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  • Rückblick...jung...mittel...alt...

     Webra antwortete vor 3 Jahren, 5 Monate 9 Teilnehmer · 10 Beiträge
  • Stadtwolf

    Teilnehmer
    16. August 2019 um 10:27

    Angefangen hat es mit zu jung für alles.
    Dann begann die " du bist ja schon ein großer Bub " Zeit.
    Alles was man vorher nicht durfte,war jetzt im Zeitalter verboten.Was sich dann mit der zunehmenden Anzahl der Befehle steigerte…Eltern,Lehrer,Aufsichtspersonen.
    Vor dem Groß sein waren noch ein paar Kleinigkeiten zu überwinden,z.B. Schwindeln über das Alter,wenn man im Kino Filme ab 18 Jahre sehen wollte.

    Für Mädchen war man nicht zu jung.Aber die hatten andere Ansichten was man durfte oder nicht.So war das Bett im Kornfeld selten belegt.

    Dann Volljährig,ab sofort war man alt genug.Wäre das mit einem Porsche 911 verbunden gewesen,wäre das eindrucksvoller gewesen.
    Dafür kamen die unangenehmen Dinge.
    Ausbildung,Pflichten,Verantwortung und die üblichen Langweiligkeiten des Lebens,letzteres wegen des schmalen Lehrlingslohn,kein Porsche 911.
    Nicht jeder konnte das mit einem Jahr Hippie-Leben in Indien abfedern.

    Dann kam Mittel,so zwischen jung und alt.Diese Zeit wurde durch Familie,Kinder und Beruf verbracht.Dann kamen schon mal seltsame Blicke und Fragen nach dem Alter.
    Später,als diese Zeit überstanden war,die Sonne wieder heller scheint,relativiert man,nur alt,also ein bisschen alt,keineswegs uralt zu sein.
    Hochschalten ist jetzt die nächste Unterstützungsstufe,viel mehr als gedacht ist möglich.Nein nicht mit Anstand und Würde,sondern mit allem was Spass macht.
    Optimismus ist angesagt,Verbote ignorieren,schließlich ist man ja nicht "zu alt,nur ein bißchen alt".

    Deshalb raucht,trinkt…seid unanständig…lasst es krachen
    😉

    Ein schönes Wochenende @all
    SW

  • silver-surferin

    Teilnehmer
    16. August 2019 um 11:26

    Zu diesem Thema fällt mir eine Kurzfassung ein, die mein Opa manchmal zum Besten gab.
    Er wurde 86 Jahre alt.

    10 Jahre ein Kind, 20 Jahre ein Jüngling,
    30 Jahre ein Mann, 40 Jahre wohlgetan,
    50 Jahre fängt `s Alter an, 60 Jahre ???????
    70 Jahre schneeweiß, 80 Jahre ein Greis,
    90 Jahre Gnade vor Gott, 100 Jahre ganz verrott`.

    Ohne Kommentar. Grüße v0n silver-surferin.

  • seestern47

    Teilnehmer
    16. August 2019 um 13:12

    Schönes Motto: Deshalb raucht,trinkt…seid unanständig…lasst es krachen

  • GSaremba61

    Teilnehmer
    16. August 2019 um 19:02

    Jou, mit anderen Worten macht alles was ihr schon immer getan habt von jung über mittel bis alt.

    Bin ich froh muss ich mich nicht verbiegen und nicht verändern.:-) Die Veränderungen kommen erfahrungsgemäß eh' von allein. 😉 🙂 🙂

    GeSa

  • Julia08

    Teilnehmer
    16. August 2019 um 21:01

    ….vielleicht passt das Gedicht vom kleinen "zig" dazu???

    Das kleine ZIG, das ist fatal,
    mit zwanZIG kommt's zum erstenmal.

    Anfangs findest du's noch fein
    und möchtest gar noch älter sein.

    Mit dreißig macht es Dir nichts aus,
    Du kennst damit dich ja schon aus

    und stehest fleißig und geschickt,
    bis es zum nächsten Male 'ZIGT'.

    Mit vierZIG kommst Du zur Besinnung,
    gehörst schon fest zu Deiner Innung

    und machst vielleicht in Deinem Glück
    auch schon mal einen Blick zurück.

    Mit fünfZIG ist's nicht mehr egal,
    das ZIG wird langsam schon zur Qual.

    Du schlägst Dir an die Brust im Gehen
    und denkst: 'Das woll'n wir doch mal sehen!'

    Und gehst und gehst mit festem Blick
    und plötzlich macht es wieder … ZIG.

    Du bist erstaunt, ja fast perplex,
    denn diesmal steht davor die Sechs.

    Du sollst das Leben weiter lieben,
    steht auch vor Deinem ZIG die Sieben!

    Dann steht, eh' Du daran gedacht,
    das kleine ZIG schon nach der Acht.

    Bei guter Gesundheit sollt' es uns freun,
    erreichst Du vor dem ZIG die Neun.

    Und werden's hundert Jahr – famos! –
    dann bist das ZIG Du wieder los!

    In diesem Sinne – bzw. schönes Wochenende
    mit dem "Motto" vom Stadtwolf…. 😉 😉 😉

  • Pitti65

    Teilnehmer
    18. August 2019 um 18:46

    ja Stadtwolf hört sich alles ganz gut an kann ich gut nachvollziehen… was Du da schreibst…
    Aber der letzete Satz…??? der gefällt mir gar nicht…weil das Krachen lassen bekommt uns Alten erfahrungsgemäss nicht mehr so gut wie den jungen Lleuten…

  • Madame.C

    Teilnehmer
    18. August 2019 um 19:47

    Lustig @Julia08 das Gedicht. Ist es "auf Deinem Mist gewachsen"? 🙂

  • Pitti65

    Teilnehmer
    18. August 2019 um 22:23

    Werde Dein Gedich abspeichern, Julia08…ist sehr gut!
    Wusstet ihr, das zZ an etwa 27 000 Menschen in Deutschland Rente eingezahlt wird, die über 100 Jahre alt sind… ist auch mein Ziel 100 zu werden…und so lange will ich auch noch hier im Forum sein hoffe ich… 🙂 🙂 🙂

  • Webra

    Teilnehmer
    19. August 2019 um 23:10

    Alt sein

    EINGESCHRÄNGT
    sind Körper und auch Sinne
    oft geplagt von Schmerzen.
    Alle Freude die ich gewinne
    kommt aus meinem Herzen.

    EINSAMKEIT
    die nagt an meiner Seele
    will zerstören Lebensmut.
    Lasse nicht zu dass sie mich quäle
    suche den Anderen, das tut gut.

    HOFFNUNGSLOS
    nichts mehr zu erwarten
    alles Schöne schon erlebt?
    Nein, auch jetzt wage ich noch Taten
    die von Zukunft sind geprägt.

    ALT SEIN
    das sei eine Plage
    wird von vielen Kund getan.
    Ich als Alter aber sage:
    "Es kommt auf mich selber an".

    Webra

    Dieses Gedicht habe ich vor sechs Jahren auf meinen Einladungen zu meinem 80. Geburtstag geschrieben.
    Zu " "Es kommt auf mich selber an",muss ich schon
    einige Abstriche machen. Meine Sehkraft und mein
    Gehör haben sich verschlechtert.

    "Der Zahn der Zeit nagt unentwegt
    an Körper,Geist und Sinnen.
    Doch, wer Frohsinn stets im Herzen hegt
    kann Lebensfreude noch gewinnen". 😉

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