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     Robert13 antwortete vor 4 Jahren, 1 Monat 14 Teilnehmer · 21 Beiträge
  • Robert13

    Teilnehmer
    16. April 2020 um 7:36

    Der Palliativmediziner Matthias Thöns plädiert für eine bessere Aufklärung, was eine intensivmedizinische Behandlung für Folgen haben kann.
    „Man sollte die Patienten tatsächlich ehrlich aufklären, dass Intensivmedizin nur mit minimalen Rettungschancen bei hoher Leidenslast durch die Intensivmedizin einhergeht, und fragen, möchten Sie das so, möchten Sie isoliert von Ihrer Familie, getrennt, die nicht mehr sehen, am Lebensende beatmet auf einer Intensivstation liegen, oder möchten Sie vielleicht doch lieber mit dem Risiko, dass Sie das nicht überleben, zu Hause bleiben, gut leidensgelindert? Und ich sage Ihnen, die meisten alten Menschen werden diesen zweiten Weg gehen, wenn man denen das ehrlich sagt.“
    und:
    „Menschen, die im Sterben liegen in Pflegeheimen, dürfen Besuch bekommen. Das heißt, im Pflegeheim sind sie zumindest nicht mehr von ihrer Familie getrennt, wenn sie sich für Palliativversorgung entscheiden. Auf der Intensivstation bleiben sie getrennt.“
    Mehr dazu hier:
    http://www.deutschlandfunk.de/palliativmediziner-zu-covid-19-behandlungen-sehr-falsche.694.de.html?dram:article_id=474488

    Gute Information und bleibt gesund !!!
    Robert13

  • Unbekannt

    Unbekannt
    16. April 2020 um 8:04

    Wenn es mich trifft ,ist das Problem für beide Seiten schon seit längerer Zeit gelöst :

    Ich habe eine Patientenverfügung u. eine Vorsorgevollmacht.

    Meine Kinder sorgen dann dafür ,das die Anweisungen in den Verfügungen auch von den Ärzten eingehalten werden.

    Und deshalb spricht der Palliativmediziner Matthias Thöns auch für mich u. meine Einstellung zu diesem Thema.

    Klaus

  • Unbekannt

    Unbekannt
    16. April 2020 um 9:08

    Hallo elise60.

    Kannst du dir vorstellen,das es Patienten u. Angehörige gibt,mit denen man deine Negativ-Darstellungen nicht machen kann ?

    Hinterfagen nützt auch nicht immer,rechtzeitig aktiv werden ist angesagt.
    Sich vorher sachkundig machen ist die Devise.

    Klaus

  • happyday

    Teilnehmer
    16. April 2020 um 9:16

    Gegenfrage @ klausd46, kannst du dir vorstellen, dass sich Mediziner bei z.B. bei privat Versicherten über die Verfügung UND die "Meinung" der Angehörigen hinweg setzen ?
    Allein in meinem Bekanntenkreis gibt es zwei dieser "Fälle", vor Corona …
    Was ich mir aus tiefstem Herzen wünsche, dass sich das jetzt ändert :-I

  • pauline68

    Teilnehmer
    16. April 2020 um 9:18

    Meine Tochter, in der Intensivpflege tätig, sagte mir, dass sie noch keinen Fall erlebt hat, in dem die Patientenverfügung nicht beachtet wurde.

    Man sollte allerdings einmal im Jahr die Patientenverfügung mit aktuellen Datum versehen und nochmals unterzeichnen. Das riet mir die Notarin, mit deren Hilfe ich meine verfasst habe.

  • Unbekannt

    Unbekannt
    16. April 2020 um 9:29

    Antwort @ happyday :

    Ja , kann ich mir vorstellen.

    Aber nicht bei mir.
    Die richtige Vorsorge ist entscheidend.

    Da muß auch der Hausarzt schon bei der Erstellung u. nachher auch bei der Umsetzung der Verfügungen mit eingebunden sein.
    Und es muß eine notarielle Beurkundung hinterlegt werden,damit das was du beschrieben hast,nicht vorkommt.

    Klaus

  • philosophin

    Teilnehmer
    16. April 2020 um 9:58

    Meine Pateintenverfügung liegt in Kopie bei meiner Hausärztin und sie hat mir alles genau erklärt, bevor ich meine Verfügungen getroffen habe. Und sie hat unterschrieben, dass einen Aufklärung stattgefunden hat, ich also weiß, was ich da verfügt habe.

    Ich kenne aus dem Freundeskreis den Fall, dass trotz eindeutiger Pateientenverfügung jeden Tag aufs Neue die Familie dafür sorgen mußte, dass sie respektiert wird. Da ging es unter anderem um künstliche Ernährung, die eindeutig -nach Aufklärung darüber- abgelehnt wurde.
    Die Oma lag im Sterben und jeder wußte das, auch die Ärzte und die Oma selbst.

    Schönen Tag
    phil

  • messe.erfurt

    Teilnehmer
    16. April 2020 um 10:04

    Hallo in die Runde dieses Thema ist sehr heikel.
    ich habe vor zwanzig Jahre mit meinen Kindern entschieden meinen Mann in Ruhe sterben zu lassen als die Organe fast nicht mehr arbeiten es war nicht leicht aber richtig .ich möchte nicht in der Ecke stehen und Alleine sterben denn was jetzt passiert ist menschenunwürdig ,mir graut davor.
    Meine Kinder wissen was zutun ist ,ich hoffe sie halten sich dran will in Würde gehen und keiner hat Recht uns zu hintern.
    Musste vor vier Jahren meine Tochter mit 53 Jahren gehen lassen seit dem ist Alles anders.
    Passt auf euch auf.
    Messe

  • philosophin

    Teilnehmer
    16. April 2020 um 11:45

    @Dabbes,
    ja es wird gelebt.
    Ich bin hier zum Fitmachen und nun reicht es auch. Am Samstag geht´s heim nach 4 Wochen.
    Der Vorteil hier ist: Man redet nicht über corona, sondern über die eigenen Wehwehchen, übers Leben usw., was halt so läuft bei einer Reha.

    Schönen Tag
    phil

  • Irmgardis

    Teilnehmer
    16. April 2020 um 13:42

    Dabbes,dein Video macht richtig Lust zum wandern aber
    für mich ist das vorbei, trotzdem schön.
    Irmgardis

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