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  • Prantls politische Wochenvorschau

    Von Gelöschter Benutzer am 22. Dezember 2019 um 19:35

    So schreibt er u.a. in seinem heutigen Sonntagsbrief:

    "Es ist der vierte Adventssonntag. Advent heißt Ankunft. Das Wort hat in flüchtigen Zeiten eine ganz besondere Bedeutung: Flüchtlinge sollen, sollten wieder im Leben ankommen. Aber das Leben, das viele von ihnen leben müssen, ist kein Leben.

    Auf der griechischen Insel Lesbos, in Europa also, versinken die Flüchtlinge im Dreck und in der bewussten Untätigkeit der europäischen Regierungen. Die Helfer von Ärzte ohne Grenzen sind der Not nicht mehr gewachsen. Sie berichten vom unglaublichen Elend, sie berichten von grauenvollen Zuständen: Sie berichten von Kleinkindern, die ihren Kopf auf den Boden schlagen, die sich das Haar ausreißen und sich in die Arme beißen. Die Helfer berichten von immer mehr Suizidversuchen verzweifelter Menschen. Bundesinnenminister Horst Seehofer von der Christlich-Sozialen Union weigert sich, die tausend Kinder und Jugendlichen, die im Flüchtlingslager "Moria" auf Lesbos dahinvegetieren, nach Deutschland zu holen. Der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck forderte nun, die Kinder aus Griechenland hierher zu bringen. Auch Boris Pistorius, der SPD-Innenminister von Niedersachsen, hatte geschockt und eindringlich darum gebeten, nachdem er die katastrophalen Zustände auf Lesbos mit eigenen Augen gesehen hatte…"

    Die Bundesregierung verweigert sich….Thüringen, Niedersachsen und Teile Ba-Wü zeigen sich aufnahmebereit.

    antwortete vor 6 Jahre, 1 Monat 11 Mitglieder · 41 Antworten
  • 41 Antworten
  • SFath

    Mitglied
    24. Dezember 2019 um 12:18

    Was lern(t)en wir daraus?
    Die Partei(en) tun nur dann das richtige, wenn es das ist, was auch wir wollen.
    Je weiter sich also die individuellen Wünsche der Bürger aufdröseln, umso kleiner wird die Chance, daß eine, oder die Partei(en) diese erfüllen (können).
    Da sich das aber mittlerweile in allen Ländern der EU so darstellt, wird man sie immer schwerer zu gemeinsamen Lösungen bringen können.
    Schert nun eine(r) aus, hat sie/er den "Schwarzen Peter".
    Und so wartet man…

    Derzeit sind ja nicht einmal Gespräche über die Flüchtlingssituation auch nur angedacht.
    In DE wartet man auf den kommenden Ratsvorsitz, der dann vorpreschen soll?

  • SFath

    Mitglied
    23. Dezember 2019 um 21:01

    Wir müssen nicht immer unsere Verantwortung aus der Geschichte bemühen. Wer daraus etwas gelernt hat, weiß, worum es in solchen Situationen geht.

    Vermutlich hat man nur politisch Sorge, daß einem eine vergleichbare Handlung wie 2015 nicht nur dasselbe Desaster auf der politischen Bühne bereitet, sondern das endgültige Aus!
    Denn seitdem geht es mit den großen Parteien zügig abwärts.

  • SFath

    Mitglied
    23. Dezember 2019 um 20:43

    So, wie man den einen ihr "C" im Partei-Namen nicht mehr abnimmt, ist es bei der anderen das "S". 🙁
    Mit Lippenbekenntnissen ist heute nichts mehr zu gewinnen. Auch keine Wahlen!

  • Wattfrau

    Mitglied
    23. Dezember 2019 um 20:39

    Nun, die SPD Politker in der GroKo haben nichts
    mehr zu verlieren. Im Gegenteil, wenn sie Klartext
    reden und sich von rechtskonservativen CDUlern
    distanzieren, bewahren sie ihr Gesicht und könnten
    wieder ihre soziale Richtung hervorheben.

  • GSaremba61

    Mitglied
    23. Dezember 2019 um 20:21

    Tisnet, gerade geschubst 😉

    Sie trauen sich nur noch nicht ans offene Licht.
    Tisnet

    Ein größeres Armutszeugnis kann kaum jemand ausstellen!

