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  • Töchter einer neuen Zeit von Carmen Korn

     Wattfrau antwortete vor 2 Monate, 3 Wochen 4 Teilnehmer · 11 Beiträge
  • seestern47

    Teilnehmer
    15. Mai 2019 um 8:26

    Wer hat es schon gelesen? Habe mit Band 1 begonnen.

    Inhalt
    1919-1948 in Hamburg: Die Lebenswege 4 junger Frauen aus verschiedenen sozialen Milieus, privates Glück und Leid, geprägt von den politischen Ereignissen, stehen im Mittelpunkt der detailreich und historisch genau dargestellten Handlung. 1. Teil einer Trilogie um das gesamte 20. Jahrhundert.

    Es liest sich leicht und flüssig, was nicht heißt, dass es seicht ist. Im Gegenteil. Deutsche Geschichte erzählt an 4 zauberhaften Frauen…

  • hibiscus

    Teilnehmer
    15. Mai 2019 um 10:29

    Ich habe alle drei Bände sehr gerne gelesen, wobei ich den zweiten Band ("Zeiten des Aufbruchs") etwas schwach fand, weil es darin viele Aneinanderreihungen von den damaligen Begebenheiten ab 1949 gibt.

    Vor kurzem gab es in meiner Kleinstadt eine Lesung von Carmen Korn, zu der ich gern hingegangen wäre. Leider war ich an dem Tag gerade in Hamburg… :-X
    Nächste Woche liest Ulrike Renk, auch eine Schriftstellerin, die leicht und flüssig schreibt ("Lied der Störche").
    Zur Entspannung mag ich solche Bücher. :-B

    hibiscus

  • seestern47

    Teilnehmer
    16. Mai 2019 um 10:18

    Danke für Deine Meinung. Ich werde wohl auch alle 3 Bände lesen. Bin schon gespannt. Ulrike Renk kenne ich noch nicht. Werde ich gleich mal googeln.
    Hab einen schönen Tag!

  • seestern47

    Teilnehmer
    11. Juni 2019 um 14:41

    Ich bin jetzt bei Band 2. – die Nachkriegsjahre bis 1969, aber erst bei S. 172… 🙂

  • Constantia

    Teilnehmer
    6. August 2020 um 7:30

    Ich wusste es doch, die Triologie war in “unserem” Literatur-Forum schon mal Thema (Mai 2019). Irgendwie war es aber nicht auf meiner Liste. Nun lag an einer Stelle, an der man so schnell und problemlos Bücher ablegen oder auch mitnehmen kann, der Band 2 “Zeit des Aufbruchs”. Heute werde ich es dort wieder ablegen, gelesen natürlich. Auf mich ist der Funke nicht übergesprungen. Da werde ich kein Geld für die beiden Bände 1 und 3 ausgeben. Vielleicht wenn sie irgendwo so kostenfrei liegen und rufen “Lies mich!” Aber wohl eher nicht.

    Ich schicke mal voraus, Hamburg habe ich 1958 und nach 1989 oft besucht. Es gibt auch ein verwandtschaftliches Familienschicksal. Hatte also Bilder vor Augen. Aber die in dem Buch handelnden Personen blieben mir fremd, berührten mich nicht – oder zumindest nur ein oder zwei Mal. Vielleicht wäre die Hörbuch-Ausgabe emotionaler für mich gewesen? Oder es ist doch so ein Ost-West-Ding? Diese Frage versuche ich für mich immer auszuschließen.

    Am Spannensten war dann noch der Stadtplan am Ende des Buches Grinning.

    @seestern47 : Hast Du alle drei Bände gelesen und wie ist Dein Fazit gewesen, wenn Du Dich noch erinnerst?

    Allen schöne Stunden mit oder ohne Buch

    Constantia BooksGrinning

    • Dieser Beitrag wurde vor 2 Monate, 3 Wochen von  Constantia bearbeitet.
    • Dieser Beitrag wurde vor 2 Monate, 3 Wochen von  Constantia bearbeitet.
  • seestern47

    Teilnehmer
    6. August 2020 um 8:00

    Guten Morgen,

    ja, ich habe alle Bände gelesen 🙂

    Natürlich sind die Figuren stereotyp und besitzen keine wirkliche Tiefe und sprachlich sind die Bücher auch keine Herausforderung, aber das Thema “Deutsche Geschichte” und “Freundschaft” finde ich wunderbar erzählt. Und natürlich kenne ich auch Hamburg gut, so dass der Bezug immer deutlich war. Ich mochte diese Trilogie. Und ich habe auch eine Lieblingsfigur. Errätst Du welche, liebe @Constantia ?

    LG Blossom

  • Constantia

    Teilnehmer
    6. August 2020 um 8:07

    Ich vermute eine Verbindung zur Buchhandlung Grinning. Davon habe ich auch zeitweise geträumt.

    Ansonsten hast Du es auf den Punkt gebracht. Danke für Deine Rückmeldung.

    Constantia

  • seestern47

    Teilnehmer
    6. August 2020 um 8:14

    Du hast ein sehr gutes Gespür, liebe Constantia. 😉 Ich mochte übrigens auch sehr die Titelbilder:

  • Constantia

    Teilnehmer
    6. August 2020 um 8:37

    Inzwischen ist mir auch bewusst geworden, wo dieser Ost-West-Unterschied liegt. Ich habe beim Lesen oft überlegt, wie war das bei uns. Da ja die Kapitel mit einer Jahreszahl verbunden sind kreiselten dann meine Mitarbeiter im Oberstübchen. Hatten wir da auch schon einen Kühlschrank oder war es noch der Eismann? Oder: Ich kann mich nicht erinnern, dass in meiner Kindheit irgendwie Homosexualität ein Thema oder verschwiegenes Thema gewesen wäre. Da lebten zwei Männer oder Frauen zusammen aus Wohnungsmangel oder familiären Problemen. Punkt. Manchmal hat das Schweigen auch etwas Selbstverständliches, es war eben so. Vielleicht auch eine Besonderheit des Umgangs meiner Familie.

    Und manchmal sind es so ganz kleine Kleinigkeiten. Wenn am Ende des Buches (1969) in einem Gespräch “Alles gut.” geschrieben steht , klingeln bei mir irgendwelche Glocken. Das ist eine Redewendung der vergangenen Jahre, zugegebenermaßen eine, die mich nervt Grinning.

    Die einzelnen Geschichten hätten sich jeweils für ein eigenes Buch geeignet, finde ich.

    Jetzt aber genug.

    Constantia

    • Dieser Beitrag wurde vor 2 Monate, 3 Wochen von  Constantia bearbeitet.
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  • seestern47

    Teilnehmer
    6. August 2020 um 10:50

    Wahrscheinlich hast Du recht, liebe Constantia. Aus dieser Perspektive habe ich die Bücher noch nie betrachtet. Guter Gedanke. Ja, an den wenigen Beispielen merkt man, dass es eine West-Deutsche Autorin ist, wobei in Bd.3 auch Ostdeutschland eine wichtige Rolle erhält…

    Übrigens hat mir Bd.1 am besten gefallen…

    Vielleicht bekommst Du die Bücher in der Bücherei. Ich bin mir da fast sicher… 😉

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