat – na dann weiß die Politik doch sehr genau mit dem Begriff umzugehen

GeSa
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Auch Herrn Merz hörte ich heute Morgen schon in einer „Programmbesprechung“. Machte den Eindruck als hätte er gut mitgemacht. Was da wohl so für, unbedingt einzuhaltende, Zunkunftskompromissversprechen gelaufen sind?
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Eben gerade wieder gehört .. mit diesem Programm ist alles und nichts möglich. Vage, unklar usw. Und dafür brauchen die so lange? Aber sie „versprechen“ ja nix was sie nicht halten können. So können sie also in betonter Harmonie und ganz relaxed in die neue Legislatur gehen. Vieles könnte aber nichts muss.
So geht sie, die Politik der Kompromisse.
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@rooikat,
demnach (1. und2.) könnte ein Versprechen auch einfach nur ein Versprechen (gewesen) sein.

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den Begriff las ich in diesem Zusammenhang: Kanzlerkandidat Laschet sagte bei der Vorstellung des Programms: „Jede und jeder muss sich etwas aufbauen können.“ Das sei das Aufstiegsversprechen, für das die Union stehe.
Im Programm: 6. Neues Aufstiegsversprechen – für Deutschland als Chancen- und Familien
Was ich lediglich sagen wollte, das Wort „versprechen“ wird von der/den Partei(en) selbst immer wieder erwähnt. Dadurch ist es nicht verwunderlich, wenn Bürger entsprechend der Erfüllung (oder nicht) einschätzen.
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Demokratie ist kein Kompromiss! In Koalitionen machen Parteien Kompromisse. Das ist ein gewaltiger
Unterschied.
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@Paesi bist Du sicher, dass der Bezug den Du erkennst der politische Bezug ist. Andererseits wäre ja „dumm“ nicht die Begriffe zu nennen, die der Wähler hören will

Doch zum Bezug – was wurde versprochen – bezieht sich für mich auf das Finanzministerium, dem Söder nicht so ganz glaubt, dass das Geld da ist, das versprochen wird. Daher eben auch der Kassensturz, denn nur durch den kann man erkennen
Nachtrag: Schon an dieser Formulierung von Söder ist erkennbar – wir haben etwas vor. Das steht in unserem Programm. Was machbar ist müssen wir noch überprüfen. Also alles andere als ein Versprechen!
„Aufstiegsversprechen“ – hat die Politik diesen Begriff geprägt? Ich erinnere mich eher, den Begriff, wie bei Dir, immer nur in Anführungsstrichen gelesen zu haben. Tatsächlich sagte doch die Politik:
Bildung schaffe die Voraussetzung für Einstieg in Arbeit und für Aufstieg durch Arbeit für jeden, egal aus welchem Elternhaus er komme.
Daraus wurde dann ein „Aufstiegsversprechen“, ich denke von einem findigen Journalisten.
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ich nehme schon an, dass Wahlversprechungen gemacht werden, vor allem da es selbst so genannt wird. CSU-Chef Markus: „Wir wollen nach der Wahl dazu eine Art Kassensturz machen, um zu sehen, was wurde versprochen, deckt sich das mit dem, was vorhanden ist.“
Auch das Wort „Aufstiegsversprechen“ wurde geäußert.
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@seestern47 – vielleicht ein Programm, das nicht umhaut, doch die hier zu lesenden Klagen der Nichteinhaltung zu umgehen?


Natürlich ist es unmöglich in Koalitionen die Wahlversprechen einzelner Parteien einzuhalten – wenn ich mich richtig erinnere ist Demokratie eben auch Kompromiss. Dazu was heute richtig sein kann – kann morgen völlig falsch sein, denn schließlich dreht sich die Welt weiter und auch das macht es unmöglich immer umzusetzen, was – und wer will das Gegenteil beweisen – man im besten Sinne umsetzen wollte.
Gleichgültig, ich bin einfach nur froh, dass der deutsche Michel wieder zum Meckern gefunden hat. Was wäre es sonst für ein Leben?

Tja, dann bleibt da noch die Frage, ob ein Wahlprogramm überhaupt ein Versprechen ist oder nur eine Darstellung, wie man die Zukunft gestalten möchte. Ich tendiere zur Darstellung, darum kann mich auch niemand enttäuschen. Allerdings kann ich hinschauen, Veränderungen in Wirtschaft und Weltgeschehen sehen und damit erkennen, weshalb Umsetzungen nicht möglich sind.
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