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Quarantäne einmal anders
Von Gelöschter Benutzer am 4. September 2020 um 19:54Polizei bewacht Quarantäneverweigerer in Münchner Hotel
17.43 Uhr: Weil sie die häusliche Quarantäne nicht eingehalten haben, sind in den vergangenen Monaten insgesamt 21 Menschen in München zwangsweise in einem ehemaligen Hotel untergebracht worden. Dort wurden sie verpflegt, sozialpädagogisch betreut und von der Polizei überwacht, wie das Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt auf SPIEGEL-Anfrage mitteilte. „Nach Ausschöpfung anderer Maßnahmen, insbesondere einer verstärkten Ansprache mit Appellen an die Einsichtsfähigkeit, wird, als letztes Mittel, bei Gericht die Zwangsabsonderung beantragt“, hieß es.
(Süddeutsche Zeitung)
Manjana antwortete vor 5 Jahre, 4 Monaten 9 Mitglieder · 41 Antworten -
41 Antworten
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@Wattfrau , eigentlich ist hier der Einstieg auch vorn. Wg. Corona hat man die Fahrer abgeschottet. Das fand ich anfangs auch vollkommen i.O.. Bin gespannt, ob es mal wieder zurückverändert wird. Denke aber vorläufig nicht. Hier leben die Busfahrer wohl rel. gefährlich, wenn sie auf Maske bestehen. Schlimm genug!
Einfach beneidenswert, die Kieler Woche.

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Manjana, den Vorneeinstieg im Bus gab es auch schon vor Corona. Damit spart die Stadt
etliche Fahrkartenkontrolleure, weil diese Kontrolle jetzt die Busfahrer/innen übernehmen.
Ja, die Kieler Woche ist total abgespeckt, aber was sein muss, muss sein!
Für die Musikbühnen muss man sich anmelden, da die Besucherzahl begrenzt ist.
Werde nach langer Zeit mal wieder die Segelwettbewerbe verfolgen, bin in den letzten
Jahren nicht dazugekommen, gab ja so viel anderes….!

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Von wegen ‚man spielt Katz und Maus‘!
Gerade heute berichtet die örtliche Presse, dass die Stadt Radolfzell es verstanden hat, in der kurzen Zeit seit der Einführung von Strafgebühren für Verstöße gegen coronabedingte Regeln schon mehr als € 200.000 einzunehmen. Das könnte doch auch für andere Ansporn sein, ein paar geeignete Arbeitslose (von denen es derzeit mehr als genug gibt) von der Straße zu holen, mit entsprechenden Kompetenzen auszustatten und auf den unbelehrbaren Teil der Bevölkerung loszulassen.
Was in der 30.000-Einwohner-Stadt am Bodensee klappt, sollte auch anderswo (und in Zügen) gelingen. Auf jeden Fall scheint es genug einzubringen, um ein paar Gehälter zu zahlen und die coronabedingten Zusatzbelastungen von Kommunen und Bundesbahn abzuschwächen.
M.
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Und wer demnächst sein vom Chef zugeteiltes Arbeitspensum auch in mehrfacher Besetzung nicht schaffen könnte, bleibt gleich ganz daheim sagt .. ratet mal wann ich wiederkomme.


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Das liest ja nach recht guten Voraussetzungen in Deiner Stadt @Wattfrau. Wäre schön wenn das überall so wäre. Ja, Theorie und Praxis driften oft weit auseinander.
Bei Euch findet trotz Corona sogar das sonst so große Ereignis in abgespeckter Form statt. Möge es gelingen! Viel Spaß!
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In meiner Stadt fahren nur Busse und der Einstieg ist vorne. Wer keine Maske trägt, wird nicht
mitgenommen. Das ist bei S- und U-Bahnen natürlich anders und schwerer zu kontrollieren.
In letzter Zeit habe ich festgestellt, dass in Nahverkehrszügen häufiger kontrolliert wird, als
noch vor einigen Wochen, wurde auch Zeit. Die Kontrollen reichen zwar immer noch nicht,
weil es zu wenig Personal dafür gibt. Ja, Herr Spahn, ‚Grau ist alle Theorie‘ !

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Nur Stichproben? Das hätte ich ja niemals gedacht! Da war ich doch glatt der Meinung, dass jeder Bus und jede Bahn kontrolliert werden müsste.

Nein, im Ernst .. natürlich nur Stichproben. Fahrkartenkontrolleuren begegnet man, so es der Zufall will, schon mal nicht nur einmal am Tag. In meinem Umfeld sind so einige Menschen mit den Öffis unterwegs. Noch niemand hat erlebt, dass irgendwo kontrolliert und Maskenverweigerer zur Kasse gebeten wurden.
M.E. liegt es zum großen Teil daran, dass sich die Institutionen die Zuständigkeit gegenseitig zuschieben wollen und niemand wirklich genügend Personal dafür zur Verfügung hat. Ist ja verständlich. Aber leere Ankündigungen bewirken das Gegenteil. Zum Schaden derer, die sich an die Vorgaben halten.
Pandemiemäßig an einigen Stellen zu bemerken, egal vom wem angekündigt und angeordnet, Söder, Spahn oder sonstwer und wie gut durchdacht und gemeint es sein mag, wenn jene die es ausführen sollen weder vom Personal noch von der Organisation her fähig und in der Lage sind, es auszuführen bleibt es kontraproduktiv. Besser und glaubwürdiger wäre der umgekehrte Weg.
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