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Sachsen-Anhalt wählt – rücken Ost und West weiter auseinander?
Cocco antwortete vor 4 Jahre, 6 Monaten 21 Mitglieder · 149 Antworten
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Ein altes FfS-Gesetz: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten @reggae;
Ansonsten bleibt auch dir, vor oder nach dem Abendbrot unbenommen, was du nicht verstehen willst oder kannst.
C🤓cco
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@reggae, ich habe zwei durchaus vergleichbare Situationen, in denen Menschen viel bis alles verloren hatten, (nicht nur die Prägung von zuvor) gegenüber gestellt. Niemand stellt hier in Abrede, dass die Wiedervereinigung für viele mehr als nur einen System-Zusammenbruch darstellte.
Man kann sehr wohl über das Thema diskutieren und das keineswegs einseitig. Den Vorwurf, Einwände wegen fest verankerter Meinung nicht gelten zu lassen, darf ich den zurück geben?
Die Wiedervereinigung liegt mit allen Geburtswehen mehr als 30 Jahre zurück. Bei manchen scheinen die Wehen aber nicht aufzuhören. Und da sind Fragen nach dem Warum berechtigt. Die kommen allerdings keineswegs nur von Menschen, die ausschließlich im Westen zuhause waren/sind.
…nur mal so: ich bin eine gebürtige „Ossi“ und kenne die Gefühlsmelange der Menschen von Sachsen bis Meck-Pomm. vor und nach der Wende aus eigener Anschauung.
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@GSaremba61, stimmt, wir hatten weder Zeit, noch überflüssige Energie zum Nöhlen! Hätten wir das auch nur versucht, hätte man uns wohl dorthin geschickt, wo der Pfeffer wächst. Angst hatten wir zuvor genug ausgelebt. Wer jetzt mit Angst umher geht, hat eher vor dem Verlust von … ja wovor?
GeSa, Woidke´s Äusserungen sind unter Wahlkampfgetöse einzuordnen, da die Felle wegschwimmen.
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Ja @GSaremba61 durch Verzicht, Eigeninitiative und Fleiss selbst wieder auf die Beine zu kommen, war eine Frage der Ehre. Bis zur Flucht (1952) in Sachsen-Anhalt wie auch dann im Westen.
LG C😊cco
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@Cocco …. und noch weniger Zeit. Die Kraft wurde in den Aufbau gesteckt. Da wurde Unmögliches versucht ohne Angst vor Pleiten
LG GeSa
PS: Hab noch was vergessen
Schönen Abend für alle -
Ja, @Paesi so wie Merkel hätte ich kurz vor der Wahl auch reagiert, könnte ja doch noch den ein oder anderen Wankelmütigen erreichen.
Ich habe den erstbesten Link aufgerufen, da ich die Aussage von Merkel noch nicht kannte und was finde ich zusätzlich? Wieder etwas, dass ich bei Wanderwitz nicht erkennen konnte (fett gekennzeichnet von mir). Und natürlich darf der Hinweis auf den Westen nicht fehlen. DAS einigt auf jeden Fall mehr, als DAS was Wanderwitz macht

Brandenburgs Regierungschef Dietmar Woidke (SPD) kritisierte Wanderwitz für seine Äußerungen. «Genau jene Ostdeutschen, die die friedliche Revolution in der DDR mitangeschoben haben (…), die jetzt hier so unter Generalverdacht zu stellen, halte ich für falsch.» Die Politik dürfe keine Menschen abschreiben und müsse weiter intensiv gegen Rechts eintreten. Es solle auch nicht so getan werden, «als wäre in Westdeutschland die Welt in Ordnung». Rechtsextremismus sei eine Herausforderung für Gesamtdeutschland
Stimmt, es betrifft Gesamtdeutschland – doch Westdeutschland hat nie behauptet keine Nazis zu haben. Westdeutschland hatte sie lediglich ziemlich unter Kontrolle.
@SFath nö brauchen wir nicht. Wir schaffen das


GeSa
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@Paesi, gerade jene, die sich nur allzu deutlich (nicht erst jetzt) mit —
gegen Frau Merkel gewandt haben, dürften wenig darauf erpicht sein, von ihr zurück geholt zu werden. -
Stimmt SFath, wir waren froh untergekommen zu sein und hatten trotz aller Verluste, Entbehrungen und Armut keinen Drang rumzunöhlen….
LG C
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Zu Deiner Frage, da er sich diesbezüglich nicht geäußert hat und auch nicht haben würde, muss ich dazu nichts schreiben.
Merkels kurze Einlassung auf seine Äußerung heute geht eher mit meiner Ansicht konform.
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@GSaremba61, hmmmhhh… bräuchten wir sowas denn überhaupt?
< Ich schweife mal kurz ab, denke aber, es passt als „Vergleich“.
Nach 1945 kamen 14 Mio Flüchtlinge, die als Vertriebene ALLES verloren hatten, nach DE. Es gab weder Arbeit, noch Wohnraum, noch genügend zu essen u.s.w… Dazu kam noch der Verlust der Identität in einer anderen Sozialisation. (was auch immer das heissen soll) Dafür Erfahrungslehrstunden in Demokratie. Einen „Flüchtlingsbeauftragten“ gab es auch nicht. >
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