Startseite Foren Politik - Zentrale Olaf Scholz wird Kanzlerkandidat der SPD

  • Modesty

    Mitglied
    18. August 2020 um 18:46

    @bern68

    Oops, wie kommst Du denn auf heldenhafte Männer, die sich für’s Vaterland opfern?

    Hier ist doch nur von ‚Verteidigungsminister*innen‘ die Rede!

    Mal ehrlich: Verteidigungsminister*innen müssen maximal politische Grabenkämpfe in ihrem Ministerium und unter ihresgleichen führen, sich aber niemals persönlich im Wüstensand von Afghanistan mit Talibanen herumschlagen!

    Deshalb kommt in der Stellenbeschreibung für Verteidigungsminister ‚Grundwehrdienst‘ auch gar nicht erst als Einstellungsbedingung vor – weshalb er auch prompt nicht von allen bisherigen Verteidigungsministern abgeleistet wurde.

    Verteidigungsminister*in kann jede/r werden, der/die es in die obere Politiketage geschafft hat und in der Lage ist, auf seine/ihre Staatssekretäre und Berater zu hören, wobei es sich – mit ein wenig Glück – wenigstens bei den Letzteren um solche mit praktischer Erfahrung handelt. Die Vergangenheit (vor von-der-Leyen) hat gezeigt, was dabei herauskommt, wenn Lobbyisten auf die hilf- und ahnungslose Abteilung Wehrtechnik und Beschaffung losgelassen werden (siehe G36, G22, MG3, P8/P8A1 usw.).

    Komm raus aus Deinem Wolkenkuckucksheim und hör auf so zu tun, als hätte Verteidigungsminister irgend etwas mit soldatischer Erfahrung zu tun, mit Heroismus und dem Drama posttraumatischer Erlebnisse. 70 Jahre BRD haben gezeigt, dass es ein Job für jeden ist, der sich in einer Partei nach oben geboxt oder geschmeichelt hat, Jurist oder wenigstens diplomierter Verwalter ist (außer Georg Leber, der war ein Mensch) und die Fähigkeit hat, genau die Staatssekretäre zu finden und/oder zu behalten, die seine Arbeit am Besten erledigen (und im Ernstfall auch seine Verantwortung übernehmen).

    Wenn Du aber das Thema ‚Frauen in der Bundeswehr‘, das vor einiger Zeit schon einmal initiiert wurde, aufleben lassen möchtest – mach einen eigenen Thread auf. In diesen Strang gehört es jedenfalls nicht!

    M.

  • GSaremba61

    Mitglied
    18. August 2020 um 17:32

    @bern68 Die meisten Frauen in der Politik begegnen dem Komiss eher als “Neuland”.

    Ist klar, ich sage auch immer: Wer sich noch nie mit Stöckelschuh ein Bein brach, der soll nicht über Stöckelschuhe sprechen. Grinning

    Hat eine Frau einen Heiligenschein – nur weil sie eine Frau ist..?(bern68

    Nein hat sie nicht, doch Mann anscheinend. Zumindest lässt Deine Vorstellungen von Frau und ihr Denken von Krieg und Einsätzen das vermuten. Schön, dass Du die Probleme der zurückkehrenden Männer bez. Toten darstellst. Da haben es die Frauen, die mit diesen Männern leben bzw. sie verlieren viel einfacher – nicht wahr? Sie wedeln einfach weiter mit dem Staubwedel und laufen weg.

    Schon mal gehört, bern68: Respekt ist keine Einbahnstraße!!!!!!!!!!!

    GeSa

  • Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer
    18. August 2020 um 17:15

    Wer wann und wo von den Politikerinnen denn nun Fehler gemacht hat ist müßig drüber zu streiten. Die meisten der Politiker waren zumindest mal im Grundwehrdienst, haben da schon mal Komiss-Luft geschnuppert. Die meisten Frauen in der Politik begegnen dem Komiss eher als „Neuland“.

    Welche Bundeswehr möchte denn die Frau von heute gerne haben..? Die mit dem Staubwedel, die wegläuft wenn’s rumst und knallt..? Oder die, die dieses Land mit seinen Menschen darin auch verteidigen kann..?

