Startseite Foren Koch-Forum Spanische Lebensmittel stärker belastet als marokkanische Importe

  • Spanische Lebensmittel stärker belastet als marokkanische Importe

    Von Genuss am 17. März 2024 um 10:11

    Schaut genau hin was Ihr kauft

    Kürzlich gab es in Spanien viel Aufsehen, weil Erdbeeren aus Marokko mit Hepatitis A verseucht waren. Doch nun stellt sich heraus, dass spanisches Obst und Gemüse im Jahr 2023 weit mehr verseucht war als alles aus Marokko, dies berichtet mallorca-services.es

    Die Bauernproteste, die Anfang 2024 Europa erschütterten, machten die Frustration des Agrarsektors über die restriktiven Vorschriften und die zunehmende Einfuhr von Lebensmitteln aus Marokko deutlich. Obwohl Marokko häufig für die Qualität seiner landwirtschaftlichen Erzeugnisse kritisiert wird, zeigen Daten der Europäischen Union, dass Spanien im Jahr 2023 mehr Sicherheitswarnungen meldete als Marokko.

    Nach den Daten des Europäischen Schnellwarnsystems für Lebens- und Futtermittel (RASFF) meldete Spanien im Jahr 2023 mehr Sicherheitswarnungen als Marokko. Insgesamt meldete Spanien 130 Fälle von Problemen mit Lebensmitteln, die von Hygieneproblemen bis zu Mykotoxinen, Schwermetallen, Kohlenwasserstoffen und Pestiziden reichen.

    Von den 130 gemeldeten Vorfällen standen 23 im Zusammenhang mit Pestiziden, da diese entweder in der EU nicht zugelassen waren oder die Rückstandshöchstwerte überschritten. In 9 dieser 23 Fälle wurden die kontaminierten Lebensmittel an der Grenze aufgehalten und gelangten nicht auf den europäischen Markt.

    Die strengen Kontrollen und Maßnahmen, die die Europäische Union zur Überwachung der Lebensmittelkette innerhalb ihrer Grenzen eingeführt hat, wurden durch die Gegebenheiten in diesem Sektor veranlasst. Die hohen Zahlen für Spanien zeigen, dass die Überwachung von Lebensmitteln innerhalb der EU streng ist.

    Im Vergleich dazu liegt Spanien an siebter Stelle der Länder mit den meisten Sicherheitswarnungen. Es folgen die Türkei (343), Indien (246), Polen (220), China (189), Frankreich (155), die Niederlande (132), Spanien (130), Ägypten (126), die Vereinigten Staaten (124), Italien (121) und die Ukraine (105). Interessanterweise sind sechs der 10 Länder EU-Mitgliedstaaten und Marokko ist nicht einmal unter den Top 10.

    Die hohe Zahl der Warnmeldungen für EU-Länder lässt sich zum Teil durch die strengen Kontrollen erklären, denen Lebensmittel aus Nicht-EU-Ländern unterzogen werden müssen, bevor sie auf den europäischen Markt gelangen dürfen. Diese zusätzlichen Kontrollen können dazu führen, dass mehr Verstöße aufgedeckt werden.

    forscher antwortete vor 1 Jahr, 11 Monaten 9 Mitglieder · 41 Antworten
  • 41 Antworten
  • forscher

    Mitglied
    19. März 2024 um 15:32

    @cocco …die madigen Stellen herauszuschneiden ; …

    Freundliche Frage ;- Betreff : „herausschneiden“

    Hast du schon mal Obst zum einkochen aufgearbeitet , wie war das noch , hier nur mal die Kirsche, unter vielen anderen erwähnt , auch du, wirst diese ,-kleinen und farblich angepassten, natürlichen Bewohner , nicht so einfach finden Face With Monocle

    Zu sehen sind gleiche erst, nach dem ersten öffnen des (Weck-Glases), wenn sie im Einkochsaft obenauf schwimmen.

    Hier : Proteine kontra Pestizide

    … Saaachen gippts…

  • forscher

    Mitglied
    19. März 2024 um 14:55

    Bravo Heigi , @Heigi (18. März 2024 um 20:08 )Clap

  • Cocco

    Mitglied
    19. März 2024 um 10:27

    10:17 … i happ doch nix dagegen Calypso @Calypso 🖐🤣

  • Calypso

    Mitglied
    19. März 2024 um 10:17

    17:34 @cocco aber wenn’s doch schmeckt… Innocent

  • Heigi

    Mitglied
    18. März 2024 um 20:08

    forscher: „Und die Menschheit hat Jahrtausende überdauert, ohne diese Pestizide ,…“

    Aber nur, weil die Spezies Mensch noch nicht in dieser Menge wie heute vorkam. Ohne Pestizide wird zunächst wegen Nahrungsmangels die Menschheit dezimiert. Mit Pestiziden gerät auf Dauer die Nahrungspyramide, angefangen von den Insekten über die Vögel bis hin zum Menschen ins Wanken bis zum Erliegen. Dann ist es auch mit der Menschheit aus, weil es dann weder Pflanzen noch Tierwelt mehr gibt. Das Problem liegt in der Überbevölkerung.

  • SFath

    Mitglied
    18. März 2024 um 18:26

    @forscher, niemand spricht davon, dass sich die Menschen nur noch pflanzlich ernähren sollen!

    Es gibt aber noch viel gewichtigere Gründe, weshalb ich importiertes Obst/Gemüse meide.

    https://www.arte.tv/de/videos/113193-000-A/bittere-fruechte-ausbeutung-in-der-landwirtschaft/

  • Heigi

    Mitglied
    18. März 2024 um 18:12

    Besser Äpfel mit „Tierchen“ als solche mit Gift (s. Märchen vom Schneewittchen)! Wink

  • forscher

    Mitglied
    18. März 2024 um 18:07

    Stimmt! chere @SFath aber trotzallem , sehe ich ein riesiges Problem , was diese Änderungen betrifft. Wie soll das gehen, ohne diese sog. „Pestizide“ welche ja , gezwungener Maßen ihre Anwendung, bei solch riesigen Mengen, um die Menschheit rein pflanzlich zu ernähren, finden müssen !!

    Und die Menschheit hat Jahrtausende überdauert, ohne diese Pestizide , aber als “ variabler Allesverzehrer „, ohne gesundheits belastende CHEMIE … um jetzt wieder zum eigenlichen Thema zurück zu kehren :

    Haben wir, nicht schon längst ein Problem, welches wir aber , nur allzuoft ignorieren.

    Nun ja , noch liegen die Supermarkt-Regale brechend voll ;-

  • SFath

    Mitglied
    18. März 2024 um 18:02

    @Cocco, ich bin dann eher für Trennkost.Joy

  • Cocco

    Mitglied
    18. März 2024 um 18:00

    …SFath @SFath und Yossarian @Yossarian davon war zwar nicht die Rede, aber so a bisserl Protein als kostenlose Beigabe soll ja nicht ungesund sein…

    🖐🤣LG

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