Man könnte ja wieder – wie bei den ersten zwei, drei demokratischen Wahlen im Nachkriegswestdeutschland – auf akustische Parteienwerbung zurück kommen. Ich kann mich noch erinnern, wie wir spielenden Kinder gespannt lauschten, wenn so ein Auto mit Lautsprecher auf dem Dach durch unsere Straße fuhr und komische Nachrichten von sich gab.
Das wäre vielleicht billiger, als die Papiervergeudung und könnte im Zeitalter der Leseschwäche unserer deutschen Schüler (und deren Eltern?) vielleicht auch mehr Leute animieren, zur Wahl zu gehen. Obwohl ich glaube, dass für die meisten schon längst zuvor fest steht, ob sie wählen und wen.
Natürlich Quatsch, oder? Eigentlich will ich sagen, dass Medien wie Presse, Fernsehen, Radio als Informationsquellen ausreichen, wenn man sie denn nicht nur einseitig konsumiert.