    Egal für welche man sich entscheiden möge, man sollte wissen, das Krieg kein Sonntagsausflug ist. Hat von den hier so heftig für „die Frau“ streitenden schon mal einen Soldaten mit Post-traumatischem-Belastungs-Syndrom gesehen – einen am Boden zerstörte Menschen, fix und fertig. Und ein Soldat kommt vom Einsatz auch nicht immer gesund und heile zurück. Mancher ist auch gestorben. Nur da schweigt die Frau, davon mag man nichts wissen, Hauptsache eine Frau wird nicht kritisiert. Hat eine Frau einen Heiligenschein – nur weil sie eine Frau ist..?

  • GSaremba61

    Mitglied
    18. August 2020 um 15:01

    Sie arbeitet in der Politik – genau. Und nicht nur in der Politik wird, wenn das Ergebnis erreicht ist, freundlich nach gewunken. Diplomatie ist überall und manche beherrschen sie bis hin zum (richtigen) Schweigen Wink

    GeSa

  • Cocco

    Mitglied
    18. August 2020 um 14:58

    …jedenfalls ist K.T. zu Guttemberg nun mit „Nachsitzen“ fertig;

    @Modesty , ob für neue Herausforderungen nun besser „gerüstet“…. ? Wink

    https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_88388292/nach-plagiatsskandal-karl-theodor-zu-guttenberg-mit-neuer-doktorarbeit.html

  • Modesty

    Mitglied
    18. August 2020 um 14:29

    Was hätte sie auch sonst sagen sollen, Wattfrau? Ich meine, sie arbeitet in der Politik!!!

    M.

  • Wattfrau

    Mitglied
    18. August 2020 um 14:19

    Modesty, das war aber anders. Frau Merkel hat das Rücktrittsgesuch von zu Guttenberg

    schweren Herzens angenommen und bedauert (überall nachzulesen) !Wink

  • Modesty

    Mitglied
    18. August 2020 um 14:01

    @Wattfrau

    Wenn sie den Zwist mit der CSU scheuen würde, wäre K.T. zu Guttenberg noch Verteidigungsminister.

    Dass andere Minister verschont bleiben dürfte wohl eher daran liegen, dass die Kanzlerin weder in der CDU noch der CSU jemanden für besser geeignet hält. Wohin sie schaut – nur mittelmäßige Schluffen!Wink Was bringt da ein Wechsel?

    M.

  • Modesty

    Mitglied
    18. August 2020 um 13:42

    Nachtrag:

    Die Pannen- und Verschwendungsserie der Bundeswehr hat übrigens das männliche Urgestein der deutschen Politik schlechthin, Franz Josef Strauss himself, begründet. Er war’s, der in den 60zigern 916 (in Worten: neunhundertsechzehn) Starfighter zum Stückpreis von DM 5,3 – 7,5 (F104G) Mio. kaufte, die dann einer nach dem anderen vom Himmel fielen (116 Tote, 300 Totalverluste).

    Wenn ich recht erinnere, brachte dieser zweifelhafte Deal ihm, einigen BW-Militärs und diversen Herren im Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung den Vorwurf der Bestechlichkeit durch die Herstellerfirma Lockheed ein.

    (Das Gemauschel setzte sich dann offenbar unter Einbezug von Hermann Abs, damals Boss der Deutschen Bank, mit dem Verkauf von Lockheed-Produkten an die Deutsche Lufthansa fort.)

    Damals begann auch die Professionalisierung der Mängel-Verwaltung: Unausgereiftes Flugzeug, Konstruktionsmängel ohne Ende, kein Wartungspersonal, keine Ersatzteile – Flugverbot!

    Männer!

    M.Wink

  • Wattfrau

    Mitglied
    18. August 2020 um 13:42

    bern68, die Kanzlerin kann auch CSU-Minister entlassen, aber da ist sie ein Weichei,

    weil sie den Konflikt mit der Schwesterpartei scheut!

    Ob bei Agrarminister Schmidt (Glyphosat), Innenminister Seehofer (Flüchtlingsstreit)

    und jetzt Verkehrsminister Scheuer hat sie sich nicht getraut, klare Kante zu zeigen.

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