Startseite Foren Koch-Forum Überhöhte Pestizidwerte in Paprikas aus Spanien nachgewiesen

  • Überhöhte Pestizidwerte in Paprikas aus Spanien nachgewiesen

    Von Genuss am 2. Juni 2026 um 10:58

    Finger weg von dem MÜLL

    Rumänische Behörden haben den Nachweis überhöhter Pestizidwerte in aus Spanien importierten Paprikas gemeldet, dies berichtet Hortoinfo.es unter Berufung auf Dokumente der Europäischen Kommission vom 28. Mai.

    Den Dokumenten zufolge ergaben Analysen, die im Rahmen einer amtlichen Marktkontrolle an spanischen Paprikas durchgeführt wurden, das Vorhandensein des systemischen Insektizids Acetamiprid in einer Konzentration von 0,25 ± 0,13 mg/kg (ppm), während der zulässige Höchstgehalt (MRL) auf 0,09 mg/kg (ppm) festgesetzt ist.

    Angesichts dieser Sachlage wurde eine entsprechende Meldung veröffentlicht, um alle Beteiligten der Vertriebskette zu warnen, es wird nämlich davon ausgegangen, dass die betroffenen Produkte bereits von Verbrauchern erworben wurden, da in den Supermarktregalen keine Bestände mehr vorhanden sind.

    Quelle: https://hortoinfo.es/detectada-una-excesiva-presencia-de-pesticidas-en-pimientos-procedentes-de-espana/

    realo antwortete vor 1 Woche, 5 Tagen 4 Mitglieder · 8 Antworten
  • 8 Antworten
  • realo

    Mitglied
    4. Juni 2026 um 13:26

    So geht es dem rumänischen Bauer und das ist völlig in Ordnung. Deshalb höre ich ja die Flöhe husten, wenn es heißt die hübschen Früchte (Paprika) aus dem Ausland (Spanien) sind mit Pestiziden belastet. Man soll die einheimischen Früchte (Paprika) vom rumänischen Bauern kaufen, vielleicht nicht so schön aber stark mit Geschmack. In Rumänien hat der Bio-Stand vom einheimischen Bauern wahrscheinlich nicht so einen guten Ruf, gegenüber den tollen Früchten aus Spanien. Hier in Bayern erlebe ich auf dem Wochenmarkt, die längsten Schlangen sind am Bio-Stand, um ein Vielfaches teurer als konventionell. Da hat eine Warnung vor Pestiziden wenig Sinn, die spanischen Paprika kauft sowieso kaum jemand, in Deutschland wird das Meiste vom einheimischen Bio-Bauern gekauft, egal was es kostet.

  • Marius

    Mitglied
    3. Juni 2026 um 15:03

    Wenn das so ist, realo, dann begrüße ich das, ich war schon lange nicht mehr in Rumänien und bin nicht mit der Situation aktuell vertraut. Aber mit einem Bauern konnte man sich schon immer am Marktplatz über den Preis verständigen, dafür kriegt man lokale Frische, egal wie krumm gewachsen, so wie es die Natur gewollt hat eben, und der Geschmack ist unverwechselbar. Und er hat was verkauft. Win-Win 🙂

  • realo

    Mitglied
    3. Juni 2026 um 14:36

    Genau deshalb wäre es nachvollziehbar, dass die hübschen Früchte aus dem Ausland mit Pestiziden belastet sind und die einheimischen nicht. Es ist doch bei uns auch so, die Früchte aus Spanien sind billiger als die einheimischen vom Bodensee. Nun vermarktet sich der einheimische Biobauer bei uns auf dem Wochenmarkt noch besser als alle Anderen, wir können uns das leisten, Rumänin ist zwar inzwischen EU aber nicht das reichste Land Europas. ‚Kauft nicht die bösen Früchte aus Spanien, kauft unsere einheimischen guten Früchte‘, heißt es in Rumänien.

  • Marius

    Mitglied
    2. Juni 2026 um 17:52

    realo, das Problem in Rumänien ist die Vermarktung, ich war vor Ort auf dem Markt. Die Leute kaufen immer seltener die lokale Ware vom Bauern, sondern die schöne, gleichaussehende aus dem Ausland, auch wenn sie nach nichts schmeckt. Man ist eben „in“, auch wenn der Geschmack auf der Strecke bleibt und die autochtone Küche verschwindet, bis die wieder lernen, dass das von Zuhause doch am besten ist.

  • realo

    Mitglied
    2. Juni 2026 um 15:18

    Wenn rumänische Behörden spanische Paprika madig machen, dann soll wohl der rumänische Binnenmarkt angekurbelt werden. Das wäre gerade so, als ob Bodenseebehörden französische Äpfel madig machen würden, damit sich die Bodenseeäpfel besser verkaufen. Mit Pestiziden sind ja die Früchte im konventionellen Anbau bei dem Einen genauso wie bei dem Anderen behandelt, deshalb waschen vor dem Verzehr.

  • Marius

    Mitglied
    2. Juni 2026 um 12:49

    Ja, wahrscheinlich würden dies unsere Gesundheitsbehörden mit der Verniedlichung dass das ein „gesünderes Capsaicin“ wäre, abtun, völlig ungefährlich, bringt nur das Blut in Wallung, also gut gegen Arteriosklerose. 😇 Denen traue ich alles zu.

  • Genuss

    Mitglied
    2. Juni 2026 um 11:36

    Hallo @Fagus wir haben in Deutschland im Lebensmittelbereich ein Tetrapol oder auch Quadrupol genannt (4 Anbieter) diese „Steuercow“ wird gehegt und gepflegt, da schaut man schon öfters weg…

  • Fagus

    Mitglied
    2. Juni 2026 um 11:21

    … und was melden unsere, und andere westeuropäischen Behörden ?😞

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