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Streiken trotz Corona: Legitim oder verantwortungslos?
sweety antwortete vor 5 Jahre, 3 Monaten 15 Mitglieder · 48 Antworten
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@rooikat
Danke für den Hinweis. Korrigiert in:
Das gilt für angestellte Mediziner- und Pfleger*innen gleichermaßen
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Klabu hat gestern folgenden Spruch gepostet. Bei diesem Video ist er mir sofort eingefallen 😉 🙂
Lächeln ist die eleganteste Art,
seinen Gegnern die Zähne zu zeigen.
(Werner Finck) -
Eigentlich tu ich das nur, wenn es angebracht ist, werter Ingo.x! …und bei diesem Thema braucht nichts geschoben zu werden, da handelt es sich um zementierte Fakten….
https://www.pflegemarkt.com/2016/06/16/alter-und-geschlecht-von-fuehrungskraeften-im-pflegemarkt/
Das sind zwar Daten von 2016 – aber inzwischen hat sich die Lage für die Frauen eher verschlechtert.
Überzeuge Dich selbst und schau nach beim Statistischen Bundesamt! Du wirst Dich wundern!
Ansonsten: Danke für den Einblick in Deine getroffene Seele! Ich hoffe, sie erholt sich wieder.
M.

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75,6 % des (gesamten) Gesundheitspersonals weiblich. Das hat selbst mich erschreckt. War ich doch der Meinung, dass der Anteil an Männern inzwischen doch schon etwas höher wäre. Wobei mich der Vergleich Ärzte*innen interessieren würde.
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Gesundheitspersonal/_inhalt.html
Ich schlage vor, dieser Prozentsatz sollte auf den BT übertragen werden.

Hier noch eine Studie Faktencheck Gesundheit der Bertelsmann Stiftung. Sicher interessant aber 112 Seiten umfassend. Hab mich also (noch?) nicht durchgearbeitet.
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Im BW hat die Unterbesetzung der Pflegeeinrichtungen (und Krankenhäuser) im grenznahen Bereich einen plausiblen Grund: Nicht nur gutes Fachpersonal wird in der Schweiz ’sehr‘ viel besser honoriert als bei uns, auch Pflege-Hilfskräfte verdienen deutlich mehr – ein Ausdruck höherer sozialer Wertschätzung als hierzulande. Das wirkt sich besonders in der Provinz aber auch durchaus bis in die größeren Städte aus… Wer für gute Arbeit gutes Geld erwartet geht in die Schweiz. Das gilt für angestellte Mediziner- und Pfleger*innen gleichermaßen.
https://www.lohncheck.ch/de/lohn/soziales/altenpfleger
Nicht umsonst ist der Pflegeberuf hauptsächlich Frauensache, jedenfalls auf der Ausführungsebene! Die immer noch fest in den Köpfen (männlicher) Entscheidungsträger verwurzelte Annahme, Pflege sei ’natürlich‘ weiblich und somit eher Hobby als Arbeit, hält die Löhne unten. In den besser bezahlten pflegefernen Bereichen der Branche überwiegen Männer.
Fakt ist: Je mehr Rendite Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen bringen müssen, desto mehr wird an den Kosten für’s Pflegepersonal gespart – sei es in Form von noch geringeren Löhnen und/oder maximal reduzierten Personalschlüsseln.
M.
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Wären Bezahlung und Arbeitsbedingungen besser, gäbe es wohl längst mehr, wenn auch noch immer nicht ausreichend, Pflegepersonal. Frühere, massenhafte Personaleinsparungen an vielen Stellen fallen immer wieder auf die Füße. Leider nicht auf die Füße der daran Beteiligten, z.B. die eines Herrn Schäuble. Leidtragende sind die, die es mit Arbeitskraft und Gesundheit auszubaden haben. Die aktuelle Zeit kaum wird jemanden überhaupt wieder motivieren in diesen Beruf zurückzukehren, bzw. ihn zu ergreifen.
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Das Problem in der Pflege ist wohl nicht unbedingt das Gehalt, sondern dass die Einrichtungen schlicht unterbesetzt sind. Würden mehr Pflegekräfte eingestellt, wären sie Heime und Krankenhäuser nicht so überlastet. Aber woher nehmen?
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