1/5, der in Krankenhäuser aufgenommenen Patienten sind verstorben. Was ist so überraschend daran? Todesfälle wurden von Anfang an bekannt gegeben und es dürfte wohl jedem klar sein, dass die meisten schwerer bzw. schwerst Betroffenen ins Krankenhaus kamen, deshalb wurden doch die Kapazitäten geschaffen und dass die jene, die beatmet werden mussten, weniger Chancen hatten, vor allem jene über 70 Jahre und ganz besonders jene mit Vorerkrankungen. 3/5 sind also nicht verstorben. (Korrektur: 4/5)
Die Sorglosigkeit? Menschen sind verschieden, damit muss gelebt werden wie mit dem Virus im Moment. Einige verhalten sich übertrieben an die Regeln, der überwiegende Teil, da zähle ich mich dazu, hält sich an die Regeln, ein weiterer Teil schwankt so zwischen Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit und einem Teil geht alles am Hintern vorbei. Das wird man nicht ändern können – ob man sich aufregt oder nicht.
Das hat sicher auch messe.erfurt in ihrem Beitrag vor zwei oder drei Tagen gemeint: Realist sein und sich bei Einhaltung der Regeln etwas mehr wieder den angenehmen und schönen Teilen des Lebens zuwenden.
Nachtrag:
Vor knapp einer Woche las ich online etwas – keine Ahnung, um was es sich handelte. Aber eins weiß ich noch, dass plötzlich eine in Rot sinngemäß folgende „Eilmeldung“ mehrmals durchlief: „RKI meldet Besorgniserregende über 800 Neuinfektionen innerhalb 24 Stunden.“
Ich dachte kopfschüttelnd: „Geht`s noch eine Nummer panischer?“