    GeSa

  • GSaremba61

    Mitglied
    23. Dezember 2019 um 20:17

    Wer hindert Sie denn, sich dieser Menschen anzunehmen, ob in Ihrer Nähe oder, wenn es Ihr Budget erlaubt, Hilfsgüter zu den Menschen zu bringen, die Ihnen hier, in der warmen, sauberen Stube, so zu Herzen gehen…?

    1, Hindert, dass diese KINDER in Griechenland auf Lesbos vegetieren
    2. Werden Hilfsgüter, wie sollen die aussehen, nicht ausreichen
    3. Vielleicht würde es nicht schaden sich nicht nur, wie Sie schreiben
    mit Menschen, wo ich real – unbürokratisch helfen kann.
    beschäftigen.
    Dann müssten Sie nicht Frage stellen, die entweder Europa klären oder eben jede Regierung für sich entscheiden muss!

    @Tisnet- es geht im Thema um die Verweigerung des Bundes! Drei bez. vier Bundesländer finde ich jetzt auch nicht umwerfend. Erklärt jedoch vielleicht die Reaktion des Bundes?

    GeSa

  • Wattfrau

    Mitglied
    23. Dezember 2019 um 19:49

    Was haben denn nun Ihre Ausführungen mit dem Thema
    zu tun?
    Es geht um minderjährige Flüchtlingskinder, die
    in Griechenland (Inseln) unter menschenunwürdigen
    Verhältnissen leben!

  • YadeSiegel

    Mitglied
    23. Dezember 2019 um 19:19

    …hallo,

    …wie sollen denn die Politiker, einig werden, wenn man, ins eigene Haus, keine Ordnung bringt…..?

    In Deutschland leben immer mehr Kinder obdachlos, bzw. werden schon als
    „zunehmende Kinderarmmut“, statistisch erfasst. Kinder , die von den Eltern, zu den „Tafeln“ geschickt werden, sind längst Alltag.

    Vor ca. dreißig Jahren, haben Freunde und ich,
    (in Rheinland – Pfalz) begonnen, uns – nicht nur zur Weihnachtszeit, dieser Menschen anzunehmen, mache ich auch in BW (seit 2010), mit meinem Partner, der wiederum, Bekannte und Verwandte, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, gewinnen konnte.

    Ich denke nicht, dass sich aufregen und diskutieren an Orten, wo – nicht mehr dabei rauskommt, als ein Plausch, triefend vom Mitleid durchzogen, die Dinge, zu ändern sind.

    Wenn man also wirklich was verändern will, muss man bei sich, und der eigenen Denkweise beginnen. Nur feststellen, wie gut es einem selbst geht, ist da nicht hilfreich, ebenso wenig, wie stets, die Politiker durch den Morast zu ziehen, wo man ja auch selbst, seinen Anteil hat, schließlich wurden die ja, durch
    „Freie Wahlen“, in ihren Positionen,
    durch Wähler und Nicht-Wähler, bestätigt.

    Ich persönlich, beschäftige mich mit
    Menschen, wo ich real – unbürokratisch helfen kann.

    Wer hindert Sie denn, sich dieser Menschen anzunehmen, ob in Ihrer Nähe oder, wenn es Ihr Budget erlaubt, Hilfsgüter zu den Menschen zu bringen, die Ihnen hier, in der warmen, sauberen Stube, so zu Herzen gehen…?

    Ich wünsche Ihnen, dass es Ihnen, niemals schlechter ergehen möge, als in diesem Augenblick….

    Namaste….liebe Gemeinde…

    Yade

  • Wattfrau

    Mitglied
    23. Dezember 2019 um 18:26

    Stimmt alles, was du geschrieben hast und ich
    hoffe ja auch, dass mehr Landesminister Druck
    machen.
    Meine Enttäuschung ist die Bundes-SPD in der GroKo,
    die sich in Schweigen hüllt!

  • SFath

    Mitglied
    23. Dezember 2019 um 17:53

    Wir haben Platz, ja.
    http://b-umf.de/p/call-to-action-kampagne-wirhabenplatz/

    Ob es wirklich um parteipolitische Hemmnisse, Wählerstimmen etc. geht, stelle ich infrage.
    Wenn ja, dann eiern sie so lange drumherum, bis die AfD sich nur noch über ihren "Sieg" auf die Brust klopft.

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