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  • Seehofer - vom Saulus zum Paulus?

     SusiSoho antwortete vor 1 Jahr, 7 Monate 6 Teilnehmer · 8 Beiträge
  • SusiSoho

    Teilnehmer
    7. Juli 2019 um 21:33

    Da hat der Mann als Ministerpräsident in Baiern wegen der Flüchtlingsfrage fast die Koalition im Bund zerstört und muss jetzt selbst handeln, weil er in einer ähnlichen Lage wie die Kanzlerin 2015 ist und eben auch keine Flüchtlinge ablehnen möchte/kann – so wenig wie die Kanzlerin die 20 000 in Ungarn gestrandeten und dort unversorgten und misshandelten Flüchtlinge ablehnen bzw. nicht nach Österreich zurückschicken konnte!

    Seehofer ist aktuell bei jeder Seerettung der erste, der eine gewisse Anzahl von Geflüchteten aufzunehmen verspricht. Das motiviert auch andere europäische Länder. Noch nimmt er allerdings die Angebote einiger Städte und Gemeinden nicht an, die sich zur Flüchtlingsaufnahme bereitserklärt haben.

    Seehofer war mal ein guter Gesundheitsminister ebenso gut wie als Sozialminister. Vielleicht kehrt er zu seinen Wurzeln zurück.

    Bevor es ein einheitliches Asylgesetz in Europa gibt, muss eine "Koaltion der Willigen" (und Fähigen") handeln. Es gibt keine Alternative für die "Boatpeople"…

  • Robert13

    Teilnehmer
    8. Juli 2019 um 1:39

    Es gibt keine Alternative für die "Boatpeople"…
    SusiSoho vom 07.07.2019, 21.33 Uhr

    Die ist schon vorhanden, wenn man die (Agrar-) Exporte nach Afrika nicht so stark subventioniert, dass die Menschen, ohne die
    hier zum Einsatz kommenden Maschinen, preislich nicht
    mithalten können, da zum Leben dann nichts mehr übrig bleibt.
    Also gehen sie dorthin, wo die subventionierten Exporte ihren Anfang nehmen.
    Entwicklungspolitik hat auch damit zu tun, dass man ohne
    Subventionen exportiert, bzw. durch Hilfe zur Selbsthilfe,
    das Überleben in der Heimat ermöglicht.
    „Alternativlos“ habe ich in den letzten Jahren zur Genüge
    gehört und gelesen; klingt nach: haben wir immer schon so
    gemacht und keinen –Bock- es zu ändern.
    Guten Wochenstart
    Robert13

  • ingo.x

    Teilnehmer
    10. Juli 2019 um 13:02

    Saulus/Paulus? Ach nee…..

    Die Bundesregierung sei "im Rahmen einer europäisch-solidarischen Lösung bereit, einen Teil der aus Seenot Geretteten aufzunehmen", erklärte Seehofer am Samstag

    Nach der Erfahrung der vergangen Jahre ist allenfalls eine Solidarität mit zwei oder drei Ländern zu erwarten. Und dann werden wir 30 Flüchtlinge aufnehmen. Und dazu ein großer Beitrag beim FfS? Ach nee…Das Thema hatten wir doch schon reichlich.

  • SusiSoho

    Teilnehmer
    15. Juli 2019 um 18:12

    Portugal
    Spanien
    Frankreich
    Niederlande
    Belgien
    Schweden
    Deutschland

    Evtl. Malta und Zypern

    Lieber Ingo, die Anzahl der "Willigen" aber ist m.E. nicht der Punkt. Es kommt auf die einzelnen Kommunen in den Ländern an, die sich zu einer Aufnahme bereit erklären. Für die sog. Boatpeople gibt es genug deutsche Kommunen, die Willens sind, einen gewissen Prozentsatz der aus dem Mittelmeer Geretteten aufzunehmen.

    In diesem Zusammenhang lesenswert:

    https://www.sueddeutsche.de/politik/fluechtlinge-eu-kommentar-1.4523859

    Das Thema ist noch lange nicht "gegessen"!

  • ingo.x

    Teilnehmer
    15. Juli 2019 um 20:15

    Einzelne Kommunen? Wenn Du die ins Feld führst, musst Du schon über alle Kommunen in Europa reden und nicht über die paar, die sich in Deutschland (ohne Rücksprache mit ihren Bürgern!!!) dazu bereit erklärt haben.

  • SusiSoho

    Teilnehmer
    16. Juli 2019 um 14:52

    Ingo, ich spreche erst mal von Deutschlands Kommunen. Dort sitzen gewählte Bürgervertreter, die ziemlich genau wissen, was ihre Bürger zulassen und was nicht. Beispiel Altena. Dort wurde mein Mann geboren, deshalb habe ich nach dort noch gute Kontakte. Die Stadt blüht wieder auf, seitdem die leerstehenden, verfallenden Häuser wieder renoviert wurden und bewohnt werden. Es gibt wieder sog. Tante-Emma-Läden u.v.m.

    Ja, auf den Bürgermeister wurde ein Messerattentat verübt, weil ein einzelner Mann sich "zurückgesetzt" fühlte….

    Kurz und gut: die Mitglieder der Gemeinde werben, meist erfolgreich, um die Zustimmung ihrer Bürger. Und wenn die vorhanden ist, kann man gemeinsam an der Integration arbeiten.

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