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Thema des Monats: Wohin mit unseren Ängsten?
Von Redaktion am 15. April 2026 um 10:07Vieles in unserer Welt macht unsicher und lässt Sorgen wachsen. Kein Wunder also, dass Ängste für viele zu ständigen Begleitern werden. Wie gehen Sie damit um? Teilen Sie Ihre Gedanken und Erfahrungen mit der Community.
Viele Grüße aus der Redaktion
realo antwortete vor 2 Wochen, 2 Tagen 5 Mitglieder · 7 Antworten -
7 Antworten
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Die Angst vor dem Tod ist sozusagen angeboren, sie schützt auch in vielen Situationen vor halsbrecherischen Aktionen, aber man kann sich diese Angst abtrainieren. Das führt dann bei Red Bull Aktionen zu Todesfällen oder im normalen Alltag schützt es vor krankhaften Ängsten, wenn sie völlig unsinnig sind. Die Angst vor Russen ist in Deutschland künstlich erzeugt, wenn einer Angst haben sollte, dann die Ukrainer. Im kalten Krieg hatten wir Angst vor einem Atomschlag, die Angst war begründet, das war in meiner Jugend, da hatte ich auch noch Angst vor dem Tod.
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Ja realo, wer Angst vor dem Tod hat, stirbt jeden Tag. Wer keine hat, dann nur einmal.
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Das Gute an einer Angsterkrankung ist, man lernt beim Heilen mit Ängsten umzugehen und so sind die meisten der Ängste kein Problem mehr, auch nicht die Angst vor dem Tod. Das ist sehr hilfreich, wenn Angst mit Kriegsbedrohung gemacht wird, mich lässt es gelassen bleiben, dann sterbe ich halt.
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Einen Menschen der völlig angstfrei ist, ist krank und lebt sehr gefährlich, denn Angst ist eine gesunde Reaktion als Warnung.
Seit Rumänien mutmaßlich von einer russischen Drohne getroffen wurde, spüre ich schon ein ziemliches Unbehagen in meinem Bauch, das sich schon im Jahr 22 mal meldete.
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Ich habe gerade eine schöne Definition von Angst gefunden:
A = Annahme
N = negative
G = Gedanken
S = sind
T = Tatsachen Grüße von der angstfreien Kanny, die Bedrohungen aber erkennt 🤨
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Da ich mal unter generalisierter Angststörung litt, weiß ich ein Lied von Ängsten zu singen, nicht so sehr global als viel mehr innerlich. Heute habe ich das Meiste bewältigt, und zwar mit Konfrontation. Wenn man Ängste verdrängt werden sie größer, also macht es Sinn, sie sich bewusst zu machen und zu artikulieren. Ausgesprochene Ängste sind nur noch halb so schlimm, denn den meisten unserer Ängste liegt keine reale Bedrohung zugrunde, sondern wir projizieren einen inneren Konflikt auf diese Phobien und haben dann Angst vor etwas. Angst vor Russen oder Chinesen z.B. ist keine reale Bedrohung, sie tun uns nichts, aber die Stimmung ist so etabliert, damit Ängste entstehen. Genauso tun Spinnen nichts, aber die Suggestion ist stark und die Angst bei vielen auch. Man hört ja bei Extremsportlern oft, sie haben keine Angst aber Respekt vor dem was sie gefährliches tun, demnach ist Angst etwas Lähmendes, nicht Hilfreich im Leben, wenn man seinen Schweinehund überwinden will.
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