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  • Verstümmelt und verstört zurück aus dem Urlaub

     Mondin antwortete vor 1 Jahr, 5 Monate 5 Teilnehmer · 9 Beiträge
  • Madame.C

    Teilnehmer
    5. August 2019 um 21:13

    – Die entsetzliche Lücke in der Integration

    In Deutschland sind bis zu 50.000 Mädchen gefährdet, Opfer von Genitalverstümmelung zu werden. Besonders groß ist Gefahr während der Ferien, wenn die Mädchen für die Verstümmelung in die Herkunftsländer der Eltern gebracht werden.

    Die gefährdeten Kinder haben aber gerade in Zeiten hitziger Integrationsdebatten kaum eine Chance auf ernsthafte Präventionsbemühungen seitens der Politik: Vielmehr propagieren Politiker aller Fraktionen, die Täter sollten durch „Aufklärung und Information“ zu einer Abkehr von der Verstümmelungspraxis bewegt werden. Diese Idee ist allerdings längst durch empirische Fakten widerlegt:

    Den Tätern ist bekannt, dass die Verstümmelung in Europa strafbar ist. Sie weichen gerade deshalb für die Taten ins Ausland aus.
    Trotz des eindeutigen rechtsstaatlichen Rahmens unserer Gesellschaft ist diese Misshandlung an schutzbedürftigen Kindern „vor unserer Haustür“ möglich:

    Wegen der fehlgeleiteten Präventionsansätze ist es denkbar unwahrscheinlich, dass Täter und Anstifter überführt werden – in Deutschland hat es trotz der hohen Opferzahlen bislang keine Anklage gegeben.

    Die TaskForce bekräftigt daher ihre Forderungen nach einer Untersuchungspflicht in Kombination mit einer ärztlichen Meldpflicht (für bereits erfolgte als auch für bevorstehende Genitalverstümmelungen) sowie nach kollektiven familienrechtlichen Maßnahmen zum Schutz der Mädchen vor der Verstümmelung im Herkunftsland der Eltern.

    https://www.sosfgm.org/2011/01/11/genitalverstummelung-in-deutschland-hochste-gefahrdung-in-nrw/

    Nach einer 2017 vom Bundesfamilienministerium vorgelegten Studie leben in Deutschland geschätzt 50.000 genitalverstümmelte Frauen. Zwischen 1500 und 5700 in Deutschland lebende Mädchen sind akut davon bedroht, beschnitten zu werden. Die fünf Hauptherkunftsländer, aus denen die meisten der in Deutschland betroffenen Frauen und Mädchen stammen, sind Eritrea, Irak, Somalia, Ägypten und Äthiopien.

    In den Integrationskursen wird das Thema jedoch nicht behandelt, wie die Bundesregierung auf Anfrage mitteilte. Diese Kurse dienten der Vermittlung von ausreichenden Deutschkenntnissen und von Kenntnissen der Rechtsordnung, der Geschichte und der Kultur in Deutschland. „Die konkrete Aufklärung über weibliche Genitalverstümmelung ist kein expliziter inhaltlicher Bestandteil des Integrationskurses als Erstintegrationsangebot.“

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article192257029/Beschneidung-Maedchen-in-den-Ferien-verstuemmelt.html

  • SusiSoho

    Teilnehmer
    7. August 2019 um 11:13

    Die weibliche Beschneidung hat keine religiösen Beweggründe, anders als die Beschneidung von Jungen, die übrigens in Deutschland erlaubt ist.

    Die Genitalverstümmelung findet meist im Kindesalter statt, so daß bei Integrationskursen zwar darüber gesprochen wird, die Mädchen aber erst mal nichts darüber erfahren. Die Frauen/Männer müssen aber über die Strafbarkeit solchen Handelns informiert werden, und das in aller Deutlichkeit.

    Inzwischen gibt es zahlreiche NGOs und auch Privatleute, die sich in afrikanischen Ländern für ein Verbot einsetzen. So ist sie bereits in 24 Ländern Afrikas verboten!

  • SusiSoho

    Teilnehmer
    7. August 2019 um 11:14

    https://www.frauenrechte.de/unsere-arbeit/themen/weibliche-genitalverstuemmelung/unser-engagement/aktivitaeten/genitalverstuemmelung-in-afrika

    Tisnet, hier findest Du die afrikanischen Länder, in denen die Genitalverstümmelung noch nicht verboten ist.

  • Madame.C

    Teilnehmer
    7. August 2019 um 12:07

    Was mir auffällt – sich über die schmerzhafte Hodenbeschneidung von Ferkeln öffentlich zu empören fällt den Menschen leichter.

  • Madame.C

    Teilnehmer
    7. August 2019 um 15:23

    "Also Madame, du ziehst ja mit den Ferkeln und den Hoden merkwürdige Vergleiche! Klar regen sich die Leute hier darüber auf, das ist eine Sache, die vor der "Haustür" passiert. Die Verstümmelung der Mädchen passiert auf fremden Terrain, weit weg. Und für uns weitgehend geheim."

    Geschieht nicht nur auf "fremden Terrain" @Tisnet, sondern sogar geheim auch in Deuschland. Wenn Ehen untereinander geschlossen werden sollen, wird die Frau kurz vor der Eheschließung noch beschnitten, "um rein und sauber" zu sein. Das wird nicht so viele betreffen wie die tausenden Mädchen, die ja nicht "auf fremden Terrain" bleiben, die aus den Ferien zurückkommen mit ihrer Familie, sondern danach unter uns leben, verstümmelt und verstört für ihr ganzes Leben. Integriert!

    Die kleinen Mädchen fiebern ja sogar freudig ihrer Beschneidung entgegen, weil man ihnen ein Fest, ein schönes Kleid, Geschenke und das "endlich eine reine Frau zu sein" verspricht. Die das Grauen selber durchlitten haben, schweigen oder verharmlosen es meist.

    Kastrierte Ferkel und geschredderte Küken fristen nur ein sehr kurzes Leben – und aus ethischer Sicht für unseren Fleischgenuss.

    Also – die männlichen Küken, die männlichen Schweine haben mehr "Lobbyisten" als ausländische kleine Mädchen.

    @Tisnet, fühl Dich nicht angegrffen. Du befindest Dich ja noch am ehesten von uns an einer Stelle der Aufklärung.

  • Mondin

    Teilnehmer
    8. August 2019 um 12:55

    Danke für den Link.
    Mondin

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