@Constantia,
der Titel des Bildes ist für mich irreführend, denn eigentlich ist es ein Doppelakt. Die weiße Frau sieht leichenweiß aus , finde ich.
Ich meine, deine Assoziation wär mir nicht gekommen, weil die Gegenüberstellung des weißen und des dunklen Frauenkörpers für mich die Spannung ausmacht ohne politische Gedanken. Aber das Umgekehrte dürfte hier schon Realität sein ebenso wie das im Bild gezeigte.
Weiße sind auch oft neidisch auf die dunklen Körper und Gesichter, in denen so viel mehr Kontrast ist. Oder manche afrikanische/arabische Typen haben so unglaublich schöne Körper und manche der „frischen“ Afrikaner, die ich hier sehe einen so unglaublich elegenten, leichten, ausbalancierten Gang. Wenn sie eine Weile hier sind, latschen sie oft wie die Einhimischen in ihren dämlichen Sneakern, die jeden Gang versauen.
Außerdem legt man hier grad nicht soviel Wert auf Körperhaltung usw. . Nennt man Ausdruck der Freiheit, ist aber nur die Voranmeldung zum Orthopäden.
Da ist es eher die Ausnahme, solche Anmut zu sehen. Es tauchen – und das ist ein Fortschritt- immer mehr Schwarze(alsSynonym für Unterschicht) auf in Bereichen, die eigentlich Ober- und Mittelschicht sind.
Michaela Price(Ballerina) gibt es schon und andere Tänzer, „das fliegende Eichhörnchen“ auch, die den Turnsport auf eine neue Stufe gehoben hat. Mal sehen wie es wird, wenn z.B. im Herrenturnen weniger die „asiatische Leichtbauweise“ da ist, als dann die afrikanische. Der Ausdruck stammt von einem Turntrainer bezogen auf Marcel Ngyen. Ich hoffe, ich werde noch einen äthiopischen oder so Turnolympiasieger erleben.
Andererseits werden blonde, blauäugige Kinder, Frauen und Männer in Gesellschaften mit eher dunklen Hauttönen für etwas besonders Schönes gehalten, angestarrt, angefaßt geheiratet usw..
Hierzulande ist die blonde , gern deutsche Freundin für Araber, Türken oder Leute vom Balkan Trophäe oder auch Statussymbol. Türkische Frauen versuchen, ihr schwarzes Haar blond zu färben, was dann zu einem schmutzigen Gelb führt und für mich nicht schön aussieht. Japanische Frauen lassen sich die Augen operieren, damit sie europäischer aussehen. Koreanerinnen meiden die Sonne und haben bleichende Hautpflege, um einen weißen Teint hinzubekommen.
Diesen moralisierenden Oberantirassismus halte ich für vollkommen falsch. Es bringt nichts, Dinge verschwinden zulassen. Sie sind ja doch da und/oder gehören zum kollektiven Gedächtnis.
Was als Rassismus daherkommt, hat gerade bei den letzten Auseinanderstzungen mit Straßenkriminalität zu tun. Die Schwarzen und überhaupt Farbigen werden oft härter bestraft und sind dort deutlich überrepräsentiert . Die härtere Bestrafung ist der Rasismaus aus meiner Sicht und umgebracht werden darf natürlich keiner . Aber das versteht sich ja von selbst und gut ist, dass man diese Polizisten eingesammelt hat.
Es stimmt nicht, dass Rassismus nur weiß ist. Er kann sehr wohl auch schwarz sein und ist dann nicht einfach eine Folge der Unterdrückung, auch, aber nicht nur. Es gibt unter Schwarzen mindestens ebenso viele spießig beschränkte Menschen wie unter Weißen.So habe ich das erlebt. Auch anders und dann macht es einfach Spaß, miteinander umzugehen.
Interessant finde ich in dem Zusammenhang solche Filme wie -Rate mal wer zum Essen kommt-
http://de.wikipedia.org/wiki/Rat_mal,_wer_zum_Essen_kommt
oder -Monsieur Claude und seine Töchter- als großartige Komödie über Rassismus bzw. religiöse Toleranz.
http://de.wikipedia.org/wiki/Monsieur_Claude_und_seine_T%C3%B6chter
Schönen Tag
phil