Startseite Foren Koch-Forum Olivenöl - ein Lotteriespiel?

  • fruchtzwerg

    Mitglied
    21. Januar 2026 um 10:09

    Ohje Olivenöl ist ein großes Thema. Wenn da drauf steht bio ist es dann anders geerntet? 🤔🧐

  • Genuss

    Mitglied
    20. Januar 2026 um 17:22

    Hallo @forscher da ist kein google oder sonst wer beteiligt, deshalb kann ich Dir Deine Frage nicht beantworten die Informationen sind aus der französischen Sachbuchserie

    „Modernist Cuisine. Art et science culinaires“ in 5 Bänden, sehr empfehlenswert.

    Ich werde in den nächsten Tagen in der Gruppe „Alles ums Kochen und Genießen“ sehr umfangreich über den „Richtigen Umgang mit Speiseölen und -Fetten“ eine seriöse Beschreibung veröffentlichen.

  • Ricarda01

    Mitglied
    20. Januar 2026 um 17:07

    @Genuss

    @forscher

    Beitrag von 16:43

    Hui, lieber Genuss – jetzt hast du es uns aber tüchtig gegeben…. Es lebe hoch, wer gut googeln und KI.en kann! Ich vertraue aber natürlich auf unsere strengen Nahrungsmittel-Gesetze und bleib bei meinem Rapsöl (bin in Schle-Ho darauf gekommen durch die wunderschönen Raps-Blütenfelder….) Gelegentlich habe ich auch mal Distelöl verwendet, aber das ist viel teurer als Rapsöl. Ricarda01

    • Diese Antwort wurde in vor 5 Tagen, 18 Stunden um  Ricarda01 geändert.
  • forscher

    Mitglied
    20. Januar 2026 um 16:55

    @Genuss OK , aber nun teile bitte noch in unserer Runde allen mit , was KI eigendlich zum Rapsöl ( neue Züchtung ) so zu sagen hat 😇

  • Genuss

    Mitglied
    20. Januar 2026 um 16:43

    Hallo @Ricarda01 und @Forscher Ich hoffe Ihr wisst was Ihr da verwendet:

    Was ist der ursprüngliche Sinn des Rapsöls?

    Der ursprüngliche Sinn des Rapsöls lag nicht primär in der Ernährung, sondern in technischen und industriellen Anwendungen. Ursprünglich wurde Rapsöl vor allem als Lampenöl, Schmiermittel oder als Grundstoff bei der Seifenherstellung verwendet.

    Das lag auch daran, dass das ursprüngliche Rapsöl einen hohen Anteil an Bitterstoffen und die ernährungsphysiologisch bedenkliche Erucasäure enthielt, weshalb es kaum für den menschlichen Verzehr geeignet war.

    Erst durch die Züchtung von Rapssorten mit geringeren Erucasäurewerten wurde Rapsöl später auch als Speiseöl interessant. Zudem fand es Verwendung als Bioenergieträger, insbesondere als Pflanzenöl-Kraftstoff und Biodiesel.

    Nicht als Speiseöl geeignet wegen Bitterstoffen und Erucasäure

    Spätere Nutzung als Speiseöl durch Züchtung erucasäurearmer Sorten

    Verwendung als Bioenergieträger (Biodiesel)

    Diese Entwicklung zeigt, dass der ursprüngliche Sinn von Rapsöl eher industriell-technisch war als ernährungsbezogen.

    Es gehört in den Tank und nicht in die Küche 😉

    • Diese Antwort wurde in vor 5 Tagen, 19 Stunden um  Genuss geändert.
  • SFath

    Mitglied
    20. Januar 2026 um 16:35

    Zu vielen Gerichten/Braten verwende ich selbsgemachtes Butter-Reinfett. (Ghee, Butterschmalz) Es ist – nachdem Wasser+Eiweiß verkocht sind – extrem hitzebeständig und sehr lange ohne Kühlung haltbar.

  • forscher

    Mitglied
    20. Januar 2026 um 16:29

    @Ricarda01 Auch ich benütze seit längerer Zeit Rapsöl , nativ ( kalt gepresst ).

    Das kann dem völlig überteuerten Olivenöl allemal “ die Stange halten“ .

    Und das etwas „günstigere“ Olivenöl ist reine Massenware der Industrie und heiß gepresst , was die meisten Vitamine im Öl ohne hin lädiert.

    • Diese Antwort wurde in vor 5 Tagen, 19 Stunden um  forscher geändert.
  • Ricarda01

    Mitglied
    20. Januar 2026 um 15:59

    @Genuss

    Hallo, Genuss – ich kaufe nie Olivenöl, da ich den starken Eigengeschmack nicht mag. Seit langer Zeit gibt’s bei mir nur Rapsöl und komme gut damit zurecht. Ricarda01

  • Genuss

    Mitglied
    20. Januar 2026 um 13:39

    @Fagus, Das was da vorgestellt wird ist entweder übelste Massenware oder unseriös überteuert.

    Olivenöle über 15€/ltr. sind überteuert, und das Zeug vom Discounter nicht genießbar.
    TIPP: nur da kaufen wo man auch probieren kann wie Frankfurter Kleinmarkthalle/Empore usw.

    Die Erntemethoden wie beschrieben, werden in der Massenproduktion eingesetzt. und finden auch bei „Massenweinen“ fleißigen Einsatz übrigens auch in Deutschland. Dort laufen die Vollernter auch überwiegend Nachts.

    es ist wie bei allen Lebensmitteln sucht Euch verantwortungsvolle Produzenden Finger weg von der Massenware.

  • SFath

    Mitglied
    20. Januar 2026 um 12:05

    @Fagus, ob etwas vegan ist – oder nicht – spielt hier (für mich) keine Rolle, sondern die rabiate Art der Ernte ohne Rücksicht auf anderes. Ist wie bei allem anderen, wo Massenerzeugung vorgeht. Kunden „nach Preis“ kaufen.

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