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Danke für Deine Meinung, Silver!
Du hast verstanden wie es gemeint und was mir wichtig war.
Das wunderschöne Konzert ist noch immer in meinem Kopf. Und weil ich den ersten Teil versäumt hab, werde ich es in einer stillen Stunde, vielleicht ja entspannter, nochmal genießen.
Ich wünsche Dir und allen anderen ein schönes Weihnachtsfest!
Für mich ist dieser Thread damit beendet.
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60 Beiträge werden angezeigt zu dem Thema "Stadionkonzert", das Konzert, das mich bis zum Schluss beeindruckt hat.
Diese Begeisterung glaubte ich auch bei unseren Lesern zu finden.Leider, es gibt die unterschiedlichsten Ansichten zu lesen und fast alle Schreiber sind überzeugt, dass ihre eigene Meinung gilt.
Das Konzert ist lediglich die Einleitung.In meinen Augen ist es etwas sehr Verwerfliches, ein kleines Kind mit seinem Dreirad umzustoßen.
Es ist ein Kind, ganz egal ob ausländisch oder Deutsch.
Es wird diese Begegnung nie vergessen.So wie ich meine Kindheit während der Nazizeit, 6 Jahre Krieg, 40 Jahre DDR nicht vergesse.
Und immer gab es die Übermacht, die sich als die einzig wahre Macht ausgab. -
Ja, der junge Mann wollte wohl helfen. War also beim Kind. Von daher finde ich die Idee mit dem Foto nicht falsch. Ich hoffe, dass die Suche erfolgreich ist.
Dass man diesen Knirpsen mit den von Dir beschriebenen Folgen schon mal ausweichen muss stimmt unbedingt. Ob es so gewesen ist, wird sich vermutlich nicht klären lassen.
Gut, dass Du aber deutlich gemacht hast, dass ein Tritt trotzdem definitiv nicht geht.
Ich habe leider schon öfter Handgreiflichkeiten älterer Leute gegen Kindern erlebt. Gerade erst kürzlich. Es war auch ein Migrantenkind, das im Bus vorher für eine ältere Frau aufgestanden ist, dabei war sich zu sortieren um sich festhalten zu können, dann aber von einer anderen alten Frau von hinten an der Schulter gepackt und angeblafft wurde, er solle sich vernünftig hinstellen. Am ärgerlichsten .. die Frau für die er aufgestanden ist hielt es nicht mal für nötig, ihn zu verteidigen. Grinsend sah sie der Szene zu. Wer so mit Kindern umgeht sollte sich über mangelnden Respekt von Kindern und Jugendlichen nicht wundern.
Ansonsten stimme ich rooikat zu.
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So isses! Nach jahrelanger Leseerfahrung vermute ich .. Fotothema und Unterforen sind aus, da müssen mal wieder Feindbilder her. :-I
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Stimmt ..manche scheinen geradezu auf Gelegenheiten zu warten, bei denen sie mal wieder ihr Mütchen kühlen können…
So what !
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…Der Empfänger bestimmt die Botschaft…
Liest man den Eingangsbeitrag nochmal, so ist der "Kloß" nur Begleiter des Hörgenusses. Nicht aber Beeinträchtiger.Wem beim Stichwort Dresden nicht nur Kunst, Kultur und Musik, Schönheit der Stadt, einfällt, sieht die Stadt eher als Ganzes.
Dafür haben die Teile der Dresdner und Zureisenden gesorgt, die sich dort nicht nur montags zu einem "Spaziergang" treffen.
Wer dort nicht dabei ist, muß sich also diesen Schuh nicht anziehen! -
Eion Kind bleibt ein Kind, ob weiß, schwarz, grün oder kariert. Meine ich.
Rooikat, ein Mensch bleibt ein Mensch, ob weiß, schwarz…. usw. Meine ich! EIN junger Mann hat geholfen, wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Zeugen suchen und weshalb niemand eingegriffen hat könnte auch schon Bände sprechen!
GeSa
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Hallo Manjana,
ich habe lange gezögert, um mich zu Deinem Beitrag zu äußern u. a. wegen des Dresden-Bashings. Ich bin dessen leid.
Ich hatte die erste kurze Polizeimeldung hier in der örtlichen Presse gelesen und war und bin ebenso entsetzt wie die meisten anderen.
Es seien mir aber ein paar Gedanken dazu gestattet. Ich bin schon ein paar mal dem Zusammenstoß mit den Knirpsen samt ihrer "Fahrzeuge" entgangen. Wenn ich es rechtzeitig bemerke, bleibe ich stehen, sage "Vorsicht" oder Ähnliches und dann versuchen wir uns freundlich zu trennen. Interessant ist dann die Reaktion der Eltern. Manche sagen zu ihrem Kind "Du musst aufpassen." Andere sind der Meinung ich hätte ihrem Kind Platz zu machen. Ältere Menschen stehen mitunter nicht mehr so fest im Alltag. Wer möchte schon einen Sturz riskieren?
Stutzig hat mich in dem von Dir zitierten Fall zwei Dinge.
Es ist davon die Rede, das Kind sei bei dem Sturz leicht verletzt worden (Es gibt kleine Verletzungen, die zunächst stark bluten und alles schlimmer aussehen lassen). Die Mutter kümmert sich aber nicht um ihr Kind, sondern wendet sich dem älteren Herrn zwischen 70 und 75 zu, stellt ihn zur Rede, macht ein Foto. Also war sie mit griffbereiten Handy unterwegs. Hatte sie evtl. ihr Kind etwas aus dem Auge verloren mit intensiven Blick auf die moderne Technik? Ich hätte mich garantiert zuerst um mein Kind gekümmert.
Sie geht mit dem Kind zurück zur Kita und dort wird eine Maschinerie in Gang gesetzt, die mich schon erstaunt. Polizei, Krankenwagen, Einlieferung in die Uniklinik. Auch der Vater ist inzwischen eingetroffen. Anschließend Statements von Kita, Ausländerrat, Oberbürgermeister und von wem noch alles.
Das Kind war am nächsten Tag wieder in der Einrichtung. Etwas verschüchtert. Fragt sich, ob von dem Vorfall oder der Hysterie der Umwelt.
Jetzt sucht man anhand des Fotos und der Personenbeschreibung nach dem Mann. Und zwar zur Klärung des Vorfalls, da man einen fremdenfeinlichen Akt nicht ausschließen kann. Er wird also erst einmal als Zeuge gesucht.
Und noch einmal zum Schluss, gegen das Dreirad treten und den kleinen Kerl zu Fall bringen geht gar nicht. Nur wenn das alles zwischen "Frau Müller" und "Herrn Lehmann" passiert wäre – genauso schlimm, aber garantiert weniger medienwirksam.
Soweit meine Gedanken zu dem Vorfall.
Einen schönen 4. Advent und besinnliche Feiertage
Constantia
PS.: Gerade in Manjanas nachfolgenden Beträgen gelesen. Es gab keinen Zeugen, aber einen jungen Mann, der den nachfolgenden Disput wohl schlichten wollte.
Noch ein Nachtrag. Ich beziehe mich bei der Beschreibung der Vorkommnisse auf einen Artikel der Sächsischen Zeitung vom 20. Dezember.
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