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Terroranschlag in Hanau
Von seestern47 am 20. Februar 2020 um 10:14Die Generalbundesanwaltschaft ermittelt nach der Gewalttat in Hanau laut dem hessischen Innenminister Beuth wegen Terrorverdachts. Nach jetzigen Erkenntnissen sei ein rassistisches Motiv gegeben.
Schlimm ist das, einfach nur schlimm….!
GSaremba61 antwortete vor 5 Jahre, 10 Monaten 15 Mitglieder · 86 Antworten -
86 Antworten
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….denn je nachdem, wie ich es sehe und auslebe, berühre, verletze ich u.U. die der anderen.
Das hat dann nichts mehr mit Menschenwürde und Meinungsfreiheit zu tun sondern, für mich eindeutig, mit schlechtem Benehmen bis hin zu Verbrechen.
GeSa
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Ist das ICH absolut??
Was hat das ICH mit der Menschenwürde und Meinungsfreiheit zu tun? Für mich nichts!
Einen Satz rausziehen ergibt meist wenig Sinn. Ich sprach von den Begriffen im Zusammenhang von Generalverdacht und nicht von Egoismus.
GeSa
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Nicht alle, die Waffen zuhause "lagern", sind auch Sportschützen. Wer sich eine Waffe zulegen will, findet auch einen (illegalen) Weg, selbst ohne Waffenerlaubnis!
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Das war ein analytischer Volltreffer, danke fürs Einstellen GeSa!
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Das wäre wichtig wenn ich mir diesen Artikel zu Gemüte führe wird mir nur schlecht:
Auszüge:
Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten viele Bürgerliche ihre Lektion gelernt: Nie wieder eine Koalition mit den völkischen Rechten. Höchste Zeit, sie daran zu erinnern.
Keine Frage, aktualisierende Vergleiche verbieten sich, denn in Deutschland herrschen keine Weimarer Verhältnisse. Dennoch lässt sich gerade in den neuen Bundesländern ein ungebrochenes Verlangen nach dem zeitlos Konservativen beobachten, eine mitunter militante Sehnsucht nach Stabilität jenseits einer aufgewühlten, verwirrend komplexen Gegenwart. Das ist Nährstoff für die Rechten. Während andere von "blühenden Landschaften" schwärmten, hatten sie früh erkannt, welche Phantomschmerzen nach dem Untergang des Sozialismus entstehen würden und wie gut sich diese politisch ausbeuten lassen. Deshalb versuchen Rechte mit allen Mitteln den Brückenschlag ins christdemokratische Lager in der Hoffnung, dass die Konservativen jene Lektion vergessen, die sie sich nach 1945 selbst erteilt hatten: die kristallklare und unmissverständliche Abgrenzung nach rechts.Die geistigen Frontleute der AfD sind pedantische Buchhalter; brav schreiben sie ihre Ideen auf und stellen sie artig ins Netz. Ihr Weltbild ist von aggressiver Klarheit, und wie von Thomas Mann beschrieben dient die ungefragte Betonung des "Bürgerlichen" nur als Flecktarn für ein revolutionäres Projekt. Dieses Projekt findet seinen Niederschlag in drei Formeln, und sie lauten: "Die Wende vollenden". "Nie zweimal in denselben Fluss!" Und: Deutschland ist die "DDR 2.0".Das klingt bizarr, denn was soll die Bundesrepublik mit einer Diktatur gemein haben? Tatsächlich ist der Vergleich für die AfD zwingend, denn in ihren Augen handelt es sich beim wiedervereinigten Deutschland nicht um das echte und wahre Deutschland, sondern nur um ein unechtes, eine Art Scheindeutschland, kurz: um die nach Osten ausgedehnte und aus dem Universalbaukasten der Siegermächte zusammengeschraubte alte Bundesrepublik. Hinzu kommt, dass BRD und DDR aus rechter Sicht eine gemeinsame Herkunft teilen, denn die beiden sind Ausgeburten einer verfehlten Moderne, die sich im frühen 20. Jahrhundert in die feindlichen Zwillinge Kapitalismus und Kommunismus aufgespalten und bis aufs Messer bekämpft hatten. Nach dem Ende des Nationalsozialismus, dieses "Vogelschisses in über tausend Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte" (Alexander Gauland), nahmen die Weltmächte Deutschland als Geisel und verhinderten die Rückkehr ins Eigene der "selbstbewussten Nation".
Anstatt 1989 die Gunst der Stunde zu nutzen, anstatt die trostlos herunterdemokratisierte Westgesellschaft durch eine urdeutsche Rang- und Volksgemeinschaft abzulösen, exportierten die Eliten den undeutschen Status quo. So kamen die Freigelassenen der DDR vom Regen in die Traufe. Sie hatten auf eine neue deutsche Volksgemeinschaft gehofft und stattdessen eine "links-grün versiffte" Westgesellschaft bekommen. Zweimal mussten die letzten Deutschen in denselben Fluss steigen, in den Fluss der verabscheuten Moderne. Wie lautet der Titel eines Interviewbuches von Björn Höcke? Nie zweimal in denselben Fluss.
Wenn nicht alles täuscht, dann zerlegen sich unter dem Druck der Globalisierung nach den sozialdemokratischen nun auch die konservativen Parteien. In der Stunde der Entscheidung kann es ihnen nicht schaden, noch einmal Thomas Mann zu lesen und sich zu fragen, wer ihr Bündnispartner ist und wer ihr Gegner.
Soviel zu den Verharmlosungen – wer das Grauen mag – hier das Ganzehttp://www.zeit.de/2020/08/neue-rechte-konservative-koalition-zweiter-weltkrieg/seite-2
GeSa -
Ich kann lesen + verstehen, daran solltest du längst keine Zweifel mehr haben.
Wer im Zusammenhang mit möglichem Prozeßausgang für den Hanauer Täter einen völlig anders gelagerten Fall des Amokfahrers – ohne rassistische Motivation! – als Vergleich heranzieht, versucht hier das, was die AfD dazu vorträgt, zu unterstützen.
Deren Rechtfertigungs- und Abwehrversuche der vergangenen Tage sind hinreichend bekannt. -
Äpfel und Birnen zu vergleichen ist ziemlich weit hergeholt – auch wenn beides Kernobssorten sind!
Du unterschlägst, wie die AfD, im Fall Hanau bewußt die Erkenntnisse der Bundesanwaltschaft, die eindeutig auf rassistische Motivation hinweisen!
Ich vergleiche jetzt auch mal Pflaumen mit Kirschen, in diesem Falle Steinobst:
Wer psychisch auffällig ist, wählt den rechten Weg.
Das wird natürlich der entsprechenden Partei und deren Sympathisanten nicht gefallen.
Na und? -
Ja GeSa, bleibt zu hoffen, dass nun auch beim letzten Verharmloser die Alarmlampe angegangen ist…
LG Cocco -
Unfassbar… immerhin – der Staatsschutz ermittelt – sie werden schneller…
@ Cocco, auf jeden Fall wird die Beschaffung von Schusswaffen aufwendiger. Wenn dann noch endlich das Darknet in den Griff genommen wird könnten die Dinge eingekreist werden.
GeSa
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Da kommen sie schon, die Trittbrettfahrer:
http://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/02/mann-bewaffnet-in-supermarkt-in-berlin-schmargendorf.htmlIn der Hoffnung, daß ihnen unter Alkoholeinfluß "die Steuerungsfähigkeit" abhanden gekommen ist, keine Strafe droht.
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